Berlin (dpa) - Zwei Außenseiter bei den Frauen und zwei etablierte Männer-Teams bestreiten am 9. März im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen die Finals um die Pokale des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).
Der VfB Suhl trifft bei den Frauen auf NA. Hamburg, Männer-Pokalverteidiger VfB Friedrichshafen hat evivo Düren zum Gegner. Als letzte Mannschaft qualifizierte sich am Freitagabend der Bundesliga-Fünfte Suhl in zwei Stunden durch einen 3:2 (25:13, 22:25, 24:26, 25:21, 15:13)-Sieg im Halbfinale nach spannendem Tiebreak- Krimi beim Ligarivalen Rote Raben Vilsbiburg.
Der Bundesliga-Siebte aus Hamburg hatte sich am Tag zuvor beim 1. VC Wiesbaden mit 3:1 behauptet. Bei den Frauen gibt es auf jeden Fall einen neuen Pokalsieger, da beide Finalisten noch ohne nationale Titel sind. In der Bundesliga hatte Suhl in Hamburg 3:1 gewonnen. Der Pokalverteidiger Schweriner SC sowie der Meister Dresdner SC als Finalisten dieses Jahres waren im Viertelfinale ausgeschieden: Der Bundesliga-Zweite Vilsbiburg hatte Dresden 3:0 bezwungen, Schwerin war mit 2:3 in Wiesbaden gescheitert.
Zwischen Triple-Gewinner Friedrichshafen und evivo Düren wurden 2006 und dieses Jahr jeweils im Playoff die deutsche Meisterschaft entschieden. Die auf nationaler Ebene in dieser Saison noch ungeschlagenen Friedrichshafener streben nach einem 3:1-Sieg im Halbfinale im Prestigeduell beim SCC Berlin den insgesamt zehnten Pokaltriumph an und haben seit 2001 den Cup siebenmal hintereinander gewonnen. Hinzu kommen acht deutsche Meistertitel und als Krönung dieses Jahres der Erfolg in der europäischen Champions League. Der zweimalige deutsche Vizemeister Düren, im Halbfinale in eigener Halle 3:0-Gewinner über die SG Eltmann, kämpft um seinen ersten nationalen Titel.


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