WM Liberec - Schmitt verpasst WM-Gold hauchdünn

Eurosport - Sa 28.Feb. 11:55:00 2009

Martin Schmitt hat die erste WM-Einzelmedaille für die deutschen Skispringer seit 2001 erkämpft. Acht Jahre nach seinem Sieg von Lahti holte sich der 31-Jährige bei der WM in Liberec Silber von der Großschanze. Weltmeister wurde der Schweizer Andreas Küttel, Bronze holte Anders Jacobsen (Norwegen).

SKI JUMPING 2008-2009 Liberec HS134 Martin Schmitt - 0

Schmitt reichte sein 133-Meter-Sprung im ersten Durchgang zum zweiten Platz. Der zweite Durchgang wurde nach dem zweiten Abbruch wegen Schneefalls und starker Winde nicht gewertet.

"Es war einfach eingeblendet, dass nur der erste Durchgang zählt. Da war ich erleichtert, weil mit dem starken Schneefall wäre es schon schwierig geworden. Es ist ein Traum, dass ich bei einer WM noch einmal auf dem Podium stehe. Ich habe meine Konzentration bis zum Schluss gehabt und deshalb oben eine ganze Weile gebraucht, um das zu realisieren. Die Farbe der Medaille ist mir ganz egal", sagte Schmitt.

"Silber ist Gold wert"

Als Schmitt im Chaos-Springen die erste WM-Medaille für die deutschen Skispringer seit vier Jahren gewonnen und das Comeback des Jahres perfekt gemacht hatte, wirkte der Routinier wie in Trance. Immer wieder schüttelte er ungläubig den Kopf, ehe er dem neuen Weltmeister Küttel freudestrahlend um den Hals fiel und danach noch auf dem Sprungturm die Glückwünsche der Konkurrenz entgegennahm.

Mit dem zweiten Platz im nach einem Durchgang wegen eines heftigen Schnee-Sturms abgebrochenen Wettbewerb von der Großschanze krönte der viermalige Weltmeister acht Jahre nach seinem doppelten Gold-Coup von Lahti seine großartige Laufbahn. "Diese Silbermedaille ist Gold wert. Nach dieser langen Durststrecke so zurückzukommen, ist eine tolle Leistung. Ich gönne ihm das vom Herzen. Er ist für eine tolle Saison belohnt worden", erklärte Bundestrainer Werner Schuster.

Schnee-Sturm stoppt Finale

Als die Entscheidung der Jury, den Wettbewerb nach zweimaligen Neustart abzubrechen, bekanntwurde, lagen sich Trainer, Funktionäre und Athleten des DSV jubelnd in den Armen. Das letzte Edelmetall für die deutschen Skispringer hatte es 2005 in Oberstdorf mit Silber im Team-Wettbewerb von der Normalschanze gegeben. "Ich hatte mich mental auf einen zweiten Sprung eingestellt und war im Kopf klar. Mit diesem Ausgang kann ich aber auch leben", meinte Schmitt.

"Ich hatte mich mental auf einen zweiten Sprung eingestellt und war im Kopf klar. Mit diesem Ausgang kann ich aber auch leben. Es war sehr nervenaufreibend", meinte Schmitt. Schon nach seinem ersten Versuch hatte er erleichtert die Faust geballt. "Ich war relativ gelassen. Der Sprung war sehr gut und flugtechnisch stark. Ich bin sehr zufrieden, aber es kann noch viel passieren", sagte Schmitt zur Halbzeit.

Damit sollte er recht behalten, denn das Finale wurde zum befürchteten Nervenspiel. Nach 23 Startern brach die Jury den Durchgang wegen heftigen Schneefalls ab und startete nach 20-minütiger Unterbrechung neu. "Wir wussten, dass ein Schnee-Schauer kommt. Aber wir dachten, dass wir den Wettkampf noch durchbekommen", sagte Walter Hofer, Renndirektor des Weltverbandes FIS.

Hocke nutzt C hance

Mit Hochdruck-Saugern versuchten zahlreiche Helfer, die Anlaufspur vom Schnee zu befreien. Zudem wurde der Anlauf um zwei Luken verlängert. "Die Bedingungen sind nicht wirklich besser, sondern eher schlechter geworden", berichtete Michael Neumayer, der mit 119 Metern als 28. nur mühevoll ins Finale gerutscht war. Immer wieder wurde der Wettkampf unterbrochen, was die Springer zunehmend vor unlösbare Aufgaben stellte, so dass die Jury den Wettbewerb nach 17 Athleten endgültig stoppte.

Ein Opfer der Bedingungen war zuvor auch Michael Uhrmann geworden, der bei 102 Metern vom Himmel fiel. "Ich bin nicht auf Geschwindigkeit gekommen", erklärte der Bayer. Mit seinem gewerteten Sprung von 124,5 Metern belegte er Rang 17.

Stephan Hocke segelte im ersten Durchgang bei günstigen Windbedingungen auf 127 Meter. "Das war mit Abstand mein bester Sprung bei dieser WM. Ich habe schon an der Kante gewusst, da geht was", berichtete der Thüringer nach seinem hervorragenden 12. Platz.

dpa / Eurosport

Kommentare 63 - 82 of 82

Kommentare sortieren: Aktualität
  1. schrauthp
    ich geb dir mal recht das seine Leistung­ heute nicht sein normales Leistungsniveau­ wiederspiegelt
    aber gestern hatte er einfach bessere­ Bedingungen als manche anderen und unter normalen­ Verhältnissen
    hätte er sicher keine Medailie geholt,so­ ehrlich solltest du auch sein
    0.4 Punkte hinter Gold­ ist knapp da hast du recht,aber man sollte sicher­ lieber über Silber freuen,weil so schnell wird man­ nicht wieder eine holen,weil in Zukunft wird man sich­ sicher was überlegen und es wird nicht wieder so eine­ Entscheidung der Jury geben

    Von bognerthomas, am Sa 28.Feb. 19:39
  2. mann also das du immernoch so über schmitt redest!?
    er­ ist sicherlich nicht umsonst 5. im gesamtweltcup nur 5­ punkte hinter dem 4. morgenstern
    das heute war­ sicherlich nicht das was er kann!
    das gestern war kein­ glück!, das heute aber auch kein pech! nicht jeder­ sprung kann perfekt sein
    und es ist war das er gold­ hauchdünn verpasst hat
    oder empfindest du 0,4 puntke­ als eindeutig???

    Von schrauthp, am Sa 28.Feb. 19:21
  3. hoffe ihr alle die gestern so gescheit geredet haben­ und meinten die Verhältnisse warn gleich schaun heute­ Skispringen zu,weil da können alle sehn wie gut Schmitt­ wirklich ist bei fairen Verhältnisse und seine­ Kollegen
    Deutschland schafft nicht mal den zweiten­ Durchgang und man redet vor dem Bewerb noch von einer­ Medailie die man heute holen wird

    Von bognerthomas, am Sa 28.Feb. 16:58
  4. habe mir jetzt einmal alle Kommentare durchgelesen und­ bin erstaunt über die­ Aggressionen/Schadenfreude/Missgunst u.s.w.. Leute, das­ war eine Sportveranstaltung (wenn auch eine etwas­ unglückliche). Schierenzauer ist nicht Österreich und­ Schmitt ist nicht Deutschland. Das sind Einzelsportler­ und die gewinnen für sich. Dass natürlich einer Menge­ Mühe und Budget dahinter steht ist klar, geht es doch­ um Publikumszahlen, Einschaltquoten, Werbung für­ Produkte ... . Dehalb macht man doch so ein Spektakel­ und Österreich verkauft nun einemal mehr Schi und­ Winterurlaube als Fußbälle. Ich denke man könnte die­ Haltung aus Ostblockzeiten einmal begraben dass man­ sportliche Leistungen von Sportlern als Beweis für die­ eigene Qualität oder den Wert nimmt. Schmitt-, Loizl-,­ Schlierenzauer- und Morgensternleistung ist nicht­ Eigenleistung! Und ich denke ein Hurra-Patriotismus ist­ nicht das was wir in Europa brauchen. Wünsche­ spannendes Daumendrücken mit einer gewissen inneren­ Distanz beim Mannschaftsspringen.

    Von theo1710, am Sa 28.Feb. 14:51
  5. Jackson 0815 oder ihr anderen Ösis Hasser
    ha ha ha

    1.­ wer sagt denn das ich ein Ösi bin und
    2. jeder Ösi ist­ besser als ein Pifke !!!!
    3. Ösis sind nicht nur im­ Schispringen gut,sondern auch falls ihr da was­ übersehen habt im Schifahren und im Biathlon......
    4.­ im Fussball seid ihr bei Gott nicht so gut wie ihr es­ immer glaubt, ihr habt halt immer das nötige Glück­ welches man bei jedem Grossereignis braucht um zu­ gewinnen oder 2. und 3. zu werden !!!!

    Von Thomas D., am Sa 28.Feb. 14:19
  6. gehört zwar nicht unbedingt hierher - aber Fußball ist­ doch das, was sie in­ Argentinien,Brasilien,Spanien,Portugal,England,Italien­ usw. spielen. In Deutschland heißt das doch­ Kampf-,Renn- oder Stoßball oder so ähnlich.

    Von fuzzi, am Sa 28.Feb. 14:16
  7. Natürlich ist Skispringen ein Freiluftsport und so was­ kann passieren, jedoch fand ich diesen Bewerb einfach­ nicht ganz fair. Der erste Durchgang war schon recht­ unterschiedlich von den Bedingungen und dann nur den zu­ werten fand ich nicht ok. Sicher Küttel ist kein­ Niemand, aber in weltmeisterlicher Form war er diesen­ Winter nie oder nur sehr sehr selten. Ich verstehe­ nicht warum man nciht einfach noch länger gewartet hat.­ Flutlicht war ja da und ins Bett mussten die Sportler­ wohl auch nicht. Hier offenbaren sich halt die­ wirklichen Gründe, nämlich die Fernsehstationen. Wurde­ eh in einem Interview erwähnt. Das ist halt der­ Hauptgrund, weil wenn die sagen "Ne wir können­ nicht mehr weiter rausziehen" dann ist halt­ schluss...Finde ich etwas traurig. Durch die­ Möglichkeiten des Internets könnte man schon längst­ eine Livestreamlösung anbieten.

    Aber diese Ansicht­ habe ich halt auch weil ich Österreicher bin und ich es­ halt leicht unfair finde, dass sich die Athleten ein­ ganzes Jahr auf dieses Ereignis vorbereiten und echte­ eine wahnsinnig tolle Saison springen und dann endet­ das Ganze halt so...sehr sehr schade einfach. Aber­ Gratulation an Martin Schmitt, er ist der dem ich die­ Medaille am ehesten vergönne. Küttel und Jacobsen­ sprangen nie so konstant.

    Von Mo V, am Sa 28.Feb. 14:10
  8. @reithuber
    Ich weiß ja nicht wie du Pampa definierst,­ aber Tschechien und das Erzgebirge zähle ich­ keinesfalls dazu. Hier ist Wintersport genauso­ Tradition wie in den Alpenländern oder Skandinavien.­ Ich glaube auch kaum dass in Liberec traditionell Ende­ Februar so ein Wetter herrscht, dieses ist schon immer­ unberechenbar und wird (durch Menschenhand) immer­ chaotischer. Für Schnee kann niemand etwas, außerdem­ ist Schnee Grundvoraussetzung für Wintersport und der­ Wind stand halt ungünstig. Normalerweise sind die­ Schanzen in Liberec durch ihre Wald-Lage eher­ windgeschützt.
    Die einzige Kritik die evtl. ziehen­ könnte, ist die Durchführung der Quali. Hätte man da­ einen ersten Durchgang mit 64? Teilnehmern durchgeführt­ und dann gleich den zweiten, hätte es wahrscheinlich­ für zwei Wertungssprünge gereicht. ABER: Hätte, hätte,­ hätte, ...

    Von c.town_tennis, am Sa 28.Feb. 12:26
  9. Sorry, aber wer glaubt, das das WM-Springen regulär­ war, der ist ein Volldepp.

    DAS war einer WM absolut­ unwürdig, ich frage mich nur, warum permanent in der­ Pampa
    Bewerbe vergeben werden, wo man weiss, das es ab­ gewissen Uhrzeiten, Jahreszeit,­ etc.
    schnee/wind/etc.-Probleme gibt.

    Von Uwe, am Sa 28.Feb. 11:18
  10. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Eine WM im Skipringen ist nichts weiter als ein­ normales Einzelspringen im Weltcup.
    Richtig zählen tut­ nur die 4-Schanzen-Tournee. Ähnlich ist es beim ­ Straßen-Radrennen.
    Eine Weltmeisterschaft zählt­ weniger als ein Tour-Sieg.
    Für Küttel freut es mich­ sehr, da er doch immer im Schatten von Ammann stand.­ Schmitt ist schon im gesamten Winter konstant unter den­ besten gewesen. Glückwunsch Martin !
    Und die­ Österreicher ? Träumt weiter von Cordoba­ ......
    pilzoni aus der schönsten Stadt der Welt

    Von reinhold p, am Sa 28.Feb. 10:59
  11. Schade, dass es keine zwei Durchgänge geben konnte. Da­ werden die Windunterschiede dann doch eher­ ausgeglichen. Bei einem Durchgang sind auch oft­ Springer ganz vorne dabei, die nicht in der Lage sind­ zwei sehr gute Sprünge im Wettkampf zu zeigen. Aber so­ ist es nun mal im Skispringen. Es gab auch schon noch­ unregulärere Wettkämpfe. Die Krönung waren 1972 die­ Olymp. Spiele auf der Großschanze.
    Glückwunsch an die­ Schweiz mit ihrem A. Küttel. Österreich kann ja heute­ beweisen, dass sie mit Abstand die Top Nation im­ Skisprung sind. Hoffen wir auf faire Bedingungen für­ alle und einen spannenden Wettkampf.

    Von glaserjens, am Sa 28.Feb. 8:45
  12. Der erste Durchgang war ein durchaus­ "normales" Springen mit stark wechselnden­ Bedingungen wie es bei jedem dritten Wettkampf vorkommt­ und wo halt diesmal die Besten die schlechtesten­ Verhältnisse und somit keine Chance hatten. Drum gibts­ beim Schispringen normalerweise halt auch zwei­ Durchgängen und in den meisten Bewerben gleicht es sich­ halt dann wieder aus. Diesmal wars halt nicht so.
    Den­ Springern bleibt eh nix übrig als das zu akzeptieren.­ Schmitt gehört zu den besten 6,7 Springern im WC, ­ Jacobsen wäre bei anderen Verhältnissen (Aufwind)­ ohnehin ein Topfavorit gewesen. Küttel war früher auch­ einmal Weltklasse. Es sind also Springer vorne von­ denen man das erwarten kann, daß sie besondere­ Verhältnisse nutzen könnten. Das können bei weitem­ nicht alle im Feld.
    Es hätte also noch viel schlimmer­ kommen können. Wenn ich da an den Olympiasieger Fortuna­ denk, der vor und nach seinem Glücksprung immer auf den­ Vorbau geklescht ist. Ein Sprichwort sagt: "Gegen­ den Wind kannst nit br.....". Klar versteh ich die­ Springer auch, wenn ihnen durch sowas die ganze Saison­ verhunzt wurde, aber sie haben halt einen Freiluftsport­ als ihren Beruf gewählt und müssen damit leben, daß­ sowas passieren kann.

    Von ffranzl, am Sa 28.Feb. 8:36
  13. Ich finde die Überschrift nicht wirklich passend -­ klingt so nach Glas halb voll, obwohl doch die­ Silber-Medaille schon ein Traum ist!
    Die Ösis kann ich­ verstehen - die haben sich auf die WM vorbereitet und­ wollten gewinnen und dann ist das Wetter gegen sie. Da­ wäre ich auch enttäuscht gewesen. Aber man kann eben­ nicht alles gewinnen - die Entscheidung der Jury war­ meiner Ansicht nach fair. Und auch von einer­ menschlichen Seite aus freue ich mich für Kuettel,­ Schmitt und Jacobsen. Die können alle drei­ Ausnahmesprrünge zeigen und auch die Österreicher­ schlagen . Jetzt haben sie es eben ausgerechnet bei der­ WM getan.

    Von Rita, am Sa 28.Feb. 8:31
  14. Erst jetzt wird mir klar wie wertvoll der Sieg von­ Fumihisa Yumoto in Pragelato war.

    Von Le M, am Sa 28.Feb. 1:56
  15. hmmm... wieso beschweren sich eig. alle über das­ ergebnis?
    ok das mit küttel ist schon eine­ überraschung, aber schmitt und jacobsen?
    die sind die­ ganze saison über konstant in die top 10­ gesprungen...
    von außenseiter kann man glaub ich nicht­ sprechen, nur im fall küttel ist es wieder was­ anderes...
    ich muss ehrlich zu geben das ich, obwohl­ ich deutscher bin, andi küttel die goldmedallie eher­ gegönnt hab, denn er hatte ein tief die ganze saison­ über und ab und zu einen guten sprung mehr auch nicht,­ ist toll wenn sich dann ein springer plötzlich so­ zeigt...
    abg. davon haben schmitt und co. noch eine­ chance im teamspringen, was küttel nicht hat, da die­ schweizer nicht antreten werden.
    Und ich bin erstaunt­ das die ösis sich beschweren über schlechte­ verhältnisse...
    sry ok es waren nicht die bedingungen,­ die ein küttel hatte aber schmitt ist mit den fast­ identischen verhältnissen gesprungen...
    überhaupt habt­ ihr doch eh schon fast alles gewonnen also wieso regt­ ihr euch auf?
    Ich bin echt beeindruckt was­ loitzl,schlierenzauer und co abliefern, wirklich, und­ ich gönne es ihnen auch weil die ösis damals genau so­ ein tief hatten wir die deutschen.
    und wer sich beim­ skispringen über die verhältnisse aufregt, hat keine­ ahnung von dem sport...
    es war/ist/bleibt immer ein­ fester bestandteil.

    Von counterfeit099, am Fr 27.Feb. 23:55
  16. Alle, die hier nur Gift versprühen haben wohl noch nie­ an irgendeiner Sportveranstaltung teilgenommen.

    Meinen­ Glückwunsch an den Sieger und die Platzierten.­ Sicherlich haben sie Glück gehabt, die gute­ Ausgangslage nicht in einem zweiten Durchgang­ verteidigen zu müssen. Nach dem Ersten lagen sie aber­ vorn, waren also zu dem Zeitpunkt die besten. Die­ Regeln erlauben so ne Entscheidung, also gehen die­ Medaillen in Ordnung.
    Ich kann aber auch die­ Österreicher gut verstehen. Dominieren den ganzen­ Winter und dann so ein Pech ...
    Einer hätte den Sprung­ aufs Podest sicherlich noch hinbekommen. Und vermutlich­ hätte jede andere Nation in der selben Situation­ ähnlich verärgert reagiert (wir Deutschen aber ganz­ sicher!). Vor allem bei Schlierenzauer sitzt die­ Enttäuschung tief. Und dass ein 19-jähriger dann nicht­ eiskalt und souverän bleibt ist ja wohl auch kein­ Wunder, so viele Gelegenheiten große Niederlagen zu­ verarbeiten hatte er in seiner jungen Karriere noch­ nicht.

    Von c.town_tennis, am Fr 27.Feb. 23:01
  17. An 63:

    guter Kommentar erstmal , nur eines muss ich­ dazu noch dazu sagen!
    Der Windkorridor der von der Jury­ festgelegt wird, dient erstrangig der Sicherheit und­ nicht der Fairness!
    d.h. der Wind kann auch im Korridor­ sein und du bist als Springer chancenlos um zu­ gewinnen.
    Ich muss auch noch zu den Ösis sagen, Heute­ habe Sie wirklich Pech gehabt, Gregor hatte keine guten­ Bedingungen und hat trotzdem sein einzigartiger Können­ unter Beweis gestellt!
    Der Sieger der Herzen ist für­ mich Martin Schmitt, weil er ist trotz schlechter­ Bedingungen fast ganz nach vorne gesprungen - perfekter­ Sprung!!!
    Aber heute kein Glück dafür hatten die Ösis­ auf der Normalschanze einen Doppelsieg!!

    Von josef, am Fr 27.Feb. 22:54
  18. an alle die die östereicher heulsusen nennen
    ich will­ euch mal bei einer niederlage sehen
    ein sportler will­ immer gewinnen
    und wenn er es nicht schafft dann ist er­ enttäuscht
    das ist bei jeder anderen sportart so und­ bei jeder anderen nation so
    dann will ich noch sagen:­ glückwunsch an die medailien gewinner
    und man muss­ sagen dass sie schon alle erfoge hatten und keine­ namenlosen namen sind
    die östereicher und amann waren­ die favoriten hatten heute pech aber sie werden wieder­ angreifen
    etwas glück gehört hal auch zum­ skispringen
    und das ist den sportlern auch so­ bekannt
    wenn chancengleichheit herschen soll muss man­ das in einer halle machen
    also: viel spaß beim bauen

    Von a5963557a, am Fr 27.Feb. 22:50
  19. Gratulation!
    Ich gratuliere allen Medaillengewinnern,­ aber besonders Martin Schmitt! Wie er in den letzten­ Jahren gekämpft hat, ohne rum zu meckern oder zu­ maulen, ist schon aller Ehren wert. Man darf nicht­ vergessen, dass er in den 90 er Jahren dominierte, aber­ in den folgenden Jahren allerhöchstens mal mit der­ Mannschaft etwas gewonnen hat.Verhalten hat er sich­ aber immer kämpferisch und fair den anderen­ gegenüber.
    Von mir also noch einmal allerhöchste­ Anerkennung und Gratulation.

    Von Harry, am Fr 27.Feb. 22:16
  20. @mohrngust: Freu' Dich doch über die 7­ Silbermedaillen. Das ist doch besser als eine­ Nullnummer. 4 Wettkämpfe folgen noch und darunter der­ Einzelwettkampf Nordische Kombination, das­ Team-Spezialspringen und die zwei Massenstartrennen im­ Langlauf. Gerade bei den beiden erstgenannten­ Wettbewerben ist noch viel möglich - so wechselhaft wie­ der Wind dort bläst.

    Von kaigabriel72, am Fr 27.Feb. 22:12
Kommentare sortieren: Aktualität

Kein Yahoo! User? Kostenlos .