Erfurt (dpa) - Mit einem Sieg im 1500. Pflichtspiel seit 1966 will Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt die Erfolgsserie von Pokalschreck VfL Osnabrück im Erfurter Steigerwaldstadion beenden.
«Dies wird allerdings eine sehr schwere Aufgabe, denn die Gäste zählen zu den Spitzenteams der dritten Liga», sagte Erfurts Trainer Rainer Hörgl. Schließlich hätten die Osnabrücker durch den sensationellen Sieg im DFB-Pokal gegen Bundesligist Borussia Dortmund in dieser Woche weiter Selbstvertrauen getankt. Zuvor waren sie bereits in den letzten drei Punktspielen ungeschlagen geblieben und konnten sieben Zähler verbuchen.
«Das Spiel steht allerdings unter ganz anderen Vorzeichen als der Pokal, denn auch für Osnabrück ist der Liga-Alltag zurück. Zudem hat Osnabrück in dieser Saison auswärts noch keine Bäume ausgerissen, obwohl die Mannschaft eine hohe Qualität besitzt. Wir sind nicht chancenlos und wollen gewinnen. Dazu bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Regensburg-Spiel. Vor allem brauchen wir wieder einmal Tore, um mehr Sicherheit zu bekommen», betonte Hörgl.
Ein Wiedersehen gibt es für die Erfurter mit Karsten Baumann und Alexander Schnetzler. Osnabrücks Trainer hatte in der letzten Saison noch als verantwortlicher Coach auf der Erfurter Bank gesessen und Schnetzler, der fünf Jahre das Rot-Weiß-Trikot getragen hatte, war vor der Saison nach Osnabrück gewechselt. Einen Vorteil für die Osnabrücker aus der Tatsache heraus, dass beide die Erfurter gut kennen, sieht Hörgl aber nicht.
Kapitän Samil Cinaz kehrt nach seiner Gelb-Sperre wieder ins Team zurück. Nicht dabei sind weiterhin die Langzeitverletzten Gianluca Simari, Sebastian Becker und Christopher Handke sowie aktuell Massimo Cannizzaro (Hexenschuss) und Martin Hauswald (Zerrung).




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