Eurosport - So 28.Jun. 16:59:00 2009
Jamie Green hat Mercedes beim Saisonhöhepunkt der DTM auf dem Norisring den siebten Sieg in Serie beschert. Der Brite fuhr in seinem C-Klasse-Modell aus dem Vorjahr im dritten Saisonlauf von Startplatz sieben überraschend zum Sieg vor seinem kanadischen Markenkollegen Bruno Spengler.
Nach einem Dreifach-Erfolg für Audi beim Saison-Auftakt in Hockenheim mussten sich die Ingolstädter bei dem Prestigeduell mit Platz drei durch den Schweden Mattias Ekström begnügen. Green bescherte der Mercedes-Flotte den zweiten Sieg dieser Saison. Die Spitze im Gesamtklassement verteidigte Vorjahres-Champion Timo Scheider im Audi als Vierter. Scheider liegt hier mit nun 17 Punkten noch einen Zähler vor Spengler (16).
"Ich bin selbst überrascht. Ich finde gar keine Worte. Das Team hat perfekt gearbeitet", sagte Green nach dem Coup in seinem C- Klasse-Modell aus dem Vorjahr. Mit einer raffinierten Boxenstopp-Strategie hatte sich der Engländer bis auf Rang drei vorgearbeitet, bevor er in einer dramatischen Schlussphase auch noch an Spengler und dem lange führenden Scheider vorfuhr. "Timo hat die Tür richtig zugemacht. Aber ich wusste, ich kann ihn schaffen. Das war super", jubelte Green nach seinem fünften Karrieresieg. In 1:08:39,223 Stunden hatte er nach 80 Runden auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs mit einer Gesamtdistanz von 184 Kilometern 0,1357 Sekunden Vorsprung vor Spengler.
"Bestes DTM-Rennen aller Zeiten"
"Das war mit absoluter Sicherheit das beste DTM-Rennen aller Zeiten - und wir haben es gewonnen - danke Jamie, du bist der Allergrößte", jubelte Mercedes-Sportchef Norbert Haug nach dem erst zweiten DTM-Erfolg eines Jahreswagen-Fahrers überschwänglich. Zufrieden sein konnte Haug auch mit Ralf Schumacher, der als Sechster zum ersten Mal seit seiner Beförderung in einen Neuwagen in die Punkte fuhr. Auch Haugs Audi-Kollege Wolfgang Ullrich wollte sich angesichts der rasanten Positionskämpfe innerhalb der Spitzengruppe nicht lange über den verpassten Sieg ärgern. "Das war beste Werbung für den Tourenwagen-Sport und die DTM", meinte der Audi-Motorsportchef.
Lange hatte es so ausgesehen, als ob Audi vor seinen vielen Fans und Mitarbeitern unter den 132 000 Zuschauern (am Rennwochenende) endlich seine Durststrecke auf dem einzigen DTM-Stadtkurs beenden könnte. Von der Pole-Position gewann Scheider den Start und schien bis zur vorletzten Runde seinem ersten Saisonsieg entgegenzufahren. "Im letzten Renndrittel hatte ich große Probleme auf der Hinterachse, deshalb waren die anderen soviel schneller. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich die letzten drei Runden auch noch überlebt hätte", sagte der mit mehr als 38 Grad Fieber ins Rennen gegangene Scheider "Aber so ist Rennsport. Ich bin froh, dass es vorbei ist."
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Kommentare 1 - 6 of 6
für die Nörgler:
DTM ist die Königsklasse unter den Tourenwagen-Meisterschaften, deshalb fahren hier die Premiummarken Audi und BMW.
WTCC ist die Klasse darunter, technisch nicht so leistungsstark, dafür näher am Serienmodell, aber auch mit den Marken Chevrolet (GM) (nicht GM-Marke Cadillac), Lada und SEAT (gehört wie Audi zu Volkswagen, baut aber nur kleinere Autos) gesegnet. Einzig BMW passt nicht so recht da hinein, aber wenn's in der DTM nicht läuft, fährt man halt die Klasse darunter gegen die starke Konkurrenz von Lada und Co. Da kann man wenigstens wieder mal gewinnen.
Aber ich würde mich auch freuen, wenn bei DTM auch noch ein-zwei Marken wieder bzw. neu einsteigen. Bei Opel und Alfa Romeo (FIAT) fehlt derzeit vermutlich die wirtschaftliche Basis, aber BMW und Toyota (Lexus) könnte ich mir in der DTM schon vorstellen.
go mercedes.
Erst nach dem Mercedes dem Audi ins Heck gefahren ist und sich danach auch gleich noch 2 mal vorbeigerempelt hatte konnte er gewinnen. Zu keinem Moment war er in der Kurve mit der Nase vorn. Ganz schön dreist. Wenn ich so nicht vorbei komme fahr ich eben durch ihn durch. Grundsätzlich find ich harte Duelle schon ok aber das fand ich schon ein bissel dreist. Und WTCC is die bessere Meisterschaft, nicht perfekt aber besser wie DTM auf jeden Fall. Meine Meinung!
wenn du einfache autos sehen willst, dann schau' halt wtcc;)
ich bin der meinung, dass der jamie am sonntag eindeutig gezeigt hat, wer in den neuwagen gehört und wem dieses cockpit nicht gebührt, denke ich, wissen wir alle...
hallo
wir haben in deutschland audi, bmw, ford, mercedes opel und vw, in der dtm fahren nur 2 werke, vor allem heisst das touren wagen.
wenn ich an die ursprünge denke da sind die autos mit viel weniger techischem aufwand gefahrne und es gab tolle rennen.
wo gibt es sowas das ein fahrer auf der rücksitzbank sitzt??
vereinfacht das reglement wesentlich näher an die serie, boxenstops weg, aerodynamik wesentlich eisnchränken...flips un d die windkanäle an der tür wo gibt es den sowas, heckflügel weg maximal abrisskante, aerodynamik durch das auto weg damit...und bietet ne plattform für alle 6 werke in deustchlan. die toruenwagen weltmeisterschaft macht es doch vor...das es auch einfacher geht und top rennen sind das alle mal...da fährt sogar ein w erk wie lada mit.
hallo
das green mit einem vorjahreswagenh siegen konnte zeigt wo ralf schumacher wirklich steht.
schade für scheider, der ein tolles rennen fuhr es aber nicht halten konnte
Es kann mir keiner erzählen, das es für ihn nicht möglich sein sollte auf privater basis zu testen damit er endlich mal vorne mitfährt.
als ehemaliger F 1 fahrer so darum zu gurken etwas sehr schwach, auch wenn ein tourenwagen etwas adners als ein formel auto ist.
Das so dinge wie im Qualifying passieren es ist bekannt 8 runden zu fahren udnd ie fahren 10 naja muss man nix mehr sagen...
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