Düsseldorf (dpa) - Der 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet mit der Freitagspartie zwischen Borussia Dortmund und dem kriselnden Tabellenletzten Hertha BSC Berlin. Die übrigen Partien im Überblick:
VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)
Stuttgart will aus der Krise, Bayern wieder ganz nach oben. Nach der Pokal-Gala in Frankfurt (4:0) treten die Münchner selbstbewusst am Neckar an, gewannen dort zuletzt aber viermal nicht. Heimkehrer Gomez wird wohl zunächst nur von der Bank zusehen dürfen. «Keine Angst haben», lautet die Devise von VfB-Coach Babbel, der nach fünf Pleiten weiter um sein Amt bangen muss. Hleb und Pogrebnyak dürften nach ihren Darbietungen beim Pokal-K.o. in Fürth zunächst zuschauen, Sami Khedira und Cacau sind verletzt.. (Heimbilanz: 12-9-21, 54:70 Tore)
VfB Stuttgart - Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)
Stuttgart will aus der Krise, Bayern wieder ganz nach oben. Nach der Pokal-Gala in Frankfurt (4:0) treten die Münchner selbstbewusst am Neckar an, gewannen dort zuletzt aber viermal nicht. Heimkehrer Gomez wird wohl zunächst nur von der Bank zusehen dürfen. «Keine Angst haben», lautet die Devise von VfB-Coach Babbel, der nach fünf Pleiten weiter um sein Amt bangen muss. Hleb und Pogrebnyak dürften nach ihren Darbietungen beim Pokal-K.o. in Fürth zunächst zuschauen. (Heimbilanz: 12-9-21, 54:70 Tore)
Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)
Der HSV ist neben dem punktgleichen Spitzenreiter Leverkusen noch ungeschlagen in der Liga. Die Gladbacher warten seit 15 Jahren auf einen Sieg in Hamburg. Kein gutes Vorzeichen, um die Negativserie von sechs sieglosen Spielen in Serie und die Trainer-Diskussion um Frontzeck zu beenden. Bei den Gastgebern kann für den Rot-gesperrten Rozenahl der genesene Boteng auflaufen. Auch Demel ist wieder fit. Bei Gladbach fehlt Kapitän Daems (Knie), für den wohl Jaures kommt. (Heimbilanz: 24-9-8, 78:47 Tore)
1. FC Köln - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)
Die Defensive ist momentan das Glanzstück der Kölner: In vier Pflichtspielen gab es keinen Gegentreffer. Dagegen läuft es in der Offensive nicht optimal - Nationalstürmer Podolski traf seit 523 Minuten nicht mehr. Verzichten muss der Gastgeber auf Schorch und Womé (Faserrisse). Bei Hannover kehrt Nationaltorwart Enke nach 63 Tagen Spielpause zurück. Schulz will nach Nasenbeinbruch mit Maske spielen, Regisseur Bruggink (Wadenverletzung) fällt aus. (Heimbilanz: 10-2-5, 29:18)
1. FC Nürnberg - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)
Die Bremer sind bis auf einen Punkt an das Führungsduo Bayer und HSV herangekommen und wollen den Höhenflug nach vier Siegen und 11:1- Toren fortsetzen. Bei einem Erfolg in Nürnberg wäre es der fünfte in Serie für die auswärts noch ungeschlagenen Hanseaten, die aber über Stürmernot klagen: Pizarro (Prellung), Oehrl, Moreno und Almeida fehlen. Die Franken verloren vier der letzten fünf Pflichtspiele. Pausieren müssen Risse und Gündogan. (Heimbilanz: 10-8-8, 36:29 Tore)
FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr)
Aufatmen beim unbesiegten Tabellenführer aus Leverkusen: Vor dem Spitzenspiel bei Schalke 04 meldete sich zumindest der von einer Grippe genesene Trainer Heynckes zurück. Dafür muss er im West-Derby auf Renato Augusto (Knie-/Wadenprobleme), Rolfes (Knie) und Kadlec (Sprunggelenk) verzichten. Die «Königsblauen» konnten die letzten sechs Partien gegen Bayer nicht gewinnen, trumpfen aktuell aber groß auf: Sechs Siege und zwei Remis stehen nach zehn Spielen zu Buche. (Heimbilanz: 7-10-8, 42:39 Tore)
SC Freiburg - 1899 Hoffenheim (Sonntag 15.30 Uhr)
Premiere für Freiburg und Hoffenheim: Beide Teams treten zum ersten Bundesliga-Duell an. In Erinnerung ist aber noch das 3:1 der Platzherren im DFB-Pokal 2008/09 gegen die Gäste. Freiburg verlor zuletzt drei Partien und gewann nur eines der fünf Heimspiele. Personell gibt es beim Aufsteiger keine Sorgen. Auch Bechmann kehrt nach einem Spiel Pause zurück. Bei Hoffenheim wird nach Demba Ba auch Obasi verletzt fehlen. Dagegen sind Beck und Simunic wieder fit. (Heimbilanz: -)
Eintracht Frankfurt - VfL Bochum (Sonntag, 17.30 Uhr)
Bochums neuer Trainer Herrlich soll bei seinem Bundesliga-Debüt die Wende beim Tabellen-17. nach nur einem Sieg in den vergangenen sieben Spielen einleiten. Die Frankfurter sind nach den zwei Pleiten gegen die Bayern (0:4 im Pokal/1:2 in der Liga) angeschlagen und erwarten mit dem VfL einen Angstgegner: Nur eine der letzten sechs Partien konnten die Hessen gewinnen. Bei Frankfurt fehlt Amanatidis. Nach abgesessener Sperre wäre Epallé eine Option im VfL-Mittelfeld. (Heimbilanz: 17-7-5, 63:31 Tore)


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