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    Elf des Viertelfinals: DFB-Stars und Italiens Genie

    Das Viertelfinale ist gespielt, die internationalen Redaktionen von Eurosport haben die Top-Elf dieser Spielrunde gewählt.

    Einige Kandidaten drängten sich unbedingt auf, bei anderen waren es Milimeterentscheidungen. Sie werden gleich sehen, was wir meinen:

    TOR:

    Petr Cech (Tschechien): Trotz der Niederlage seines Teams hat der Keeper den Sprung in die Elf des Viertelfinals geschafft. Die portugiesische Offensive brachte der 30-Jährige mehrfach an den Rand der Verzweiflung. Bei Cristiano Ronaldos Siegtreffer war er chancenlos.

    ABWHER:

    Philipp Lahm (Deutschland): Der Kapitän der DFB-Elf ging voran und brachte seine Mannschaft mit einem herrlichen Treffer in Führung. Auf der linken Seite war er auch im Spiel nach vorne kaum zu bremsen.

    Pepe (Portugal): Mit viel Einsatz überzeugte der Innenverteidiger gegen Tschechien. Milan Baros kam in den 90 Minuten nicht zur Entfaltung und hatte gegen den 29-Jährigen klar das Nachsehen.

    John Terry (England): Ordnete konzentriert seine Hinterleute zum englischen Catenaccio und warf sich selbst immer wieder erfolgreich in die Zweikämpfe. Balotelli hatte gegen die Chelsea-Kante einen schweren Stand.

    Ignazio Abate (Italien): Wenn Rooney im italienischen Sechzehner etwas vorhatte, war Abate zur Stelle. Bissig im Duell Mann-gegen-Mann ließ er in der Defensive nichts anbrennen.

    MITTELFELD:

    Sami Khedira (Deutschland): Neben seiner gewohnten Zweikampfstärke und dem unbändigen Willen überzeugte der Akteur von Real Madrid gegen Griechenland auch in der Offensive.

    Xabi Alonso (Spanien): In seinem 100. Länderspiel wurde er zum spanischen Nationalhelden. Der 30-Jährige schoss die "Furia Roja" mit einem Doppelpack gegen Frankreich im Alleingang ins Halbfinale.

    Marco Reus (Deutschland): Zum ersten Mal im Turnier in der Startformation und gleich bester Mann auf dem Platz. Reus machte über rechts mächtig Dampf, setzte seine Mitspieler in Szene und krönte seinen Auftritt mit einem Tor.

    Andrea Pirlo (Italien): Der Lenker und Denker des italienischen Spiels war gegen England der beste Spieler auf dem Platz. Trotz seiner 33 Jahre kurbelte er das Spiel unermüdlich an, suchte immer wieder den tödlichen Pass in die Spitze und war an allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Höhepunkt war sein Elfmeter, den er wie einst Zinedine Zidane ganz abgezockt in die Mitte chippte.

    Cristiano Ronaldo (Portugal): Unermüdlich rannte Portugal, angeführt von einem starken Cristiano Ronaldo, gegen den tschechischen Defensivriegel an. Folgerichtig war es dann auch "CR7", welcher sein Team mit einem wuchtigen Kopfball in die Runde der letzten Vier brachte.

    STURM:

    Mario Balotelli (Italien): Das exzentrische Enfant Terrible war ständiger Unruheherd in und rund um den englischen Strafraum. Insgesamt brachte er es von allen Stürmern auf die meisten Torschussversuche (10), fünf davon gingen auch auf den Kasten von Joe Hart. Im Abschluss allerdings unglücklich. Das muss sich im nächsten Spiel ja auch nicht zwingend ändern.

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