Afrika-Cup - Rohr: "Wir können noch besser werden"
Nach dem Sieg über Marokko geht Afrika-Cup-Gastgeber Gabun zuversichtlich in die kommenden Spiele. "Wir können noch besser werden", sagte Trainer Gernot Rohr. "Die Mannschaft kann sich noch weiter verbessern, weil sie immer mehr Selbstvertrauen bekommt und in der Lage ist, guten Fußball zu spielen."
Gabun hatte durch ein Freistoßtor von Bruno Zita Mbanangoye in der sechsten Minute der Nachspielzeit Marokko mit 3:2 (0:1) besiegt.
Nach dem zweiten Sieg im zweiten Vorrundenspiel qualifizierte sich Rohrs Mannschaft vorzeitig für das Viertelfinale. Auch Tunesien gelang mit den Bundesligaprofis Karim Haggui (Hannover 96) und Sami Allagui (FSV Mainz 05) nach einem 2:1 (1:1) gegen Niger die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale.
"Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und haben wie Deutschland nie aufgegeben", sagte Haggui anschließend. Der Hannoveraner spielte 90 Minuten durch, Allagui wurde Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Rohr: "Nicht verrückt spielen"
Am Dienstag treffen Gabun und Tunesien in Franceville zum Abschluss der Gruppe C aufeinander. "Es war zwar ein schweres Spiel gegen Marokko, aber ich habe die Hoffnung, dass meine Spieler gegen Tunesien erneut gut spielen werden", so Rohr.
Zugleich dämpfte der gebürtige Mannheimer aber die Erwartungen an seine junge Mannschaft. "Wir werden nicht verrückt spielen. Wir bleiben bescheiden und mit beiden Füßen auf dem Boden", betonte er.
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Kommentare 1 - 1 of 1
Das Niveau beim Afrika Cup 2012 ist deutlich gesunken im Vergleich zu den früheren Turnieren. Mit Ghana und der Elfenbeinküste sehe ich nur zwei Teams, die zumindest einigermaßen im Weltfußball mitspielen können. Ansonsten: Rumpelfußballer ohne Ende, Einzelleistungen statt Teamleistungen, katastrophale Torhüter wie gehabt. Positive Entwicklung Fehlanzeige. Was Marokko und Senegal abgeliefert haben, das war Wahnsinn. Nur die Rohrkrepierer Kamerun, Nigeria und Ägypten haben das noch getoppt. Gabun oder Äquatorial Guinea sehe ich auf Augenhöhe mit Liechtenstein oder Luxemburg. Eine Armutszeugnis für den Fußball in Afrika, dass solche Teams in einem Viertelfinale spielen.
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