Afrika-Cup - Rohr: "Wir können noch besser werden"

Sa 28.Jan. 16:25:00 2012

Nach dem Sieg über Marokko geht Afrika-Cup-Gastgeber Gabun zuversichtlich in die kommenden Spiele. "Wir können noch besser werden", sagte Trainer Gernot Rohr. "Die Mannschaft kann sich noch weiter verbessern, weil sie immer mehr Selbstvertrauen bekommt und in der Lage ist, guten Fußball zu spielen."

FOOTBALL 2009 Nantes - Gernot Rohr - 0

Gabun hatte durch ein Freistoßtor von Bruno Zita Mbanangoye in der sechsten Minute der Nachspielzeit Marokko mit 3:2 (0:1) besiegt.

Nach dem zweiten Sieg im zweiten Vorrundenspiel qualifizierte sich Rohrs Mannschaft vorzeitig für das Viertelfinale. Auch Tunesien gelang mit den Bundesligaprofis Karim Haggui (Hannover 96) und Sami Allagui (FSV Mainz 05) nach einem 2:1 (1:1) gegen Niger die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale.

"Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und haben wie Deutschland nie aufgegeben", sagte Haggui anschließend. Der Hannoveraner spielte 90 Minuten durch, Allagui wurde Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Rohr: "Nicht verrückt spielen"

Am Dienstag treffen Gabun und Tunesien in Franceville zum Abschluss der Gruppe C aufeinander. "Es war zwar ein schweres Spiel gegen Marokko, aber ich habe die Hoffnung, dass meine Spieler gegen Tunesien erneut gut spielen werden", so Rohr.

Zugleich dämpfte der gebürtige Mannheimer aber die Erwartungen an seine junge Mannschaft. "Wir werden nicht verrückt spielen. Wir bleiben bescheiden und mit beiden Füßen auf dem Boden", betonte er.

TV-Tipp:

Die schönsten Tore, die heißesten Duelle sowie Einschätzungen von Trainern und Spielern. Eurosport berichtet immer montags ab 17:30 Uhr in EUROGOALS über die aktuellsten Entwicklungen im Europapokal und den europäischen Top-Ligen.

Peter van Heyde/ Kaspar Kamp / dpa

Kommentare 1 - 1 of 1

Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet
  1. Das Niveau beim Afrika Cup 2012 ist deutlich gesunken­ im Vergleich zu den früheren Turnieren. Mit Ghana und­ der Elfenbeinküste sehe ich nur zwei Teams, die­ zumindest einigermaßen im Weltfußball mitspielen­ können. Ansonsten: Rumpelfußballer ohne Ende,­ Einzelleistungen statt Teamleistungen, katastrophale­ Torhüter wie gehabt. Positive Entwicklung Fehlanzeige.­ Was Marokko und Senegal abgeliefert haben, das war­ Wahnsinn. Nur die Rohrkrepierer Kamerun, Nigeria und­ Ägypten haben das noch getoppt. Gabun oder Äquatorial­ Guinea sehe ich auf Augenhöhe mit Liechtenstein oder­ Luxemburg. Eine Armutszeugnis für den Fußball in­ Afrika, dass solche Teams in einem Viertelfinale­ spielen.

    Von tinkasso, am Di 31.Jan. 0:37
Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet

Kein Yahoo!-Nutzer? Kostenlos .