Eurosport - So 27.Sep. 12:27:00 2009
Der Kampf um's Regenbogentrikot verspricht, mehr als nur ein packendes Duell der beiden großen Favoriten-Teams zu werden. Über 200 Fahrer werden auf den schweren Kurs in Mendrisio gehen, auf dem im Verlauf der 19 Runden insgesamt über 4600 Höhenmeter zu bewältigen sind.
Auf dem Papier entspricht das einer schweren Bergetappe bei der Tour, aber es gibt einen großen Unterschied: Während im Hochgebirge oft über 1000 Höhenmeter am Stück zu erklimmen sind, fordert die WM-Strecke andere Qualitäten: Die beiden kurzen Anstiege mit ihren Passagen bis zu 10% werden vor allem durch die Vielzahl der Passagen zu echten Hindernissen.
Dennoch: Einen Massensprint wird es nicht geben, Mark Cavendish muss sich über seine Absage nicht grämen. Und im deutschen Team ist auch nicht Vuelta-Seriensieger André Greipel der größte Trumpf, sondern eher Tony Martin oder Fabian Wegmann.
Duell Italien - Spanien
Der Kreis der Favoriten ist auf den 262 Kilometern aber durch das Profil nicht extrem eingeschränkt, sondern im Gegenteil ausgesprochen groß. Jede Menge Klassiker-Asse und Rundfahrt-Spezialisten machen sich berechtigte Hoffnungen auf den großen Coup. Wie umkämpft die Medaillen sein werden, unterstreicht Titelverteidiger Alessandro Ballan: "Es gibt 20 Fahrer, die gewinnen können," so der Italiener.
Dazu gehört er auch selbst, wobei die besten Chancen im Team der Azzurri fraglos Damiano Cunego hat. Im Vorjahr wurde er im nahgelegenen Varese noch Zweiter, diesmal soll es nach ganz oben gehen. Kletterstark, sprintschnell und erfahren - der "kleine Prinz" bringt alles mit, um sich zum König krönen zu lassen. An seiner Seite sollen Asse wie Ivan Basso, Filippo Pozzato oder Stefano Garzelli als Edelhelfer die Gegner in Schach halten - oder die eigene Chance suchen.
Die größten Rivalen kommen aus Spanien: Dort hat man mit Olympiasieger Samuel Sanchez, dem umstrittenen Vuelta-Gewinner Alejandro Valverde und dem dreifachen Weltmeister Oscar Freire ein extrem starkes Trio am Start, das mehr als nur eine Medaille holen könnte.
Aus dem Kreis der zehn Länder, die mit je neun Fahrern das Maximal-Kontingent an Startern ausschöpfen können, kommen aber jede Menge starker Außenseiter mit in den Favoritenkreis: Die Australier Cadel Evans und Simon Gerrans, der Belgier Philippe Gilbert, Edvald Boasson Hagen aus Norwegen oder die Briten Bradley Wiggins und David Millar.
Schwieriger wird die Aufgabe für Favoriten, die aufgrund der Starter-Reglementierung ihren Kapitänen nur wenige Helfer mit auf die Marathon-Distanz geben können. So hat Andy Schleck (Luxemburg) nur drei Teamkollegen (allerdings mangels ausreichend starker Landsleute), der Tscheche Roman Kreuziger oder Thomas Lövkvist (Schweden) sind gar nur Teil eines Trios.
Cancellara: "Will wieder Gold"
Besonders zu beachten sind die Schweizer, nicht nur, weil sie ein Heimspiel haben. Fabian Cancellara strotzt nach seinem Zeitfahr-Gold nicht nur körperlich vor Kraft und niemand wird den Fehler begehen, ihn zu unterschätzen.
Die größte Gefahr drohe ihm, so der Olympia-Dritte, durch eine unkontrollierte Ausreißergruppe: Und genau darauf dürften etliche Teams setzen, die zwar starke Fahrer, aber keinen Top-Favoriten am Start haben. Dazu gehören nicht nur die Deutschen, sondern auch Frankreich mit Fedrigo, Chavanel oder Voeckler, die Niederländer mit Gesink, Boom und Kroon oder das dänische Sextett um den Vorjahres-Dritten Matti Breschel.
Der hat einen kleinen Zusatz-Vorteil: Er fährt den Rest des Jahres für eine Mannschaft, die auch bei der WM über Ländergrenzen hinweg ihre Interessen verteidigen will. Teamchef Bjarne Riis kündigte bereits an: "Kein Fahrer von Saxo Bank wird einem anderen hinterher jagen."
TV-Tipp:
Der Kampf um die Medaillen und die Regenbogen-Trikots steht an: Verfolgen Sie die WM in Mendrisio ab 23. Septemberhautnah im Eurosport-TV, über den Eurosport Player und den Kampf um Gold bei den Männern auch im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!
Kommentare 1 - 16 of 16
Cancellara iste er vollgespritzte bisse unterre die Haarrewurzelne. Er kriegte seine Stoffe immmere von Vederrer per Poste. Lüthi hate alles notige dabeie. hm!
hey eurosport!
oder sind es die amis von yahoo?
drei leer schwätzende kommentatoren...
und in der live einblendung steht
Mendrisio (ITA) !!!!!!!!!!!!!
bitte ändern, denn diese kleine stadt liegt in der schweiz!
Sie können auch gerne von Sport.Ard bis Wikipedia alle Seiten schauen: sie kommen immer auf eine UCI Nationen Rangliste auf der Luxemburg seit dem 21.09.09 auf dem 7. Rang steht. Versuchen sie es mal.
Also ich kopiere die richtige denn in der UCI werden kein 20.000 punkte für die Strassenrennen vergeben ;) aber genial ja
Ausserdem was ist denn mit Frankreich... Also sie sind schon witzig weiss auch net welche UCI seite sie sind aber die gibt es wohl nicht :D
@cblaschette
Sie kopieren ja auch die falsche Tabelle haha
Hier in der Einzelwertung.
1 Valverde Belmonte, Alejandro 1980 ESP GCE 968
2 Contador Velasco, Alberto 1982 ESP AST 863
Valverde und Contador haben zusammen schon über 1.800 Punkte gesammelt. Wie kommen sie dann bei Spanien auf einen Wert von 1676 :D
Also sorry
Und ausserdem wiederspreche die Daten ihrer Liste ihrer ersten Aussage: erklären sie mir wie Frankreich auf Rank 3 sein kann aber nicht mit 9 sondern wie sie es gesagt haben mit 6 fahren?... Also bitte sie wiederlegen ihre Aussage selber und zeigen dann auch noch falsche Listen oder Daten die komplett in einem anderen Kontext stehen
Also die UCI Worldranking ist auf der UCI seite ganz eindeutig nicht so wie sie es angeben :) haha soviele punkte werden in einem Jahr nicht verteilt...
R P Code Country Points
1 1 ESP Spain 1676
2 2 ITA Italy 984
3 3 AUS Australia 956
4 4 GER Germany 753
5 5 RUS Russian Federation 590
6 7 BEL Belgium 575
7 6 LUX Luxembourg 563
8 8 NOR Norway 538
9 9 USA United States of America 528
10 10 GBR Great Britain 489
Also sorry
@cblaschette.
Wenn sie schon etwas kopieren dann auch das richtige...
Das ist die offizielle Nationenwertung, kannst du auf der seite der UCI nachlesen.
Gesamt
1 Spanien ESP 6702
2 Italien ITA 5872
3 Frankreich FRA 3256
4 Australien AUS 2475
5 Belgien BEL 2316
6 Deutschland GER 2295
7 Russland RUS 1469
8 Niederlande NED 1459
9 USA USA 1403
10 Großbritannien GBR 1140
...
13 Luxemburg LUX 850
Und wie Sie sehen können ist Luxemburg nicht unter den ersten 10 und somit ist alles korrekt
@ pisato_girl zuerst sich informieren bevor man was falsches von sich gibt.
"QUALIFICATION SYSTEM FOR THE ROAD RACES
ELITE MEN:Decision of the UCI Management Committee of 29th and 30th January 2009, taken under article 9.2.010 of the Regulations governing cycle sport.
The following nations will qualify for the World Road Championships 2009, men elite road race:
1. The 10 first countries in world classification by nation on 15 August 2009: each country may enter 14 riders, with 9 to start."
Kannst du auf der Seite der UCI nachlesen: im PDF format
Luxemburg hat zwar nur 3 fahrer die Punkte gesammelt haben auch nur 2 in den top 100 (A. Schleck 3. (334 Pkt); F. Schleck 18 (212 Pkt); K. Kirchen 133 (17 Pkt)) Das ergibt einen Nationenpunktestand von 563 Pkt und damit den 7. platz in der Protour Nationen Wertung und damit ist Luxemburg im oben genannten Fall, also im Recht 14 Fahrer anzumelden von denen 9 fahren dürfen.
Ausserdem erreicht Luxemburg mit 3 Fahrern nicht wenig Pkt sondern sehr viele im Vergleich zu anderen Nationen die 20 oder mehr Profis haben und deutlich weniger Pkt haben...
@ David Andreas: Also der Rennsport ist auch nicht sauber zwar nicht auf ebene des Dopings (obwohl ich es mir da auch vorstellen kann dass die Ritalin oder so schlucken um sich besser zu konzentrieren) und ausserdem wenn dich radfahren nicht interessiert warum schreibst du denn einen Beitrag... versteh ich irgendwie nicht...
Was ist denn bitteschön an Motorradfahren interesssant???
Was ist denn bitteschön an Radfahren interesssant???
Das muss ich auch mal aussprobieren zu Dopen dann ist das nich mehr Radfahren sondern Mofa fahren!!
El capitschka
Fahren die auch am Sonntag mit den Zeitfahrrädern? Weil die auf dem Bild abgebildet sind?
Und außerdem schaffen es Kim und Andy auch so. Meiner Meinung nach sehr stark. Und ich finde man sollte Winokurow/Vinokuorov nicht vergessen zu erwähnen. Es wird spannend.
Doch es gibt ein Reglementierung dafür und die setzt sich wie folgt zusammen: Aus der UCI-Weltrangliste werden jeweils die 5 besten Fahrer eines jeweiligen Landes gewertet. Die mit den höchsten Gesamtpunktzahlen dürfen dann jeweils 9 Fahrer schicken, Frankreich zum Beispiel, eigentlich auch eine Radsportnation, darf auch nur 6 Leute schicken. Luxenburg darf nur 4 Fahrer schicken, weil sie überhaupt nur 2 Fahrer in den Top 100 haben und dementsprechend wenig Punkte gesammelt haben.
Dass Luxemburg nur 4 Fahrer (Andy Schleck Saxo Bank, Laurent Didier Saxo Bank, Kim Kirchen Columbia Highroad und Jempy Drucker CC Differdingen) mit zur WM nimmt hat nichts mit der Reglementierung zu tun. Luxemburg hat das Recht, neun Fahrer mit zu nehmen, genau so viele also wie die grossen Nationen. Nur hat Luxemburg, bedingt durch seine Grösse, nicht dermassen viele Profis. Aktuell gibts nur 5 Profis in Luxemburg, wobei Ben Gastauer bei den Junioren mitmischt und Frank Schleck verletzungsbedingt ausfällt. Da nützt es nichts, nur der Reglementierung wegen, 5 Freizeitradler ins Rennen zu schicken. Dennoch wünsch ich unseren Fahrern, vor allem Andy und Kim viel Glück :-)
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