Wien (dpa) - Der Europäische Handball-Verband (EHF) ermittelt gegen den österreichischen Handball-Trainer Gunnar Prokop.
Nach Angaben der österreichischen Presse-Agentur APA war Prokop während der Champions-League-Partie seines Teams Hypo Niederösterreich gegen HB Metz vier Sekunden vor dem Schlusspfiff auf das Spielfeld gestürmt. Er behinderte Svetlana Ognjenovic von HB Metz auf dem Weg zum möglichen Siegtreffer der Gäste. Prokop sah für die Aktion die Rote Karte. Das Spiel endete 27:27.
«Mit einem Urteil ist für kommende Woche zu rechnen», sagte Markus Glaser, der Leiter des EHF-Spielbetriebs. Das Strafmaß sei «grundsätzlich nach oben hin offen».
«Bevor ich das Spiel verliere, muss ich die Rote Karte riskieren. Taktisch war es völlig richtig und es bestand ja auch keine Verletzungsgefahr», hatte Prokop zu seiner Verteidigung gesagt. Nach Angaben von EHF-Spielbetriebs-Leiter Glaser wolle ein Schiedsgericht das genaue Strafmaß spätestens bis zum nächsten Europapokal-Spiel von Hypo Niederösterreich am 8. November gegen Krim festlegen.



Kommentare 1 - 1 of 1
Das ist ja unglaublich! Lebenslange Sperre für so eine dreiste Unsportlichkeit ist das einzige Urteil, was gefällt werden darf. Sonst rennt zukünftig jeder Betreuer, Spieler von der Bank etc. für so eine Aktion auf's Spielfeld.
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