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    Martinez: “Sind das Maß aller Dinge!”

    "Wir spielen um die Qualifikation, uns stehen zwei wesentliche Spiele bevor", so ernst und klar äußerte sich Vicente del Bosque in der letzten Woche, als er das Aufgebot für die kommenden Spiele gegen Weißrussland (am Freitag in Minsk) und gegen Frankreich (am Dienstag in Madrid) bekannt gab.

    Der Nationaltrainer des Welt- und Europameisters  kennt die Risiken und Gefahren in einem solch intensiven und schnellen Wettbewerb wie der WM-Qualifikation bestens. Besonders in der Gruppe I, die nur aus 5 Mannschaften besteht. „Jeder Fehltritt wäre ein Rückschlag für unsere Hoffnungen in der WM-Qualifikation." Del Bosque fordert höchste Konzentration.

    Spanien will die Play-off-Runde der acht besten Gruppenzweiten mit allen Mitteln verhindern. Dafür darf sich "La Roja" kein Stolpern gegen Weißrussland, Finnland und Georgien erlauben, um den ersten Platz der Gruppe gegen Frankreich zu behaupten. Beim knappen Sieg in Tiblisi, dank des Tores von Soldado in der 86 Minute, ist klar geworden, dass der Weg nach Brasilien 2014 kein Selbstläufer sein wird.

    Martínez neben Ramos?

    "Wir sind das Maß aller Fußballdinge, für die Gegner ist dies eine Extramotivation und für uns sollte es auch so sein. Es ist nicht lange her, dass Spanien Schwierigkeiten in der Qualifikation hatte. Jetzt sieht es leicht aus, ist es aber nicht", behauptet Javi Martínez.

    Der Bayern-Profi hat es auf die Startelf in beiden "Finals" abgezielt. Allerdings nicht im Mittelfeld, sondern als Innenverteidiger neben Sergio Ramos, aufgrund der Ausfälle von Piqué und Puyol.

    "Letzes Jahr, dank Bielsa, konnte ich in der Verteidigung antreten und als Spieler in dieser Position wachsen. In München spiele ich als Mittelfeldspieler, aber ich stehe dem Nationaltrainer zur Verfügung", so Martínez.

    Alternativ steht Sergio Busquets parat, für den Del Bosque immer eine Schwäche gehabt hat. Ein Einsatz von Albiol, der unter Mourinho bei Real Madrid kaum zum Einsatz kommt, ist dagegen unwahrscheinlich.

    Ribéry will "Spanien drillen"

    Sicherlich nicht auf dem Feld stehen wird Juan Mata. Die Abwesenheit, des im Moment besten Spielers beim FC Chelsea, ist fraglos bemerkenswert.

    "Wir finden keinen Platz für Mata. Wir haben hier die Spieler berufen, von denen wir fest überzeugt sind, dass sie die Besten für diesen Wettbewerb sind", so begründet Del Bosque seine 23-köpfigen Kader. Spanien wird sicherlich Höchstleistungen von Xavi, Iniesta, Cesc, Silva oder Torres in den nächsten Duellen benötigen. Vor allem gegen Frankreich, die größte Bedrohung für den Gruppensieg. Denn Javi Martínez hat bereits verkündetet: "Ribéry sagt mir immer, dass sie uns drillen werden."

    José Ángel Risco

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