Eurosport - Fr 30.Jan. 14:36:00 2009
"Wir wollen heute noch einmal 100 Prozent rauskitzeln. Wir dürfen uns nicht hängen lassen", fordert Oliver Roggisch vor dem Spiel um Platz fünf gegen Ungarn. Der Abwehrchef des Noch-Weltmeisters weiß, dass es bei solchen Platzierungspartien immer auch ein bisschen um die "Goldene Ananas" geht.
Doch genau so soll es nicht sein, wenn die DHB-Auswahl in der Zagreber Arena (15:00 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) auf den WM-Neunten von 2007 trifft. Noch vor dem Turnier wurde der deutschen Mannschaft wenig zugetraut - doch wenn erst einmal Gras über die mageren 1:5 Punkte aus der Hauptrunde gewachsen ist, dann stünde bei einem Erfolg gegen Ungarn ein guter fünfter Platz in der WM-Historie des deutschen Handballs.
"Diese Mannschaft hat viel für den Handball in Deutschland getan und gutes Marketing für unseren Sport betrieben. Diesen positiven Eindruck wird sie auch in der letzten Partie gegen Ungarn nicht verwischen", ist sich DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier sicher, dass Heiner Brand sein Team trotz des Ausscheidens und der Aufregung um verschiedene Schiedsrichter-Entscheidungen noch einmal motivieren kann.
"Es fehlt an Variationen im Spiel"
Doch die Ungarn sind alles andere als Laufkundschaft. In der Vorrunde kassierte die Auswahl von Trainer Janos Hajdu nur eine Niederlage gegen Olympiasieger Frankreich (22:27). In der Hauptrunde schlugen die Osteuropäer Schweden (31:30) und Südkorea (28:27) und kamen hinter den Topfavoriten Kroatien und Frankreich auf Rang drei.
"Sie sind auf allen Positionen gut besetzt und haben eine stabile Defensive", adelt der französische Coach Claude Onesta das ungarische Team. Der 51-Jährige sieht aber auch die Schwächen: "Die Leistungen sind schwankend und es fehlt an Variationen im Spiel. Wenn man es schafft, ihnen Sand ins Getriebe zu streuen, dann geraten sie in große Schwierigkeiten."
Der Kader, den Hajdu mit nach Kroatien genommen hat, besteht etwa zur Hälfte aus Profis der ungarischen Spitzenvereine MKB Veszprem und Pick Szeged. Dazu kommen Legionäre wie Barna Putics und Laszlo Nagy vom FC Barcelona oder das Bundesliga-Trio Nandor Fazekas (Gummersbach), Tamas Mocsai (Lemgo) und Szobolcs Laurencz (Dormagen).
"Unbedingten Siegeswillen bewiesen"
Den letzten Vergleich mit Deutschland gab es bei der EM 2008 in der Vorrunde. Dabei setzte sich der Weltmeister mit 28:24 (13:12) durch. Ein Resultat, das auch heute ein Traumergebnis für das Brand-Team wäre. "Was die Spieler hier in Kroatien geleistet haben, war teilweise sensationell. Sie sind mit Leidenschaft dabei, haben unbedingten Siegeswillen bewiesen und sich auch spielerisch mit jeder Partie gesteigert", betont der Bundestrainer. Und diesen Eindruck, um noch einmal auf Bredemeier zurückzukommen, wollen sie ja nicht verwischen...
Kommentare 1 - 5 of 5
Glückwunsch, Jungs........für uns alle,
braun_ma hast recht kroatien ist halt gutt
deutschland war dieses jahr sau schlecht
Kroatien wird den Titel gewinnen.Deutschland wurde nur Weltmeister im eigenen Land, weil es einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen für Deutschland gab.Diesmal mußten wir die Kehrseite erleben. Das traurige an Handball ist, dass die Schiedsrichter das Spiel bei knappem Verlauf immer entscheiden.
Wenn eine starke Mannschaft die WM ausrichtet, so wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit Weltmesister.
Viel Glück den deutschen, ich fahre heute nach Kroatien um dann am Sonntag das Spiel um Platz 3. und das Fianle zu erleben..!!! CROATIA 4-EVER!!
IDEMO DO KRAJA!! ................IZNAD SVIH.. HRVATSKA!!!!!!!!!!!
Hallo Jungs, ich wünsche euch heute ein schönes Abschlussspiel
Für mich seid ihr die Besten, was euch so besonders auszeichnet,
dass ihr gegen Unrecht einsteht. Genau so muss es sein, die Zeit des Schweigens ist schon lange vorbei.
Meine Kidis in der Schul AG, waren etwas traurig und schimpften auf die Schiris...lächel.. als ich fragte, hat euch das Papa oder Mama gesagt,
neeeeee, ging es, was denkst duuuu, wir haben doch selbst Augen im Kopf.....
ja...eure Fans....
Vielleicht habt ihr heute zwei Schiris, die ohne Sehhilfe auskommen und es wird ein schönes faires Spiel.
Nach der Ungerechtigkeit der Schiris, werdet ihr es nicht leicht haben, fair zu spielen.
Last euch nicht hinreisen.
Ich bin Stolz auf euch.
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