Da weiß Holly noch nicht, wie dieser Tag enden wird
Zwischen Freud und Leid liegen manchmal nur wenige Millimeter.
Stabhochspringer wissen das nur zu gut. Seit Olympia weiß nun auch die britische Stabhochspringerin Holly Bleasdale, dass zwischen Freud und Leid manchmal auch nur ein paar Stunden liegen können.
Bleasdale war als potenzielle Medaillen-Kandidaten in den Wettkampf gestartet. Doch sie landete hart auf dem Boden der Tatsachen: Rang sechs!
Die 20-Jährige flüchtete sich in Optimismus: "Unter den ersten Top-Acht in meinem ersten olympischen Finale, das ist eigentlich gar nicht so mies. Aber die Art und Weise, wie ich es verschenkt habe, bricht mir das Herz."
Da dachte sich wohl ihr Freund Paul Bradshaw, er müsse das Herzlein wieder kitten und machte seiner Geliebten noch am selben Abend einen Heiratsantrag. Die Mission glückte: "I have just proposed to @HollyBleasdale and she said yes!!!!! Best day ever!", twitterte er.
Und auch für Bleasdale selbst nahm der verpatzte Tag noch eine grandiose Wendung: "6th in the Olympics and @bradshaaaw proposes to me :) epic day!!!".
Nal also, Ende gut, alles gut.
