Die Pinkelei auf Kommando ist für die meisten Top-Sportler ein lästiges Übel.
Dennoch sind Doping-Tests einfach ein unverzichtbarer Teil des Profi-Sports.
Letztes Endes geht es um Fairness, um Chancengleichheit beim Wettkampf.
Für Jake Gibb ging es aber um weitaus mehr. Dem Beachvolleyballer aus den USA rettete das Pinkeln das Leben.
Im Dezember 2010 kommt die schockierende Nachricht der nationalen Anti-Doping-Agentur USADA: Gibb wird nach einem positiven Befund gesperrt, die Proteinwerte sind zu hoch.
Der heute 36-Jährige fällt aus allen Wolken und versteht die Welt nicht mehr. Man geht der Sache umgehend auf den Grund. Und das Resultat ist noch schockierender als der erste Befund: Gibb hat Hodenkrebs.
Aufgrund der Früherkennung durch die Doping-Probe kann umgehend gehandelt werden, beide Hoden werden entfernt.
Der Kampf gegen Doping rettete sein Leben und zwei Jahre später kämpft Gibb mit dem US-Team in London um Medaillen.
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