Stuttgart (dpa) - Am Ende konnten alle mit dem 0:0 leben, auch wenn die Punkteteilung zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern keine Begeisterung auslöste.
«Es ist schön, nach fünf Niederlagen wieder einen Punkt geholt zu haben», sagte Markus Babbel nach dem verdienten Teilerfolg gegen den deutschen Rekordmeister drei Tage nach seiner Bestätigung als VfB-Teamchef. Bayern-Coach Louis van Gaal versicherte: «Ich kann mit dem Resultat leben.»
Der mit Spannung erwartete Süd-Schlager der Fußball-Bundesliga konnte allerdings nur in der Anfangsphase die hohen Erwartungen der 42 000 Zuschauer im ausverkauften Stuttgarter Stadion erfüllen. Danach dominierte Kampf auf beiden Seiten, und die spielerischen Elemente kamen zu kurz. Bayern-Manager Uli Hoeneß urteilte: «Über weite Strecken war es ein Spiel, das keinen Sieger verdient hat.» Van Gaal kritisierte die «zu vielen Fehlpässe und zu vielen Ballverluste» seiner Profis. Babbel lobte seine Schützlinge für den Einsatzwillen, forderte aber: «Wir müssen wieder besser Fußball spielen».
VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger sprach von einem Achtungserfolg mit einem entscheidenden Manko: «Wir haben gut gekämpft, aber es fehlt noch etwas, damit wir vorne die Tore machen.» Dies bemängelte auch Babbel. Der von Beginn an aufgebotene Mario Gomez hätte an seiner alten Wirkungsstätte «gerne einen Sieg mitgenommen: «Auch die anderen oben haben nicht gewonnen. Da hätten wir einen großen Schritt machen können.» Die VfB-Anhänger pfiffen ihren ehemaligen Liebling, der blass blieb, bei fast jeder Aktion aus.
Die Stuttgarter starteten völlig unbeeindruckt von der jüngsten Niederlagenserie und den Turbulenzen um ihren Teamchef mit stürmischen Attacken und - wie von Babbel gefordert - ohne Angst vor dem Favoriten. Schüsse von Christian Träsch (3.) und Julian Schieber (6.) parierte jeweils der aufmerksame Münchner Torhüter Jörg Butt. Zudem klärte Abwehrchef Daniel van Buyten (5.) nach einem Schuss von Ciprian Marica.
Die Bayern benötigten einige Zeit, um sich von dem Druck zu befreien und selbst nach vorne zu agieren. Nach einem Abpraller wehrte VfB-Schlussmann Jens Lehmann gedankenschnell den Ball ab (17.). Für die einzig weitere Gefahr sorgte Anatoli Timoschtschuk mit einem Distanzschuss, den Lehmann noch zur Ecke abwehren konnte (25.). Ansonsten neutralisierten sich beide Teams bei dem allenfalls durchschnittlichen Süd-Gipfel.
Auch nach dem Seitenwechsel bot sich dem VfB die erste Chance, doch Butt parierte den Kopfball von Roberto Hilbert (51.) die erste Chance. Der Italiener Luca Toni, erst kurz zuvor für den enttäuschenden Miroslav Klose eingewechselt, verpasste nach einer scharfen Hereingabe knapp den Ball (67.). Insgesamt sorgten aber beide Teams kaum für Torgefahr.
Beim VfB mussten Ricardo Osorio wegen eines Muskelfaserrisses und Träsch wegen einer Adduktorenverletzung vorzeitig ausgewechselt werden. Beide werden im Champions-League-Spiel beim FC Sevilla am 4. November fehlen.


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Kommentare 1 - 1 of 1
Heute wird FCBayern weinen Wieder einmal so UNGLAUBLICH, schuld haben wir UNGLAUBLICH keine!!! UNGLAUBLICH wie der FC Bayern keine tore macht:
der schiri war UNGLAUBLICH parteiisch, der platz war UNGLAUBLICH schlimmer als ein Kunstrasen. Der gegner war UNGLAUBLICH gut, dass war UNGLAUBLICH unberechtigt. Der FC Bayern hat UNGLAUBLICH besser gespielt. Das war UNGLAUBLICH unfähr!
Die Sommerpause ist längst Vorbei und die Winterpause kommt noch!
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