Blog-Beiträge von Thomas Janz

  • Dem Sieg so nahe und doch so fern

    Das "M312" auf Mallorca gehört zu den schwersten europäischen Eintagesrennen für Jedermänner im Frühjahr. Der Name des Events auf der Baleareninsel ist der Gesamtdistanz von 312 Kilometern geschuldet. Zudem warten 4.300 Höhenmeter auf das Peloton.

    Zdenek Weis (51) hat sich dem Abenteuer "M312" bereits zum zweiten Mal in Folge gestellt. Sam, wie Weis von seinen Freunden genannt wird, ist am 28. April auf "Malle" nicht einfach nur mitgerollt - zum Sieg fehlten ihm ganze drei Sekunden.

    Frank Walter und Sam Weis (r.) im Morgengrauen in Playa de MuroMein Wintertraining gestaltete ich mit Krafttraining und harten Sessions auf dem Spinning-Bike so hart wie nie

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  • Schmerz vergeht, Stolz bleibt

    Heute überlasse ich die Bühne mal einem "Kollegen", dessen Trip im feuchtkalten November die Herzen aller Jedermänner höher schlagen lassen dürfte. Bei eurosport.yahoo.de kennen wir Stephan Ott alias "Gruppettorio" schon lange als fachkundigen & leidenschaftlichen Begleiter der Szene.

    Doch was er in diesem Sommer selbst auf dem Rad geleistet, erlebt und launig aufbereitet hat, wollen wir gerne auch hier präsentieren.

    Also - hier kommt sein Bericht zur Tour "Nonstop zum Gardasee":

    Tja, die Idee reifte in uns schon seit etwa 2 Jahren - wir wollten ausprobieren, ob es möglich ist, von unserem

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  • Mit Jans Taktik zum Sieg über Frank

    Aufstieg zum Timmelsjoch bei KaiserwetterAufstieg zum Timmelsjoch bei KaiserwetterDer Ötztaler Radmarathon 2011 ist Geschichte. 4.109 Jedermänner aus 28 Nationen erfüllten sich den Traum von der Teilnahme am schwersten Radrennen für Freizeit-Radler in Europa. Wie bereits im Vorjahr durfte auch ich wieder mit von der Partie sein. In meinem Blog habe ich meine persönlichen Top-Facts zum "Ötzi" 2011 für Sie zusammengefasst:

    Kaiserwetter: Es müsste schon mit dem Teufel zu gehen, wenn der findige Organisations-Chef Ernst Lorenzi keinen Pakt mit dem Wettergott geschlossen hätte. Prasselten noch am Samstag vor dem Rennen ergiebige Regenfälle und erbsengroße Hagelkörner vom Himmel,

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  • Im Windschatten von Jan Ullrich

    Ich sitze gerade beim Frühstück auf einem Campingplatz in der Provence. Ein Hauch von Lavendel und Thymian betört meine Sinne. Vereinzelte Gedanken ziehen gemächlich wie Schäfchenwolken vorüber - ohne Stress, ohne Hatz - einfach nur Urlaub.

    Plötzlich klingelt mein Handy. "Ullrich am Apparat", tönt es aus der Hörmuschel. "Franky und ich sind nächste Woche bei der Dolomiten-Rundfahrt dabei. Wir sehen uns", sagt "Ulle". Mein Herz pocht, im Kopf beginnt es zu rattern. Schnell wird mir klar: Der Giro delle Dolomiti hat soeben den wohl prominentesten Teilnehmer seiner Geschichte gewonnen.

    Dass der

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  • Mythos Stelvio – Leiden in 48 Akten

    Einmal im Jahr dreht Nauders gewaltig am Rad. Höhepunkt der Fahrrad-Woche im Tiroler Fremdenverkehrsort ist der Dreiländergiro, der für viele Jedermänner den Saisonhöhepunkt darstellt.

    Schon am Vorabend sind sowohl die Anspannung als auch die Vorfreude der Teilnehmer auf den in der Szene längst etablierten Radmarathon deutlich spürbar. Aus den Tischgesprächen beim Abendessen, dem "Carboloading" mit Pasta und traditionellem Kaiserschmarrn ist die Nervosität bei so manchem herauszuhören.

    Kompaktkurbel oder doch 53/39? 27/12 oder den 30er Rettungsring als größtes Ritzel? Gels oder Riegel? Wider

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  • Vollgas durch die Straßen Berlins

    Gute Nachrichten vom Team Aplecin-RoadBIKE. Zweieinhalb Monate vor dem Ötztaler Marathon am 29. August ist die Truppe für den schwersten Jedermann-Marathon in Europa bestens gerüstet. Die zehn Team-Mitglieder haben die Feuertaufe beim dritten Skoda-Velothon in Berlin mit Bravour bestanden.

    Treffpunkt war das Hotel Adina in der Bundeshauptstadt. Zwar genossen wir die edlen Häppchen beim Dinner am Abend vor dem Rennen, jedoch sollte uns erst der eine oder andere satte Nachschlag Kraft für die anstehende Runde über 120 Kilometer in und rund um Berlin geben.

    Alles in allem konnte man schön sehen,

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  • Klettergarten der besonderen Art

    Faszination Bergetappen. Es sind insbesondere die Kletterpartien, welche die Zuschauer entlang der Pässe in Italien und Frankreich und an den Bildschirmen alljährlich fesseln. Wenn hunderte Wohnmobile enthusiastischer Fans die teils schmalen Straßen beim Giro d'Italia und der Tour de France auf dem Weg zu den klassischen Gipfeln des Radsports säumen, und "El Diablo" Didi Senft den Dreizack auf den Asphalt pinselt, fällt oftmals die Vorentscheidung über Sieg und Niederlage einer Rundfahrt.

    Schon in meiner Anfangszeit auf dem Mountainbike war ich ein begeisterter Kletterer, bis ich schließlich

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  • Ötztaler-2010-Finisher!

    Die überwältigenden Gefühle bei der Überquerung der Ziellinie im Herzen von Sölden, nur wenige Sekunden nach dem Martyrium über 8:30:33,0 Stunden, sind nur schwer in Worte zu fassen. Einerseits war ich überglücklich, dass mein Traum bei der 30. Auflage des Ötztaler Radmarathons über 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter in Erfüllung gegangen ist.

    Auf der anderen Seite lasteten die Höllenqualen, die ich insbesondere auf dem beschwerlichen Ritt auf das Timmelsjoch erleiden musste, sowohl auf meinen Knochen als auch auf meiner Psyche. Wenn auch für einen kurzen Moment, galt es die Erlebnisse des

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  • Ötztaler 2010: No time to sleep!

    Benoit gönnt sich ein kleines Päuschen vom Alltagsstress. Recht hat er - schließlich war er in seinem Leben stets fleißig und arbeitsam.

    Wir Jedermänner, die wir am Sonntag, 29. August bei der 30. Auflage des Ötztaler Rad-Marathons an den Start gehen werden, können uns das nicht erlauben.

    Die rund 4.000 Teilnehmer an der "Mutter" aller Rad-Marathons über 230 Kilometer und 5.500 Höhenmeter mit Start und Ziel in Sölden haben monatelang auf diesen Tag hingearbeitet.

    Der Start beim vielleicht schwersten Jedermann-Rennen der Welt ist in greifbare Nähe gerückt. Die Spannung steigt, die Nervosität

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  • “Rad-Opa” mit Alfa-Getriebe

    Die An-Spannung steigt - noch eine Woche bis zum Ötztaler Marathon, dem absoluten Höhepunkt meiner persönlichen Rad-Saison. Mein gebrochenes rechtes Schlüsselbein ist nach der Operation vor rund sieben Wochen wieder weitgehend schmerzfrei und meine Beine sind "trocken".

    Das behauptet zumindest mein Rad-Kumpel Romeo Magrini, der mich bei unserer letzten Ausfahrt im Münchner Süden über 137 Kilometer und 1.250 Höhenmeter noch einmal so richtig gefordert hat.

    Meine Freundschaft zu Romeo ist nicht nur deswegen eine besondere, weil der aus Cattolica stammende Italiener 24 Jahre älter ist. Und da

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