Oldenburg (dpa) - Der Ausrutscher der EWE Baskets Oldenburg auf internationalem Parkett verursachte keine allzu großen Schmerzen. Der deutsche Basketball-Meister verlor zwar das Heimdebüt in der EuroLeague mit 70:79 (35:34) gegen Olimpia Mailand.
Doch Trainer Predrag Krunic lobte seine Spieler für eine couragierte Leistung. «Mein Team hat gut gekämpft, aber leider aus der Distanz wenig getroffen», analysierte der Oldenburger Coach die erste Niederlage im zweiten Gruppenspiel.
Eine Woche nach dem Sieg im polnischen Gdynia bewiesen die Niedersachsen erneut ihre Wettbewerbsfähigkeit. Ohne ihren Aufbauspieler Jason Gardner, der aufgrund von Rückenproblemen für vier Wochen ausfällt, führte der deutsche Meister nach 32 Minuten mit 59:54. Erst danach setzten sich die routinierten Mailänder im letzten Viertel ab. Jekel Foster (20), Jasmin Perkovic (14), Rickey Paulding (12) und Marko Scekic (10) waren die erfolgreichsten Oldenburger Werfer.
Fast enttäuschender als die Niederlage war die magere Resonanz. Lediglich 2874 Zuschauer wollten die Partie in der Oldenburger Messehalle sehen. Dorthin musste der deutsche Meister umziehen, weil seine Bundesliga-Spielstätte mit rund 3100 Sitzplätzen zu klein ist und nicht den internationalen Anforderungen entspricht. Nun steht bei Khimki Moskau wieder ein «richtiges» Auswärtsspiel auf dem Programm.


Bild vergrößern

Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo!-Nutzer? Kostenlos Registrieren.