Eurosport - Di 30.Jun. 18:57:00 2009
Im Interview der Woche stellt sich Formel-1-Pilot Nick Heidfeld den Fragen von Eurosport. Der 32-Jährige blickt auf die Saison 2009 und nennt alle Gründe, warum es bei BMW Sauber einfach nicht läuft. Außerdem erklärt der Mönchengladbacher, warum er noch lange nicht ans Aufhören denkt.
Sie haben erst sechs Punkte in dieser Saison. Wie sehr wurmt Sie das, gerade im Hinblick, dass Sie mit dem Ziel um die WM zu fahren in die Saison gestartet sind?
Nick Heidfeld: Das ist natürlich sehr ärgerlich. Wir haben uns das Ziel schon vor einigen Jahren gesetzt und unsere bisherigen Ziele immer erreicht oder übertroffen. Jetzt haben wir das erste Mal größere Probleme, hoffen aber, dass wir das Auto nochmals verbessern können. Aber auch wenn wir uns das Ziel gesetzt haben, bin ich nicht mit dem Glauben in die Saison gegangen, dass wir es auf jeden Fall schaffen werden.
Was wurde Ihrer Ansicht nach versäumt?
Heidfeld: Das Problem liegt an der Weiterentwicklung, die wir nicht rasch genug vorangetrieben haben. Bei den Testfahrten waren wir uns sicher, dass wir gut aufgestellt waren. Das würde ich auch heute noch unterschreiben. Während der ersten vier Rennen haben wir aber keine neuen Teile ans Auto bekommen und sind sehr schnell zurückgefallen. Dabei gibt das neue Reglement Potential nach oben, dazu kommen die Updates der anderen Teams. Das hat uns größere Probleme bereitet. Wir hatten unser erstes Update in Barcelona und sind dann wenigstens wieder in die Punkte gefahren. Es zeigt sich dieses Jahr deutlich, dass du von Rennen zu Rennen in der Aerodynamik Fortschritte machen musst.
Hat aus Ihrer Sicht BMW mit KERS auf das falsche Pferd gesetzt und sich zu wenig auf ein aerodynamisch und technisch ausgefeiltes Auto konzentriert?
Heidfeld: Wir werden in diesem Jahr KERS nicht mehr einsetzen. Wir haben es in mehreren Rennen genutzt und aus meiner Sicht war es nur in einem Rennen von Vorteil. Ich glaube aber nicht, dass es uns bei der Entwicklung stark eingeschränkt hat. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, die Aerodynamik zu fokussieren. Der Verzicht auf KERS gibt gewisse Freiheiten, die man vorher nicht hatte.
Was sind die Fehler, die BMW in dieser Saison gemacht hat?
Heidfeld: Ich glaube, es gibt niemanden der von sich behaupten sollte, er hätte über ein halbes oder dreiviertel Jahr keine Fehler gemacht. Natürlich gibt es da Dinge, die ich hätte besser machen können. Das sind Kleinigkeiten in jedem Rennen, in jeder Runde. Wichtig für mich ist, dass ich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich besser mit dem Auto klarkomme. Letztes Jahr hatte ich in meiner bisherigen Karriere wahrscheinlich eines der besten Autos und erstmals große Probleme dieses Potential voll auszuschöpfen. Dieses Jahr habe ich das Potential zum Großteil ausgeschöpft, speziell in Malaysia. Schade, dass es da nur die halbe Punktzahl gab. So habe ich bis jetzt nur sechs Punkte - so schlecht ist es bisher noch nie gelaufen.
Wie weit denken Sie in die Zukunft? Und wird diese dann noch weiß-blau sein?
Heidfeld: Das primäre Augenmerk liegt auf der momentanen Situation, gemeinsam mit dem Team herauszukommen. Aber mittel- und langfristig schaut man natürlich wie es weitergehen soll. Da befindet man sich permanent in Überlegungen und Gesprächen, ohne näher darauf eingehen zu wollen.
Reizt Sie nun weiterhin eine bayerische Teammitgliedschaft oder gibt es auch andere Überlegungen?
Heidfeld: Man unterhält sich mit verschiedenen Teams, das ist nicht nur BMW. Aber nur weil es dieses Jahr nicht so läuft, sagt man nicht, jetzt schnellstmöglich weg hier. Wir haben gemeinsam viel erreicht, wenn man das mit anderen neuen Teams vergleicht. Und ich bin überzeugt, dass BMW in der Formel 1 ist, um langfristig zu gewinnen.
Sie sind nicht mehr der Jüngste. Wie lange glauben Sie wird Motorsport auf diesem Level noch möglich sein?
Heidfeld: Das ist ein bisschen schwierig vorauszusagen. Mein Ziel ist es Weltmeister zu werden und wenn das mit vierzig passiert, ist es auch okay. Ein Indiz ist vielleicht, wenn man sich die letzten Jahre anschaut, wie lange die Leute da unterwegs waren. Das war immer um die 38-39 Jahre. Ich bin jetzt 32 und somit habe ich noch ein paar Jahre vor mir.
Was müsste zukünftig anders gemacht werden, damit die Königsklasse für Fans noch attraktiver wird?
Heidfeld: Die Formel 1 ist extrem attraktiv. Ich glaube nicht, dass viele andere Sportarten so viele Zuschauer generieren, gerade am Fernseher. An einigen Strecken wie in der Türkei ist das aber tatsächlich ein bisschen lau. Bei den Traditionsstrecken wird es wahrscheinlich ein bisschen einfacher. Die anderen Dinge liegen aber auf der Hand. Die Eintrittspreise sind hoch gewesen, da fahren manchen Leute für das Geld für ein Formel-1-Rennen lieber eine Woche in den Urlaub.
Kommentare 27 - 46 of 46
ich muß erlich sagen ihr könnt nur auf nick rumnörgeln
nick is ein top fahrer nur wie soll ein fahrer seine leistungen bringen wen der rennstahl ihm eine krüge von auto gibt
Vielleicht ist Nick´s Leistung ja wirklich nur eine Verkettung von mehreren Faktoren: Die Luft scheint einfach raus zu sein, sowohl aus den Fahrern, als auch aus BMW-Sauber. Jedes Jahr wird aufs neue der WM-Titel angepeilt, und ab Mitte der Saison ist nur noch von Punkterängen die Rede. Und dann immer das selbe Bild nach dem Rennen: Ein verdattert wirkender Mario Theissen versucht die Fehler zu analysieren-dafür bekommt er mein zutiefst empfundenes Mitgefühl.Auch der Trick,an KERS festzuhalten, und die anderen Teams mit ins Verderben zu reißen hat nicht wirklich funktioniert.und zuviel gekostet . Die Schuld den Fahrern allein in die Schuhe zu schieben ist aber nicht gerechtfertigt, da auch das Team viele Fehler macht.
Zumindest leide ich nicht unter einem hochgradigen Kompetenzvakuum im Endstadium.
Von wegen Quick Nick! Ich glaube Pick Nick Past Viel Besser! Was meist du Karin!!!!!!!!
Jetzt habe ich auch noch gelernt, dass man Fahrer, welche im gleichen Auto sitzen, gar nicht mit einander vergleichen kann, da wir viele Faktoren gar nicht überblicken können.
Ich habe jetzt richtig Angst davor, dass mir jemand erklärt "Schumacher war zwar 7x Weltmeister, aber in Wirklichkeit waren die Teamkollegen die besseren Fahrer"
@bi-@#$%:
HHF hat zumindest 3 Rennen gewonnen. QN redet immer nur viel was er erreichen möchte.
soory lieber (quick) nick *lol* aber in der fomrel 1 hast du glaube ich nichts mehr verlosren. Nur immer hinstehen und das Auto schlecht machen ist einfach. Ein richtiger Top Fahrer fährt aber jicht nur gut und schnell sondern kann auch ein Auto und ein Team weiter nach vorne bringen. Ergo - DTM aber mehr ist da nicht drin. Und der Teampartner war n ur eine Eintagsfliege.
*** Nickì,... geh in die DTM,- für mehr taugst
Du eh nicht mehr - was Du bisher allerdings
auch noch nie unter Beweis gestellt hast,
außer im jämmerlichen Lammentieren
genauso wie Ralle Pseudoschumacher
damals !!!
Verschone uns bitte mit diese aufgewärmten
Floskeln !!! ***
sorry war noch nicht ganz fertig, aber was ich sagen wollt, was hatte denn Button bisher erreicht?????
Schade, wenn ich lese ich mag oder ich mag nicht, hat meiner Meinung nach absolut nichts mit dem Können eines Fahrers zu tun.
Ich z.B. mag Button und gönne ihm den momentanen Erfolg,
Wenn man Kubica im BMW sieht weis man warum Heidfeld vorbei is!
ela354, doch seine ca 20 fans, die mir hier wieder die däumchen nach unter geben. hihihi:-))
Ich mag und werde heidfeld nie moegen....immer wenn etwas schief geht sucht er die fehler bei anderen er selber ist angeblich nie schuld!!!
Von mir aus hoert er sofort auf,das ist mitsicherheit kein verlusst und vermissen wird ihn auch keiner!!
Nix gegen Heidfeld, aber er wird nie ein Weltmeister das liegt Ihm nicht im Blut ist ein guter mittelfelt Fahrer dem kann man egal was für ein Auto geben Er hat nicht diese Konstand es durchzuziehen eine ganze Sason um Weltmeister zu werden. schöne grüße
Jürgen E, heidfeld in den brawn und alle anderen in force india oder meckerlaren, dann klappt das.
Heidfeld ist ein guter Fahrer, gebt ihm ein vernüftiges fahrzeug und er wird weltmeister, ich hoffe er bleibt uns noch ein paar Jahre erhalten.
Das ist zumindest meine bescheidene Meinung.
vor 2-3 jahren waren alle noch heidfeld fans, als er noch erfolgreich war. ich finde man merkt erst wer zu einem fahrer steht wenn er auch schlechte zeiten hat.
Es zeugt von viel Verständnis und Kenntnis von diesem Sport, wenn deren Akteure als "Blender", "Dummschwätzer" usw. tituliert werden. Von der menschlich-moralischen Qualität der Schreiber mal ganz abgesehen. Wie alle, sind da auch F1-Hooligans aber belehrung- und lernresistent.
Und wie beim Fußball eben auch, in der Masse und Anonymität am mutigsten.
Also leider scheinen viele hier eine Abneigung gegen Nick Heidfeld zu haben. Sie stehen eher auf Blender wie Schuhmacher und Vettel. Es verhält sich ähnlich wie früher mit Heinz-Harald Frenzen. Der wurde auch immer nieder gemacht. Liegt wohl auch daran das die Meisten ihre Fahne immer dem zuweilig besten Fahrer zu wenden.
MC
Also ich bin zwar kein Fan von Heidfeld,aber so schlecht wie er hier hingestellt wird,ist er nicht.Schließlich hat er damals bei Sauber den Kimi fest im Griff gehabt.Außerdem zeigt er meist tolle Rennen,leider nicht immer im Bild.Er ist doch einer der wenigen,die mit einem gleich schnellen Auto noch überholen können.Geht leider in der ganzen Vettel-Mania etwas unter.Nick hat halt nicht so eine große Klappe wie andere,was ja nicht unbedingt unsympatisch sein muß.
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