Eurosport - Mi 29.Jul. 14:27:00 2009
Alternative Heilmethoden haben Österreichs Tennishoffnung Tamira Paszek ins Visier der Dopingfahnder gebracht. Die 18-Jährige hatte zugegeben sich einer homöopathischen Bluttherapie unterzogen zu haben, jetzt ermittelt die die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA). Ihr drohen zwei Jahre Sperre.
Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, wurde das Verfahren eingeleitet, weil Paszek auf einer Pressekonferenz vom 21. Juli offenherzig berichtet hatte, dass sie sich einer Bluttherapie unterzogen habe. Eine mongolische Ärztin habe ihr Blut abgenommen, dies mit homöopathischen Essenzen angereichert und ihr dann wieder im Bereich der Bandscheibe injiziert.
Dass wegen alternativen Heilmethoden ermittelt werde, sei eine absolute Premiere, sagte der NADA-Sprecher David Müller. Es gehöre zum Prozedere der Drogenfahnder, dass nun auch ein Antrag zur Sperrung der Sportlerin gestellt wurde. Sollte sich Paszeks Homöopathie-Behandlung als Blutdoping herausstellen, muss die Tennisspielerin mit einer Sperre von zwei Jahren rechnen.
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Kommentare 1 - 10 of 10
tennistalent1
Wäre auch nicht so schlimm, wenn du deinen Hauptschulabschluß nicht schaffst. Interessiert hier auch niemanden!
*g* also ich halte den Kram auch für Unfug.
Aber immer ruhig bleiben, die Agentur hat keinen Schimmer und musste erst mal den Medien klarmachen, dass sie auf Trab ist. Sobald die Ergbnisse vorliegen, kommt der Rückzieher, der von den Medien garantiert nur leise in einem kleinen Artikel erwähnt wird. Immerhin macht Doping Schlagzeilen, nicht "Nicht-Doping". Traurig, aber wahr.
Nein, Blut entnehmen und sich in die Haare einmassieren ist kein "Blutdoping" weil Leute ohne jeglichen Sach- oder sonstigen Verstand das meinen. Entweder es handelt sich um signifikante Mengen die in den BLUTKREISLAUF, und nicht in den @#$%, die Ohren, oder die Füsse injiziert werden, also solche Mengen die auch die für den Sauerstofftransport verantwortlichen Erythrozyten erhöhen. Oder es ist kein Doping. So einfach würde das ein Mediziner mit wenigstens geringen Mengen an Restintelligenz entscheiden. Offenbar gibt es solche bei der WADA nicht mehr.
Blut entnehmen und wieder injizieren ist Blutdoping. Das ist doch völlig klar. Ob das Blut behandelt wurde oder nicht ist dabei völlig egal. Wer da vorher nicht nachfragt oder wenigstens mal den WADA-Code liest, der muss bestraft werden: entweder wegen Doping oder wegen Dummheit.
Ich muss pebble und the zonk absolut recht geben. Die junge Österreicherin steht derzeit nicht mal in den Top 100 und hat in den letzten Monaten nicht ein einziges Match auf der Tour gewonnen. Zwei Jahre Sperre wären somit unter diesen Umständen vollkommen bedeutungslos!
Diese alternativen Heilmethoden haben rein gar nichts mit Blutdoping zu tun, auch wenn Eigenblut verwendet wurde. Aber bei dieser speziellen Methode ist ja auch genau das der Sinn und nicht, sich irgendwelche Vorteile zu erarbeiten, außer vielleicht seine Gesundheit zu kräftigen.
Lächerlich hier von Doping zu sprechen !!
Wieder ein Beispiel für die Inkompetenz der WADA und ihre völlige Hilflosigkeit.
Sagen wir es offen: Dopingkontrollen kosten Geld, versagen aber seit über 20 Jahren, als nach dem Fall Ben Johnson Doping flächendeckend wurde.
Mein Appell an die Sportvereine: in der Satzung Zusammenarbeit und Beiträge an "Dopingagenturen" (nicht "Dopingbekämpfungsagenturen", man bemerke die Absicht schon in der Namensgebung) zu verbieten und Anträge an die Verbände zu stellen, das Gleiche zu tun.
Wie beim Alkohol in vielen Ländern VERSAGT die Prohibition erst recht weltweit.
GEBT DOPING FREI!!!
lol wen interessiert pebble beach ? Absolut überhaupt gar keinen.
Die Herren "Dopingfahnder" drehen offenbar derzeit völlig durch. Da wird "vermutet" dass das Applizieren von einem Tröpfen hokuspokustechnisch behandelten Bluts unter die Haut ein strengstens verbotenes leistungsförderndes Blutdoping darstellt, weil man sich inhaltlich gar nicht damit auseinandersetzt. Sondern nur mit seinen "Chancen" damit vor Gericht durchzukommen und wieder einen Kopf an die Wand genagelt zu haben, damit man richtigen Dopern nicht nachstellen muss. Nach dem Motto, eigentlich ist Blutdoping zwar die Gabe SIGNIFIKANTER Mengen an Blut die zur Leistungssteigerung auch ausreicht (also schlicht vom halben Liter an aufwärts). Aber zum Glück findet sich ja vielleicht ein Winkeladvokat der durchdrückt "nicht auf die Menge kommt es an!", so dass eine homöopathische Behandlung mit geringstmöglichen Mengen an Eigenblut oder Eigenurin (URINDOPING !!!! Ganz fürchterlich ! Lebenslang sperren!!!!) das subkutan appliziert wird (und nie im Blut ankommt) plötzlich doch todeswürdiges Doping zu sein hat. Diese Leute sollte man schlicht fristlos entlassen, damit deren Leben auch mal richtig in die Tonne getreten wird. Bei einem Lance Armstrong wird ein echter Regelverstoss wie die Dopingkontrolleure einfach mal ne Stunde nicht ins Haus lassen unter den Teppich gekehrt, bei anderen reicht die blosse Idee sie könnten ja vielleicht irgendwie was gemacht haben und schon wird ein Heer an Anwälten in Gang gesetzt. Korruption hoch drei.
Völliger quatsch. Paszek hat Rückenprobleme und ließ diese behandeln und soll deshalb eine sperre bekommen. ok, sie hätte auch zu einem professionellen arzt gehen können, aber das ist ja grad nur nebensächlich. wobei, wenn sie rückenprobleme hat, hätte sie auch ihr brüste verkleinern lassen können - groß sind sie, da liegt wohl auch einiges dran und halep ist ja ein gutes beispiel dafür, denn sie hat neulich auch nen fetten artikel über ihre brustverkleinerung bei eurosport bekommen :D
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