EuroSpeedway - Ekström zeigt Gegnern den Auspuff

Eurosport - Sa 30.Mai. 17:26:00 2009

Mattias Ekström hat sich die Pole Position für das zweite Saisonrennen auf dem Eurospeedway Lausitz geholt. Der schwedische Audi-Pilot setzte sich im finalen Qualifikations-Durchgang gegen die beiden britischen Mercedes-Fahrer Gary Paffett und Paul di Resta durch.

DTM Ekström - 0

"Es war sicher die verrückteste Qualifikation, die ich je gefahren bin. Wir hatten auf dem Weg zur Pole Position sehr viel Glück", sagte der 30-Jährige, der schon beim ersten Rennen auf dem Hockenheimring vor zwei Wochen Startplatz eins erobert hatte.

Neben ihm wird in der ersten Startreihe der Brite di Resta stehen. Aufgrund einer Strafe aus dem Auftaktrennen rutscht Paffett fünf Plätze in der Aufstellung nach hinten und geht von Position sieben in den Rennen. Pech hatte Mike Rockenfeller, der zwar den Sprung in den Schluss-Durchgang der besten Vier schaffte.

Doch bei seiner Auslaufrunde nach dem dritten Qualifikations-Abschnitt rutschte er mit seinem Vorjahres-Audi ins Kiesbett und konnte nicht mehr in den Kampf um die Pole Position eingreifen. Titelverteidiger Timo Scheider verpasste im Audi als Fünfter den Schluss-Abschnitt.

Schumacher mit Problemen

Wesentlich schlimmer erwischte es seine Markenkollegen Alexandre Prémat, Martin Tomczyk, Tom Kristensen und Oliver Jarvis. Die Audi- Fahrer verzockten sich vor dem ersten Qualifikations-Abschnitt und gingen erst auf die Strecke, als es zu Regen begonnen hatte. Ekström und auch Scheider hatten noch Glück und schafften es, sich in die zweite Runde zu schieben. Prémat, Tomczyk, Saison-Auftaktsieger Kristensen und Jarvis belegten hingegen nur die Ränge 15, 16, 17 und 18.

Gar nicht erst zur Qualifikation angetreten war der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher. Bei seinem Mercedes musste der Motor gewechselt werden. Er startet am Sonntag von ganz hinten. Audi-Fahrer Johannes Seidlitz wird erst gar nicht an den Start gehen. Sein Wagen wurde bei einem Trainingsunfall stark beschädigt und wird nicht mehr rechtzeitig einsatzbereit.

dpa / Eurosport

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