Eurosport - Mi 28.Okt. 21:37:00 2009
Werder Bremen hat souverän 3:0 (2:0) zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern gewonnen und steht verdient im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Tore für Werder erzielten Petri Pasanen (28.), Tim Borowski (38.) sowie Torsten Oehrl (76.). Werder blieb damit im 16. Pflichtspiel in Serie ungeschlagen.
Die Runde der letzten Acht wird am Sonntag (18.00 Uhr) ausgelost und am 09./10. Februar 2010 ausgespielt. Am Dienstag hatten sich bereits Erstligist 1. FC Köln, die Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth und FC Augsburg sowie Drittligist VfL Osnabrück ins Viertelfinale vorgekämpft.
Der Trainer des Titelverteidigers aus Bremen, Thomas Schaaf, musste auf seinen Torjäger Claudio Pizarro verzichten. Der Peruaner laboriert an einer Fußprellung und konnte deshalb nicht spielen. Ihn ersetzte der Bolivianer Marcelo Moreno.
Bei den Gästen aus der Pfalz fehlten die Flügelspieler Sidney Sam (Oberschenkelverletzung) und Ivo Ilicevic (Rotsperre). Für die beiden standen Daniel Pavlovic und Erik Jendrisek in der Startformation.
Nach der Partie war Torschütze Borowski sehr zufrieden:" Wir haben heute eine sehr konzentrierte Leistung gegen einen starken Zweitligist gezeigt. Wir konnten immer einen Gang höher schalten und sind glücklich, dass wir eine Runde weiter sind." "Wen wir in der nächsten Runde zugelost bekommen ist mir egal", fügte er hinzu. "Teufel-Trainer" Marco Kurz zeigte sich gefasst:" Man hat heute den Klassenunterschied gemerkt. Gegen eine solche Bremer Mannschaft kann man ausscheiden."
1. Halbzeit
26.094 Zuschauer im Bremer Weserstadion sahen zu Beginn ein temporeiches Spiel, indem sich Werder seine spielerische Klasse zeigte und sich eine Feldüberlegenheit erarbeitete. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, dies in gefährliche Aktionen umzusetzen und sich Torchancen herauszuspielen.
Die Viererkette der "Roten Teufel" stand hoch, machte so die Räume eng und es den Werderanern schwer zu kombinieren.
Erst in der 27. Minute kam Bremen zur ersten großen Möglichkeit. Der überragende Mesut Özil tanzte mit einem Hackentrick im Strafraum drei Gegenspieler aus, schloss aus acht Metern ab, traf aber nur den Innenpfosten. Von dort sprang der Ball zu Marko Marin, der von links flankte. Moreno stieg hoch und köpfte aus kurzer Distanz. Tobias Sippel klärte mit einem guten Reflex zur Ecke.
Den Eckstoß brachte Özil in die Mitte. Dort prallte der Ball von Aaron Hunt zu Marin, der per Dropkick das Leder vor das Tor schoss. Pasanen stand am langen Pfosten und nickte aus zwei Metern zur Führung ein (28.).
Bremen setzte nach und erzielte zehn Minuten später das zweite Tor. Marin band auf der rechten Seite zwei Gegenspieler und bediente den freistehenden Hunt, der unbedrängt flankte. In der Mitte verschätzte sich Martin Amedick und sprang unter dem Ball durch. Borowski stieg hoch und köpfte aus sechs Metern ein (38.).
2. Halbzeit
Das Spiel startete nach dem Wiederanpfiff sehr bedächtig. Werder verwaltete die Führung und die Gäste waren nicht in der Lage, Druck aufzubauen.
Werder schonte nach vielen englischen Wochen in den vergangenen Monaten Kräfte für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga, der Europa League und dem DFB-Pokal.
Nach gut einer Stunde kam Lautern zu besten Tormöglichkeit. Erik Jendrisek schoss aus 16 Metern und Tim Wiese musste sich lang machen, um den abgefälschten Schuss mit einer Hand zu parieren.
Das Spiel war entschieden und beide Mannschaften gingen nicht mehr mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe. Diese Nachlässigkeiten nutzte Werder in der 76. Minute. Özil flankte von links, am langen Pfosten übersprang der eingewechselte Oehrl Alexander Bugera und köpfte zur endgültigen Entscheidung ein.
Spieler des Spiels: Mesut Özil
Özil füllte die Rolle als "Diego-Ersatz" glänzend aus. Technisch brillant und mit gutem Auge, setzte er seine Mitspieler oftmals glänzend ein. Aber auch im Abschluss war der Nationalspieler gefährlich.
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 14 of 14
@Kommentar Nr.4: Was wundert dich da? Es liegt ganz klar auf der Hand, dass sich die Spieler zu sehr, auf kreative Einfälle von Diego verlassen haben. Nun steht jeder in der Pflicht und Frings wächst immer mehr zum richtigen Leader heran. Er zeigt bombastische Momente, die immer wieder ausgebaut werden können, Frings wird stetig besser, ein Kapitän, der auch wirklich vorangeht. Die Harmonie im Mittelfeld wird auf verschiedene Leute verteilt, die sich untereinander gut verstehen. Keiner sieht sich als Megastar, die Mannschaft wächst immer mehr zusammen. Schaaf nominiert junge und alte Spieler, jeder wird so genommen, wie er ist. Diego war nicht so der Teamplayer, dafür aber ein Megastar.
werder macht einfach spass, danke. wenn nur nicht die klitzekleinen " hänger " immer mal wieder auftauchen. aber daran wird ja gearbeitet. und zwar in ruhe und ohne tamtam. dafür steht werder
Sehr gutes Spiel von Werder Bremen..., hoffe das es so weiter geht, nicht nur im Pokal sondern auch in der Liga und im Europäischen Bereich...
Glückwunsch an die Weser!
Schon auffällig: ein unsäglicher Rummel um Bayern-Schwäche, Schalke-Finanzen, Babbel-Rauswurf... Und während dessen mausert sich Werder einmal mehr und arbeitet sich klammheimlich nach oben!
Da können sich andere Vereine ruhig mal ne Scheibe abschneiden! Guter Fußball ist nicht zwangsläufig abhängig von Mediengebrüll!
Marin ist nicht der einzige gute Spieler in Bremen da sind noch Özil,Frings Pizarro und Wiese und so weiter
Also zuerst muss man sagen: EINFACH GEIL !
Es war ein gutes Spiel was Werder zurecht gewonnen hat und die alte G. Ehrmann-Gruppe konnte sich auch mal wieder sehen :-).
Aber zu Boris (Nr.8) ... einem Spieler der in der Bundesliga meist am Anfang der zweiten Halbzeit ausgewechselt wird und es bisher auf EIN sagenhaftes Tor gebracht hat, eine solch tragende Rolle zukommen zu lassen, spricht für wenig Sachverstand.
Also mach den Kopf zu.
In diesem Sinne wie Sylvia zu schreiben pflegt ... Lebenslang Grünweiß
ohne marin wäre werder kaum was wert diese saison
BERLIN BERLIN,WERDER FÄHRT NACH BERLIN!!!!Wir brauchen das nicht,denn BERLIN kommt nächstes Jahr zu uns!!!Zurecht verloren,das war abzusehen!Das Spiel war unterhaltsam und der Trainer hat so eine junge Truppe die sehr schnell mit ihrem Latein am ende war,aber er hat ja zeit,die wollen doch nur spielen!
Der Cup ist doch sch..ßegal. Für Kaiserslautern zählt nur und absolut der AUFSTIEG.
Werder war ja letzte Saison nicht wirklich schlecht. Man hatte allerdings mit Konzentrationsschwäche zu kämpfen und die Abwehr war eher löchrig.
und wie ein Spitzentrainer hat Schaaf die Löcher gestopft und die Konzentrationsfähigkeit des Teams gesteigert.
Werder ist zurück.Das letzte Jahr war schon hart.
Mich wundert nur:Diego ist weg und jetzt ist es wieder ein Team!!
FCK war auch einfach verdammt schlecht! Hatte mehr von denen erwartet!
Sehr traurig, dass die Roten Teufel raus sind -.-
Ist das geil oder ist das geil?! Freu mich über jeden Sieg! In diesem Sinne: Lebenslang Grünweiß!!!!!!!!!!!!!!!
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