Justiz ermittelt gegen Wichniarek - Hertha hilft

Fr 30.Okt. 13:20:05 2009

Berlin (dpa) - Fußball-Profi Artur Wichniarek vom Bundesligisten Hertha BSC hat in seiner polnischen Heimat Ärger mit der Justiz.

Nach Informationen der «Bild»-Zeitung ermittelt der Staatsanwalt von Poznan (Posen) wegen des Verdachts der Veruntreuung von Firmengeldern gegen den Stürmer. Als angeblicher Mitbesitzer der Firma seines Vaters Wieslaw soll er für die Veruntreuungen mitverantwortlich sein, ein Dutzend Gläubiger fordern zusammen rund 1,2 Millionen Euro. Die Vorwürfe seien «erstunken und erlogen», sagte Wichniarek, der von seinem Verein Rückendeckung erhielt, auf Rückfrage der Zeitung.

Hertha BSC steht dem 32 Jahre alten polnischen Nationalspieler in der Not bei. «Nach unseren Informationen war Artur an dieser Sache nie beteiligt. Deshalb erhält er von uns jede Unterstützung», sagte Hertha-Sprecher Gerd Graus der Deutschen Presse-Agentur dpa. Seit drei Jahren hätten laut «Bild» alle Gläubiger in Zivil- Prozessen gegen Wichniarek den Kürzeren gezogen.

Der Pole, der bei «Schlusslicht» Hertha BSC vor dem Spiel bei Borussia Dortmund weiter auf seinen ersten Saisontreffer in der Bundesliga wartet und deshalb sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen wird, hatte in seinem Heimatland vor der Behörde ausgesagt. Graus bestätigte die Reise: »Er war dort wegen Familien-Angelegenheiten».

 

Kommentare 1 - 4 of 4

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  1. Interessant, ich glaube daran, daß die Staatsanwalt­ richtig handelt, Forderungen von
    1,2 Mill. € ist ja­ viel Geld, um welche Anlagen dreht es sich (Immobilien,­ Zertifikate oder Glückspiel)?

    Solche Anklagen laufen­ ja über Monate - Ermittlungen und ähnliches.

    Ich­ verfolge das weiter.

    Von Horst Z, am Fr 30.Okt. 21:37
  2. Was in aller Welt heisst hier "Star" alleine­ die Verpflichtung war der grösste Witz und nun schadet­ er uns auch noch mehr als wenn das Image nicht schon­ schlecht genug wäre.Er gehört sicher zu den­ "erfolgreichten" Stürmer aller Zeiten bei­ Hertha wenn man seine ganzen Spiele für uns zusammen­ nimmt.Leider hat sich die Hoffnung zerschlagen das wir­ diesen Antistürmer nie mehr in unseren Trikot erleben­ müssen.Diese grosse Möglichkeit ihn von der­ Gehaltsliste streichen zu können hat Preetz vertan.

    Von andreas, am Fr 30.Okt. 21:33
  3. Ach der kann auch nichts machen wenn nichts aus dem­ Mittelfeld kommt. Bei Bielefeld hat er immer getroffen.

    Von George, am Fr 30.Okt. 21:25
  4. 0 Tore und viele Millionen auf dem Konto. So ist­ Fussball manchmal ungerecht!

    Von Ben Amara, am Fr 30.Okt. 19:20
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