Zehnkämpfer Rico Freimuth (l.)Hallo Eurosport-User,
wir kennen alle die strahlenden Sieger der Leichtathletik. Usain Bolt, Robert Harting, Jessica Ennis oder Allyson Felix. Aber glaubt mir, es lohnt auch ein Blick etwas nach hinten in den Ergebnislisten. Dort finden sich nämlich viele Athleten, die klasse Leistungen gezeigt haben. Ich will Euch hier mal drei Leichtathleten vorstellen, die mich beeindruckt haben - auch wenn es am Ende nicht für Edelmetall gereicht hat.
Rico Freimuth: Der Zehnkämpfer hat mir sehr gut gefallen. Freimuth hat seine Linie durchgezogen und ist mit 8320 Punkten bis auf zwei Zähler an seine Bestleistung herangekommen. Der 24-Jährige aus Halle ist ein echter Kämpfertyp, man merkt, dass er aus einer sehr sportlichen Familie kommt. Sein Vater Uwe war ja 1988 in Seoul schon als Zehnkämpfer am Start. Dieser Rico Freimuth wird seinen Weg gehen, da bin ich mir sicher.
Ariane Friedrich: Da wird sich jetzt mancher denken, wieso Ariane Friedrich in dieser Liste? Ich sage nur: Mögen doch die anderen auf ihr rumhaken, wie sie wollen. Für mich hat sie trotz des verpassten Finales eine starke Leistung geboten. Es war sehr schwer für sie, aber diese 1,93 Meter waren eine Steigerung und die Saisonbestleistung der 28-Jährigen. Ich halte Ariane psychisch für stark genug, um wieder in der Weltspitze zurückkehren zu können.
Christophe Lemaitre: Die Konkurrenz war über die 200 Meter natürlich unfassbar stark. Mit Platz sechs kann Christophe am Ende aber zufrieden sein, er hat toll gekämpft. Besonders gut fand ich seine 20,03 Sekunden im Halbfinale. Der Franzose mag ein wenig schüchtern wirken, aber auf der Bahn ist er voll da.
Viele Grüße aus London und haltet die Augen offen,
Eure Heike
