Frauen-WM - Klassenkampf auf dem Fußballrasen
Bei der Fußball-WM der Frauen spielen zwei Mannschaften gegeneinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nicht, dass eines der Teams keinen Fußball spielen kann. Beide Mannschaften gehören zu den Topfavoriten bei diesem Turnier. Aber die Gesellschaftssysteme trennen die USA und Nordkorea.
In Dresden rüsten sich beide Mannschaften für 90 Minuten "Kalten Krieg".
Nichts verbindet die USA und Nordkorea. Jede Mannschaft muss gewinnen.
Fluchtgedanken bei der WM?
Die US-Girls haben Respekt vor den "Wadenbeißern", die sich während ihrer Vorbereitung komplett von der Öffentlichkeit abschirmten. Nichts Neues könnte man denken, wenn man auf die Historie von Nordkorea zurückblickt. Das Land steckt noch immer tief im Kommunismus und sperrt die eigenen Menschen ein.
Umso bedeutender ist das Aufeinandertreffen in der sächsischen Landeshauptstadt, denn neben Leipzig erkämpften sich die DDR-Bürger vor 22 Jahren auch hier die Freiheit. Wenn man an Dresden denkt, hat man sofort Dynamo und die Fluchtversuche von Peter Kotte, Matthias Müller, Gerd Weber und Frank Lippmann vor Augen.
Bei den Koreanerinnen denkt wohl keine Kickerin an Flucht. Zu hoch sind die Ziele bei der Frauen-WM gesteckt. Die Mannnschaft von Trainer Kwang Min Kim zählt bei diesem Turnier zu den Titelkandidaten. Will man die Weltmeisterschaft gewinnen, stände den Asiatinnen ein Auftaktsieg gegen die USA gut zu Gesicht.
"Krieger-Familie" hofft auf Fairness
Dieser würde Nordkorea auf dem Weg ins Finale bestärken. Zudem wäre der Klassenkampf wohl für einige Tage entschieden, wenn man den Amerikanern zeigen könnte, dass man den Kapitalismus auch besiegen kann. Die US-Mädels sind aber gewarnt: "Nordkorea ist sehr gut im Frauenfußball. Wir sagen Wadenbeißer zu ihnen wegen ihrer unglaublichen Ausdauer und Zweikampfstärke", erklärte Ali Krieger.
"Das ist nicht negativ gemeint, sondern Ausdruck unseres Respekts", so die US-Verteidigerin in der "Sächsischen Zeitung". Die Bilanz der WM-Vergleiche zwischen den beiden Kontrahenten spricht für die USA. Zweimal gewann die Mannschaft von Nationaltrainerin Pia Sundhage mit 3:0. Vor vier Jahren lautetet das Ergebnis bei der WM allerdings 2:2.
"Das Remis beschäftigt uns nicht mehr. Jeder konzentriert sich auf seine Aufgaben", meinte Krieger, die in Dresden von ihrer Familie begleitet wird. Die "Krieger-Familie" hofft auf ein faires Spiel und keine brutalen Aktionen im heiß umkämpften Spiel gegen Nordkorea (live ab 18:15 Uhr bei Eurosport).
Tipp:
Verfolgen Sie alle Spiele der Frauen-WM in Deutschland vom 26. Juni bis 17. Juli im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de. Außerdem gewährt Nationalspielerin Simone Laudehr auf eurosport.yahoo.de regelmäßig Einblicke in das DFB-Team. Dazu halten wir Sie mit Hintergrundberichten, Interviews und Video-Highlights täglich auf dem Laufenden.

Kommentare 4 - 23 of 23
Es ist ungeheuerlich das die Medien aus einen sportlichen Wettkampf einen Klassenkampf machen,natürlich will jeder gewinnen,das ist doch normal und der Bessere soll gewinnen egal wo er herkommt oder glaubt.
Diese ganze WM auf Amateur-Kicker-Niveau ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Getrieben von Adidas, der FIFA und dem DFB, die längst verzweifeln hinsichtlich der wochenlangen Bundesliga-Pause wurde ein Event auf dem sportlichen Niveau der Bezirksklasse zum weltweiten Ereignis hochstilisiert - und Millionen feiern mit!
Wenn Ihr sportliche Hochleistungen im Damenbereich sehen wollt, schaut Euch Wimbledon oder Leichtathletik an.
Wenn Ihr Fußball der Spitzenklasse sehen wollt, wartet einfach noch paar Wochen!!!
@ RS
Ich kann kaum glauben, dass Sie das wirklich geschrieben haben. Ich werde im folgenden ein angemessenes sprachliches Niveau bewahren, auch wenn Ihr Kommentar mich wirklich aufgebracht hat:
Ich bitte Sie, zitieren Sie eine Stelle aus diesem Artikel, die sich negativ zum Frauenfußball äußert. Ich kann Ihnen versichern, dass Yahoo-Eurosport es sich alleine aus ökonomischen Gründen nicht erlauben könnte sich feindlich gegenüber Frauenfußball zu äußern. Dieser Artikel soll einfach nur als relativ inhaltsarmer Informationsartikel dienen. Yahoo-Eurosport muss, um seine Leser zu bewahren, möglichst oft neue Artikel schreiben und muss dafür zum Teil auch auf solche inhaltsarmen, fußballfernen Themen zurückgreifen. Das hat allerdings nichts mit der Einstellung zum Frauenfußball zu tun. Es ist mittlerweile ein gesellschaftliches Phänomen, in allem und jedem Diskriminierung gegenüber Frauen zu sehen und ich bitte Sie: Denken Sie ernsthaft darüber nach, bevor Sie solche Äußerungen treffen.
Und um keine Angriffsfläche für irgendeine Art naiver Antworten zu bieten: In meinem Kommentar geht es weder um die Diskriminierung von Frauen im Allgemeinen, noch um den Frauenfußball an sich. Es geht einzig und alleine um ihren extrem naiven und undurchdachten Kommentar.
Die grossen öffentlich rechtlichen Sender haben diesen Wettbewerb zeitlich so zwischen Salesch Hold und Niedrig und Kuhn angesiedelt. Also zu einer eher bedeutungslosen Zeit am Vorabend. Also kann man sagen, dieser Wettbewerb wird von den Medien als bedeutungslos angesehen - ein Wiederspruch zu den Aufforderungen Public View wieder wahrzunehmen.
Liebe Medien, es hätte doch gereicht in ca. 10 Tagen in der Tagesschau kurz vor dem Wetterbericht noch zum Thema Sport zu kommen. Neuer bayern-Transfer, French Open Sieger im Doppel und ach ja xy ist Weltmeister. Das hätte gereicht.
Wenn man die letzte halbe stunde der deutschen kritisiert, haben die gespielt wie unsere Männermannschaft.
unnötige fehler die nicht hätten sein müssen
eijdentlich stimmts jeht um fussball bei den männer innteressiets mittlerweile keinen mehr das nord korea astreinen faschismus praktiziert und bei dende´n amis leistung nur nach dollar beurteilt wird
also ich wünsche der besseren und schlechter bezahlten frauschaft ´den gewinn
eijdentlich stimmts jeht um fussball bei den männer innteressiets mittlerweile keinen mehr das nord korea astreinen faschismus praktiziert und bei dende´n amis leistung nur nach dollar beurteilt wird
also ich wünsche der besseren und schlechter bezahlten frauschaft ´den gewinn
Fussball (Sport) verbindet !! , egal wie unterschiedlich die Länder sind.
Ist meine Meinung und sicher auch deren anderer.
Weltmeisterschaften,Europameisterschaften,da treffen viele Länder zusammen und auch in dem auszutragenden Land.
Deshalb:Sport verbindet und trägt nur positiv dazu bei,das sich Länder besser verstehen,auch wenn das nicht politisch der Fall ist.
Eigentlich düfte die USA garnicht mitspielen. Alle Teilnehmerländer haben ihre Frauennationalmannschaften zur Frauen WM geschickt. Nur die USA hat ihre Girls geschickt. Ist das erlaubt ? Schon erschreckend wie Yahoo Sympatien und Antipatien verteilt. Und warum sollen nur die Koreanischen Frauen Fluchgedanken haben, dürfen die anderen nicht Fluchen ? :-)
Die Politiker und die Journalisten machen daraus 'ne Schlagzeile - die Spielerinnen wollen bestimmt nur Spielen und gewinnen - und dabei nicht irgendeinen Krieg zum Ende bringen oder onst was erreichen.
- Das Fußballspiel ist im Prinzip in Europa zu Hause. Bezeichnend Vereine, wie Barcelona, Mailand ........
- Sicherlich ist es hier WM. Mal davon ausgehend, dass ohnehin sehr viele halt soz. dabei gewesen sind.
- Spielen eben wegen WM übergreifend natürlich politische Gründe usw. immer eine Rolle.
- Ein Team ist bei WM sowieso nicht optimal eingestellt - aus verschiedenen Vereinen kommend.
Warum viermal Daumen runter bei mir? Für einige User nochmal zum mitschreiben: lol bedeutet "laugh out loud", also
laut gelacht! Das war ironisch gemeint ihr Unwissenden. Und die Republikaner behaupten tatsächlich, dass Obama die USA in den Sozialismus führt. Also müsste mein Kommentar4 mindestens 10 "Daumen hoch" haben!!!
So was nehme ich persönlich :D (d.h. auch so viel wie lol )
Das ist wieder mal typisch. So wird wahrscheinlich der Frauenfussball schlecht gemacht. Bei Männerfussball wird über solchen Mist garnicht erst debattiert.
oh jeses, schreibt über sport und schenkt euch diese peinlich pseudopolitsche geeiere
nord koreaundkommunismus iss ja wohl ein witz und usa demokratisch (geld regiert die welt
)
nord koreaundkommunismus iss ja wohl ein witz und usa demokratisch (geld regiert die welt
)
@ phil r: ... aber eben nur FAST;) Wie ich diese Polemik in Sportartikeln hasse. Kann man nicht einfach über das sportliche schreiben??? Eurosport - Dirk Adam: Daumen runter!
Eurosport Artikel sind sooooo dermassen laecherlich, dass ist schon fast wieder witzig...
korea und praktisch alle ostblockstaaten hatten bzw. haben nichts mit kommunismus zu tun! genauso wenig wie deutschland mit sozialer marktwirtschaft.
Was heisst hier Klassenkampf? Wenn man den Republikanern, vor allem der "Teaparty", glaubt, sind die USA unter Obama schon längst auf dem Weg in den Sozialismus. Also werden sich die Spielerinnen der USA und Nordkoreas nach dem Schlusspfiff mit sozialistischem Gruß verbrüdern! lol
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