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    “Wollnys EM”: From Hell (as)!

    Beim Auftaktspiel in Warschau ging's drunter und drüberBeim Auftaktspiel in Warschau ging's drunter und drüber

    Also, das Ding läuft.

    Und wie! Die Eröffnungsfeier war charmant unaufdringlich, bunt, fröhlich - und vor allem recht kurz.

    Nach Anpfiff dann die spektakuläre Überraschung für all jene, die sich zur Konstellation im Eröffnungsspiel noch dachten: "Pffffffff........".

    Ehrlich gesagt habe ich schon weitaus miesere Kicks gesehen, als den temporeichen Auftakt zwischen Polen und Griechenland.

    Allerdings muss man schon hoffen, dass Groupier Carlos Velasco Carballo beim Kartengeben keine Maßstäbe gesetzt hat, als mit Sokratis der erste Grieche die Euro-Zone verlassen musste. Andererseits kämen auf diese Weise aus deutscher Sicht wohl doch noch ein paar Dortmunder zum Einsatz.

    Schwarz-gelbe Kettenreaktion

    Bei den Polen waren sie ja eh gesetzt. Kuba, der mit seinem Gesichtspelz immer ein wenig an Hugh Jackman erinnert. Brüllt er seine Teamkollegen nach missglückten Laufwegen leidenschaftlich zusammen, sollten ihm eigentlich armlange Adamantium-Klingen aus den Fingerknöcheln springen.

    Oder Piszczek. Dieses fleischgewordene Flügel-Amphetamin, das immer so ein bisschen nach Doping-Kontrolle klingt. Viel zu flink aber, als dass ihm ein Verteidiger mal eben im Vorbeigehen ans Bein pinkeln könnte. Kuba und Piszczek ergeben in der Addition unterm Strich dann Lewandowski. Klappt bei Klopp, klappt bei Smuda. Hat gegen Griechenland aber letztlich auch nicht gereicht.

    Das liegt wohl daran, dass es mittlerweile "in" ist, den Gegner ins Gras zu massieren, auf ansehnliche Weise Großchancen zu verdaddeln, um sich dann das viel zitierte "Tor aus dem Nichts" zu fangen - from Hell(as). Vielleicht erinnert sich ja noch jemand vage an die Bayern und Chel... naja, lassen wir das.

    Der russische Bär wetzt seine Krallen

    Schließlich haben die Griechen das ja auch richtig gut gemacht, waren für ihre Verhältnisse geradezu hysterisch offensiv. Scheinbar haben sie sich von Otto wieder gut erholt.

    Vielleicht gilt das ja auch für den russischen Fußball. Gegen Tschechien gestern, das lief wie Smirnoff auf Eis. Dabei ist Advocaats Stammformation hinter Alan Dzagoev auch nicht mehr gerade das Frischeste, was das Land zu bieten hat.

    Aber wenn die "Sbornaja" bei dieser EM durchweg das bietet, was sie gegen Tschechien geboten hat, dann könnte so mancher Gegner aussteigen, statt mitzubieten.

    Fazit zu Tag 1: Hat Spaß gemacht, gern mehr davon - forza Jogi!

    Bis morgen!

    Michael

    Folgt mir auf Twitter: @Michael_Wollny

    VIDEO: Packender Auftakt in Warschau

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