Friedrich-Freundin: Offener Brief
Nach den erneuten Homosexualitäts-Gerüchten um Ex-Nationalspieler Arne Friedrich meldet sich dessen Freundin zu Wort. In einem Offenen Brief wendet sich Linn Rödenbeck an die Öffentlichkeit: "Nein, Arne ist nicht schwul, und ich bin mir sicher, dass er der Letzte wäre, der nicht dazu stehen würde!"
Der derzeit vertragslose Friedrich hatte am Wochenende in der "RBB"-Sendung "Sportplatz" über die kursierenden Gerüchte gesagt: "Das sind Dinge, mit denen lebt man einfach." Aber es sei "schon sehr komisch, wenn man im Internet Namen als Suchwörter eingibt und da steht dann direkt schwul dahinter".
Seine Freundin wollte das ganz offenbar so nicht stehen lassen. Die 31-Jährige fand in dem Vorab in Auszügen in der "Bild" veröffentlichten Schreiben klare Worte. "Was ich als am Schlimmsten empfinde, ist die Art und Weise, in der über das Thema gesprochen wird. Es stellt Homosexualität als etwas Widernatürliches oder Schlechtes dar. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?!", fragt Rödenbeck. "Natürlich ist es anstrengend, immer wieder zu beteuern, dass der eigene Partner auch wirklich nicht schwul ist. Es wird immer Menschen geben, die Gerüchte streuen oder Geschichten erfinden."
Da es scheinbar keinen anderen Weg gebe, als es immer und immer wieder in gedruckter Form zu beteuern, schreibt Rödenbeck, die seit zehn Jahren mit Friedrich liiert ist: "Aber scheinbar muss es einmal Schwarz auf Weiß stehen und vorab eine Entschuldigung an alle, die nun aus allen Wolken fallen: Nein, Arne ist nicht schwul, und ich bin mir sicher, dass er der Letzte wäre, der nicht dazu stehen würde!"
TV-Tipp:
Die schönsten Tore, die heißesten Duelle sowie Einschätzungen von Trainern und Spielern. Eurosport berichtet immer montags ab 17:30 Uhr in EUROGOALS über die aktuellsten Entwicklungen im Europapokal und den europäischen Top-Ligen.




Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo!-Nutzer? Kostenlos Registrieren.