World Championship - O'Sullivan und Williams Kopf an Kopf

Eurosport - Mo 28.Apr. 18:08:00 2008

Für Spannung ist bei Ronnie O'Sullivan und Mark Williams in der letzten Session am Montag gesorgt. Nach einer unterhaltsamen Sonntags-Session führt O'Sullivan mit 9:7. Stephen Maguire dagegen konnte nicht mehr an seine Gala-Leistung aus der ersten Session anknüpfen.

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Trotzdem ist für ihn mit dem 11:5 über Neil Robertson das Viertelfinale ganz nahe. Für eine Überraschung sorgte der Doherty-Bezwinger Liang Wenbo, der gegen Joe Swail mit 6:2 in Führung ging. Stuart Bingham liegt nach der ersten Session gegen Joe Perry mit 5:3 vorne.

O'Sullivan und Williams teilten sich die ersten beiden Frames, bevor der Waliser mit einer 76 wieder auf 5:6 herankam. Dann aber schien O'Sullivan seinen Gegner abhängen zu können: Mit 102, 50 und 78 stürmte er auf 9:5 davon. Williams steckte aber nicht auf. Als O'Sullivan in Frame 15 eine waghalsige Kombination versuchte und dabei die roten komplett öffnete, machte Williams daraus eine 81 und ließ im nächsten Frame eine 73 folgen. Mit 9:7 für O'Sullivan ist das Match noch offen.

Wenbo spielt weiter den Favoritenschreck

Stephen Maguire und Neil Robertson lieferten sich eine phasenweise zerfahrene Session. Maguire baute seine Führung zwar zu Beginn auf 9:0 aus, doch dann holte jeder der beiden jeweils zwei Frames. Die letzten drei Frames des Tages aber gingen allesamt an Robertson, der mit 5:11 zumindest noch einen Funken Hoffnung haben kann. Höhepunkt war eine 98 von Robertson, während Maguire viele Chancen ungenutzt ließ und am Ende auch verkrampft wirkte.

Liang Wenbo spielt weiterhin die Rolle des Favoritenschrecks. Gegen Joe Swail ging er wieder jeden Ball an und überzeugte mit großer Lochsicherheit. Schöne Breaks waren die Folge; unter anderem spielte er eine 84, eine 90 und eine 78. Das höchste Break von Swail war eine 47. Mit 6:2 ist die Ausgangsposition für den 21-jährigen Chinesen jetzt ideal. Stuart Bingham und Joe Perry hatten sich die ersten vier Frames geteilt, ehe Bingham unter anderem mit einer 98 auf 5:2 davonzog. Dank einer 65 im letzten Durchgang hielt Joe Perry aber den Rückstand noch in Grenzen.

Rolf Kalb / Eurosport

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