Lausanne (dpa) - Die deutschen Volleyballer haben auch bei der Gruppeneinteilung zur Weltliga kein Glück gehabt. Bundestrainer Raúl Lozano muss wie schon bei der WM wieder gegen Europameister Polen antreten. Das ergab die Sitzung des World League Council am 29. Oktober in Lausanne.
Das Auftaktspiel gegen die Osteuropäer soll am ersten Vorrunden-Wochenende (4.-6. Juni) stattfinden, danach folgen zwei Auswärtsspiele auf Kuba (11.-13. Juni) und in Lozanos Heimatland Argentinien (18.-20. Juni). Erstmals nach siebenjähriger Abstinenz sind die DVV-Männer wieder in der Weltliga vertreten.
Im Anschluss gastierten Kuba (25.-27. Juni) und Argentinien (2.-4. Juli) in Deutschland, ehe Lozanos Mannschaft zum Abschluss nach Polen (7.-9. Juli) muss. Die Finalrunde der besten sechs Teams findet voraussichtlich vom 21. bis 25. Juli statt. Neben dem gesetzten Gastgeber Argentinien qualifizieren sich dafür die vier Sieger der Vorrundengruppen sowie der beste Gruppenzweite. Der detaillierte Spielplan mit Tagen und Anfangszeiten wird erst Mitte Dezember veröffentlicht, weil der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) zunächst die Auslosung zur Fußball-WM am 4. Dezember abwarten möchte.
«Das ist so ähnlich wie bei der WM zu beurteilen, weil wir Polen in der Gruppe haben, gegen die wir auch in der WM-Vorrunde antreten müssen. Andererseits sind die drei Gegner absolute Weltspitze, die wollten wir als Gegner haben. Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns schlagen», sagte Sportdirektor Günter Hamel.
Bei der WM-Auslosung hatten die deutschen Volleyball-Männer schon zuvor Lospech gehabt. In der Weltmeisterschafts-Vorrunde trifft die DVV-Auswahl vom 24. September bis 10. Oktober in Triest auf Europameister Polen, den EM-Fünften Serbien sowie Kanada.


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