Eurosport - So 27.Sep. 21:33:00 2009
Ein hochklassiges und dramatisches WM-Rennen mit einem unerwarteten Sieger - wir haben für Sie die Stimmen dazu gesammelt, von Medaillengewinnern wie geschlagenen Favoriten:
Cadel Evans (Australien/1.): "Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier gewonnen zu haben - ich wohne nur drei Kilometer vom Ziel entfernt! Nachdem ich so oft Siege knapp verpasst habe, klappt es jetzt vor meiner Haustür. Es ist so demoralisierend, Zweiter zu werden - denn das Rennen ist genauso hart wie für den Sieger. Ich weiß wie es ist, bei einer WM das Podium zu verpassen, obwohl man sich stark fühlt. Aber mein Blick ging immer nach vorne. Diesmal hatte ich das Glück und dann eben auch den Erfolg auf meiner Seite."
"Ich bin in der Vergangenheit viel kritisiert worden, es hieß, ich würde nie gewinnen - und jetzt habe ich diesen Titel! Das alles nach den Problemen, die ich im Laufe der Saison hatte: Die Tour lief nicht wie erhofft, aber ich habe mich dann sofort auf diese WM konzentriert. Schon seit zwei Jahren habe ich dieses Rennen im Auge gehabt. Denn ich bin zwar Australier, aber ich lebe hier neun Monate im Jahr. Meine Frau und mein Trainer stammen von der anderen Seite der Grenze - und im Ziel habe ich meinen Ehering geküsst."
Alexander Kolobnev (Russland/2.): "Ich hatte die Beine und die Kraft, um Evans zu folgen. Aber im letzen Anstieg habe ich sogar gedacht, dass wir ihn wieder einholen könnten. Doch er hat nochmals beschleunigt, er war wirklich sehr stark. Um auch da an ihm dranzubleiben, hätte ich direkt an seinem Hinterrad sein müssen."
Joaquin Rodriguez (Spanien/3.): "Diese Medaille ist für unsere Mannschaft ganz wichtig. Wir haben ein tolles Rennen geliefert. Ich habe versucht, den Weg für Samuel Sanchez zu ebnen. Aber Kolobnev und ich hätten auch um Gold sprinten können und haben es verbockt."
Fabian Cancellara (Schweiz/5.): "Ich habe an den Sieg geglaubt, doch es lief nicht nach meinen Wünschen. Ich habe im Anstieg wie in der Abfahrt attackiert, aber kam nicht weg. Wie so oft gab es einige Fahrer, die nur destruktiv agiert haben. Ich wurde einfach zu scharf bewacht und ich konnte nicht jedem Gegner hinterher fahren."
Matti Breschel (Dänemark/7.): "Ich habe mich zu sehr auf die großen Favoriten konzentriert und hätte eher mein eigenes Rennen machen sollen. Es hat nicht der stärkste, sondern der cleverste Fahrer gewonnen. Cancellara war der Stärkste, aber das Heimspiel war eine Belastung für ihn."
Fabian Wegmann (Deutschland/11.): "Die letzten drei Runden waren extrem schnell, und ich kam gerade noch so mit. Nur bei der letzten Attacke musste ich passen. Ich hatte Krämpfe. Schade, dass ich bei den letzten neun Fahrern nicht mehr dabei war."
Ivan Basso (Italien/16.): "Ich wollte es besser machen. Ich hätte am Ende noch bei Cunego sein sollen - aber nach meiner Arbeit in der vorletzten Runde konnte ich dem Tempo bei der Attacke von Cancellara nicht mehr folgen."
Pierrick Fedrigo (Frankreich/46.): "Ich habe mich so verausgabt, dass ich mich in der Abfahrt übergeben musste."
TV-Tipp:
Auch nach der WM blieben wir bis zum Saisonfinale bei den letzten Top-Rennen für Sie dabei: Verfolgen Sie bei Eurosport-TV, im Eurosport Player und hier im Live-Ticker die großen Klassiker Paris-Tours (11.10.) und Lombardei-Rundfahrt (17.10.) hautnah mit!
Kommentare 1 - 2 of 2
@ kommentar 1:
wer rechtschreibfehler findet, darf sie gegen ein geringes entgelt behalten
hast du eigentlich freunde im richtigen leben, dave?
leute, die du zum lachen bringen kannst?
immer wieder den gleichen kommentar, ist das nicht langweilig auf dauer?
du musst echt viel langeweile haben
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