Valencia - Dreifach-Erfolg für SEAT

Eurosport - So 31.Mai. 16:50:00 2009

Nach dem Erfolg im Qualifying hat SEAT auch im ersten Rennen beim Event in Valencia einen Dreifach-Sieg feiern können. Weltmeister Yvan Muller fuhr ungefährdet auf Platz eins. Das Podium komplettierten Tiago Monteiro und Gabriele Tarquini. Jörg Müller wurde im BMW Sechster.

FIA WTCC SEAT Sport Yvan Muller - 0

Der erste Lauf in Valencia war wie immer actionreich. Den fliegenden Start konnten die Seat an der Spitze für sich entscheiden, doch dahinter ging es turbulent zu. Augusto Farfus versuchte an Jordi Gené vorbei zu kommen, doch der Spanier drückte seinen Gegner aufs Gras, wurde danach aber selbst ein Opfer der ersten Kurve. Im Mittelfeld gerieten Alain Menu und der SEAT von Rickard Rydell aneinander. Die Außenbahn der ersten Kurve war deshalb die schlechtere Wahl und einige Piloten rumpelten durchs Kiesbett.

Noch in der ersten Runde stellten die Seat-Piloten an der Spitze die Reihenfolge her, die nach einem Fehler von Tarquini in Runde fünf, als der Italiener nach einem mächtigen Slide eine Position an Monteiro abgeben musste, bis ins Ziel hielt. Sieger Muller meinte, "dass der Start gut war. Meine Teamkollegen sind alle fair und deshalb konnte ich mich schnell an die Spitze setzen. Ich hatte einfach den besten Speed. Seat hat hier gewinnen können, weil wir im Vergleich zur Konkurrenz leichter sind. Das hat den Ausschlag gegeben."

Harte Kämpfe im Mittelfeld

Im Mittelfeld wurde hart gekämpft und die Positionen wechselten ständig. Farfus überholte den Marrokaner Mehdi Bennani, und Ex-Weltmeister Andy Priaulx konnte mitziehen. Für Rob Huff reichte der Platz nicht und der Chevrolet-Fahrer drehte den Marrokaner um, der nach einem Dreher weiterfuhr. Huff beschädigte sich sein Auto und musste lange an der Box stehen. Der Brite bekam von der Rennleitung für den Vorfall auch noch eine Durchfahrtsstrafe.

Für Chevrolet war damit im ersten Lauf nichts mehr zu holen. Nicola Larini wurde nur Elfter, weil einige Gegner kampflos an dem Italiener vorbei kamen. Lada zeigte mit seinem neuen Motor ein gutes Rennen und konnte erstmals richtig im Mittelfeld kämpfen. Kirill Ladygin und Jaap van Lagen waren hoch erfreut über ihre Konkurrenzfähigkeit, dass sie sich auch gegenseitig ein Duell lieferten, bis Ladygin mit rauchendem Motor aufgeben musste. Für die Russen stand schließlich nur Platz 20 zu Buche, doch das Potential wurde aufgezeigt.

BMW hinter SEAT

Jörg Müller konnte als einziger Pilot das Tempo der TDI mitgehen und setzte in der letzten Kurve noch einen Angriff auf Tarquini und damit das Podium an. Vor der Zieline ließ der Deutsche seine Teamkollegen Farfus und Priaulx vorbei und wurde daher vor die Rennleitung zitiert.

Tom Coronels Sieg in der Privatfahrerwertung war ungefährdet. Über nahezu die gesamte Distanz lag der Niederländer auf Platz fünf und wurde erst in den letzten beiden Runden von Farfus und Priaulx überholt. Der Seat-Benziner zeigte sich konkurrenzfähig und steht bei Lauf zwei in der ersten Startreihe neben Sergio Hernández, der vom besten Startplatz aus ins Rennen gehen wird.

TV-Tipp:

Die FIA WTCC live bei Eurosport TV. Verfolgen Sie alle Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und verpassen Sie kein Qualifying und keine Entscheidung! Außerdem bei Eurosport und Eurosport2: Rallye WRC, Superbike, Rallye IRC und Le Mans-Series. Verfolgen Sie außerdem alle WTCC-, Formel 2- und IFM-Rennen im Eurosport Player.

Gerald Dirnbeck / Eurosport

Kein Yahoo! User? Kostenlos .