(sid) Der spanische Traditionsklub Atletico Madrid muss nun doch nur ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Dies entschied die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag. Der frühere Weltpokalsieger bestreitet sein Champions-League-Heimspiel gegen die PSV Eindhoven am 26. November hinter verschlossenen Toren.
Ursprünglich war der Klub dazu verurteilt worden, zwei Champions-League-Partien mindestens 300 Kilometer von Madrid entfernt auszutragen. Trainer Javier Aguirre erhielt zudem ein Innenraum-Verbot für zwei Spiele, welches auch nach der erneuten Verhandlung aufrechterhalten wurde. Zudem muss Atletico 150.000 Euro Strafe zahlen.
Grund für die Bestrafungen sind rassistische Ausfälle von Atletico-Fans im Spiel gegen Olympique Marseille am 1. Oktober. Aguirre hatte einen Marseille-Profi beleidigt.


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