Eurosport - Do 28.Mai. 21:44:00 2009
Eine Beute der Ausreißer wurde die 18. Giro-Etappe, doch am Ende gewann ein Fahrer, der bei dieser Rundfahrt schon einmal jubeln konnte: Der Italiener Michele Scarponi setzte sich im Sprint nach 182 Kilometern in Benevento durch. Im Gesamtklassement änderte sich vor der letzten Bergankunft nichts.
Nicht weniger als 25 Fahrer, darunter aber kein Deutscher, setzten sich auf dem Teilstück zwischen zwei Bergankünften erfolgreich ab und machten den Sieg unter sich aus. Lange versuchte das Feld zwar, die Ausreißer noch einmal zu stellen, doch zu wenige Mannschaften hatten Interesse an einer Verfolgungsjagd.
Nur die Teams Milram und Fuji, deren Fahrer den Sprung in die Fluchtgruppe verpasst hatten, versuchten bis 20 Kilometer vor dem Ziel, das Blatt noch einmal zu wenden. Dann aber gaben auch sie auf und das Feld kam mit fast vier Minuten Rückstand an.
Großer und kleine Sieger
Da gab der Sieger schon entspannt erste Interviews und erklärte seinen zweiten Coup nach dem Solo-Ritt nach Mayrhofen auf der sechsten Etappe. Acht Fahrer hatten sich aus der großen Gruppe gelöst und kamen gemeinsam auf die ansteigende, gepflasterte Zielgerade. Klug wartete Scarponi im Windschatten der Konkurrenten, bis er seinen Sprint lancierte und mit klarem Vorsprung siegte. Die nächsten Plätze gingen an Felix Cardenas (Barloworld) und Danny Pate (Garmin).
"Ich wollte vor der Ankunft im Rom noch eine Etappe gewinnen, aber ich hatte eher die morgige im Visier", verriet Scarponi. "Am Start habe ich noch nicht recht an meine Chance geglaubt, aber dann die richtige Gruppe erwischt und die Zielankunft kam mir entgegen", erklärte der geständige Fuentes-Kunde, der nun die erfolgreichste Saison seiner Karriere abliefert.
Als "kleine Sieger" konnten sich drei weitere Fahrer aus der großen Ausreißergruppe fühlen: Giovanni Visconti (ISD) gewann den Zwischensprint des Tages, womit dem Italiener der Gesamtsieg in dieser Sonderwertung kaum noch zu nehmen ist. Das Astana-Duo Andrei Zeits (Kaschstan) und Yaroslav Popovych (Ukraine) sorgte dafür, dass die Mannschaftswertung fest in der Hand des Teams von Lance Armstrong bleibt. Popovych verbesserte sich daneben auf Rang 13 der Gesamtwertung, direkt hinter den Texaner.
Die Favoriten auf den Gesamtsieg konnten sich vor der letzten Bergankunft am Vesuv schonen. Auf den 13 Kilometern hinauf an die Flanke des Vulkans dürfte die Entscheidung über den Gesamtsieg des Jubiläums-Giro fallen.
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Kommentare 1 - 10 of 10
Das war wieder eine Spritzenleistung - Gratulation an den Mittelhersteller
hmm.. nehcbes oder wie du heißt: Wenn du Eurosport so schlecht findest, dann schau den Giro doch beim tollen RAI oder sonstwo. Dein Geschwätz juckt hier keinen und nervt nur.
Ich fand es nicht schlimm, dass erst ab 16 Uhr übertragen wurde, davor ist doch eh noch nichts passiert.
Stellt sich die Frage warum Eurosport diesen Beschiss überhaupt überträgt.
Einschaltquotengeilheit!
oder Anleitung der Amateure wie richtig gedopt wird.
In welcher Welt leben wir überhaupt?
ES sollte sich schämen!
Der hatte wohl die meisten Pillen dabei
Die paar Minuten Verzögerung ließen ja kaum den Vorenthalt rennentscheidener Situationen zu. Und Tennisinteressierte freuen sich auch, wenn die ein oder andere spannende Partie in Gänze verfolgt werden kann. Oft genug wird die Übertragung eines Matches gern für den Giro unterbrochen. Wir sollten alle etwas solidarischer sein.
und weil auch keiner rechts abgebogen wäre,
so ehrlich sind sie dann schon
man sollte vielleicht kurz vor der Bergankunft am Vesuv ein Schild aufstellen.
Nicht gedopte rechts abbiegen,
Gedopte ab in den Krater
Die Etappe würde trotzdem wieder ein gedopter gewinnen,
weil kurz vor dem Krater die Ziellinie ist
Das die Milram Fahrer sich nicht schämen ?
aber so was von...
Jaja, der Scarponi...ganz der Richtige, wenn man von "sauberem" Sport spricht *kopfschüttel*
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