Eurosport - Sa 28.Jun. 23:16:00 2008
Es sah schon fast wieder nach einer dicken Überraschung bei den All England Championships aus, ehe sich Jelena Jankovic doch behauptete. Die Serbin setzte sich nach einer taktisch clever geführten Partie mit 2:6, 6:4, 6:2 gegen Caroline Wozniacki aus Dänemark durch.
Im ersten Satz ging die Favoritin aus Belgrad sang und klanglos unter. Wozniacki agierte druckvoll und mutig. Die erst 17-Jährige gewann diesen Durchgang absolut verdient. Nach dem Fehlstart fand Jankovic dann besser zu ihrem Spiel, verteile die Bälle gut und suchte immer wieder erfolgreich den extremen Winkel. Beim Stand von 2:2 schaffte die 23-Jährige das Break, welches sie dann bis zum Satzausgleich transportieren konnte.
In der Spielpause ließ sich die Serbin dann für gut 15 Minuten von der Physiotherapeutin behandeln. Ein taktisches Mittel für das Jankovic bekannt ist und zu dem sie öfter, ohne sichtbaren Grund, greift. Nach einem turbulenten Auftakt mit drei Breaks in Folge konnte sich die Weltranglisten-Dritte beim Stand von 3:1 schließlich absetzen. Die lange Behandlungspause hatte Wozniacki völlig aus dem Rhythmus gebracht und bescherte der Favoritin den gewünschten Erfolg.
"Ich bin im ersten Satz ausgerutscht, doch je länger das Spiel gedauert hat, umso stärker bekam ich Schmerzen im Knie. Es ist wohl eine Zerrung. Ich hoffe, ich bin für das nächste Match wieder fit", rechtfertigte sich Jankovic. Während der Begegnung wurde die Belgraderin von der Schiedsrichterin wegen Coachings ermahnt, da sie sich vor einem Videobeweis offenkundig die Meinung ihres Trainers einholte.
Williams bisher ohne Satzverlust
Venus Williams wurde ihrer Favoritenrolle in der dritten Runde von Wimbledon mit einem Zweisatzsieg gerecht und zog ebenfalls ins Achtelfinale ein. Die Titelverteidigerin besiegte Maria Jose Martinez Sanchez aus Spanien mit 6:1, 7:5. Williams spielte wie schon in den ersten beiden Runden in einem Satz überlegen, im anderen aber sehr fehlerhaft. Dank 11 Assen setzte sich die Weltranglisten-Siebte nach 72 Minuten dennoch ohne Satzverlust durch.
Auch die Nummer fünf der Welt, Jelena Dementjewa, hat sich dank eines 7:6 (7:2), 7:5-Erfolgs über Gisela Dulko für die Runde der letzten 16 qualifiziert.
Dort trifft Dementjewa auf Shahar Peer. Die Israelin bezwang die an Nummer neun gesetzte Russin Dinara Safina nach einem Marathon-Match mit einer Spielzeit von 3:25 Stunden mit 7:5, 6:7 (4:7), 8:6.
Kommentare 1 - 7 of 7
warum überhaupt die "coaching"-regel? warum nicht einfach einen trainer mit auf die bank des spielers setzen?
Sie sind aber blint!!!!
kann mich nur anschließen, eurosport hat keine Ahnung! schaut euch die Zeitlupen nochmal genau an!!
Was ist das denn bitte für ein Artikel...? Von wegen "Spielchen von Jankovic"... wenn der Schreiberling dieses Artikels (und auch Matthias W.) mal genau hingeschaut hätten, hätten sie wohl gesehen, dass Jankovic ihr Bein dermaßen überdehnt hat, dass es überhaupt ein Wunder ist, dass sie noch weiter spielen konnte, gespielt war da mit Sicherheit nichts. Das wurde ja in der Zeitlupe auch oft genug gezeigt, sah ja schon fast so aus, als würde ihr Knie durchbrechen... Und zum Thema "Coaching"... Das machen doch heutzutage alle Spielerinnen und Spieler. Ich erinnere nur mal an Justine Henin, die während eines Spiels mehr zu ihrem Trainer geschaut hat als auf den Ball. Also bitte "Eurosport", ein bißchen objektiver nächstes Mal!!!
Jankovic geht einem mit ihren Mäzchen auf die Nerven. Immer das gleiche Verletzungs-Theater. Entweder spielt sie weniger Turniere oder sie steht ihre Wehwehchen durch, aber zehnminütige Pausen soll sie in Zukunft gefälligst bleiben lassen wenn sie sich nicht ernsthaft verletzt. Da sollte man eingreifen und dies reglementarisch verhindern.
Die Aussage "Zerrung im Knie" zeigt, dass es nichts ernstes ist.
Außerdem sollte ihr Coach Sanchez ausgesperrt werden. Dieser unsympathische Sharapov II hat im Stadion nichts verloren!
unglaublich, eurosport hat kein ahnung
ja ja...da kann mal wieder ein serbenhasser bei eurosport nicht anders als serbische siege mit seinen überflüssigen und unsachlichen kommentaren in frage zu stellen.
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