Eurosport - Do 27.Aug. 12:08:00 2009
Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann und der Dortmunder Verteidiger Neven Subotic sind nach ihrer Rangelei am vergangenen Wochenende noch einmal mit einem Blauen Auge davon gekommen. Wie der DFB mitteilte, hat der Kontrollausschuss des Verbandes das Verfahren gegen beide Profis eingestellt.
Lehmann und Subotic müssen daher keine nachträgliche Sperre durch das DFB-Sportgericht mehr befürchten.
Der Stuttgarter Keeper und der BVB-Abwehrspieler waren in der Partie beider Teams (1:1) aneinandergeraten. Kurz vor der Pause hatte Lehmann den vor ihm stehenden Subotic mit dem rechten Ellenbogen gegen den Hinterkopf geschlagen. Daraufhin hatte Subotic mit seinem linken Ellenbogen nach hinten ausgeholt und Lehmann an der Lippe getroffen.
Tatsachenentscheidung nicht angreifbar
Schiedsrichter Helmut Fleischer (Siegmertshausen) hatte dem DFB- Kontrollausschuss zunächst erklärt, beide Vorgänge nicht gesehen zu haben, so dass das Gremium Ermittlungen aufnehmen konnte. Nach neuerlichen Befragungen des Unparteiischen, den Stellungnahmen der betroffenen Spieler sowie der Auswertung mehrerer Fernsehbilder kam das Gremium nun aber zu dem Ergebnis, "dass der Schiedsrichter eine in sportgerichtlichen Verfahren nicht mehr angreifbare Tatsachenentscheidung getroffen hat." Der Verdacht des krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit konnte so nicht mehr aufrechterhalten werden.
DFB gibt den Vereinen recht
Der Ausschuss kam nach genauer Untersuchung zu der Feststellung, dass Fleischer aufgrund seiner eigenen Beobachtungen auf Torwartbehinderung erkannt habe. Zudem sei auf Fernsehbildern, die aus der Hintertor-Perspektive aufgenommen wurden, deutlich geworden, dass Fleischer das Geschehen im Stuttgarter Strafraum im Blickwinkel hatte. Mit seiner Entscheidung auf Freistoß für den VfB habe der Referee die Situation abschließend bewertet.
Der DFB folgte damit auch der Sichtweise der beteiligten Vereine. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hatte sich bereits am Wochenende darüber beschwert, dass der Kontrollausschuss Ermittlungen aufnehmen wolle. "Hier lag eine glasklare Tatsachenentscheidung", hatte Zorc gesagt und es als "Ungeheuerlichkeit" bezeichnet, dass der Ausschuss "auf das Trommeln der Medien" reagiert habe.
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Kommentare 1 - 10 of 10
Es geht um den Grundsatz alle gleich zu behandeln. Das ist nicht der Fall.
Der DFB macht sich unglaubwürdig und die Diskussionen beginnen.
Zwei Spiele Sperre für beide und es wäre Ruhe.
allen wohl und niemand weh
karneval beim D F B
Das versteh jetzt wer will der Schiri hat doch selbst gesagt der weg sei frei für den Kontrollausschluss den er habe die szene nicht gesehen und wenn er sie gesehen hätte dan wären beide vom platz geflogen! Wo bitte ist den da ein tatsachenentscheid wenn der Schiri das nicht sieht??? Die logik ist unglaublich!
Ich denke ihr habt doch alle schon mal Mannschaftssport betrieben und ich möchte wetten das jeder auch schon mal ein Foul begangen hat das nicht hätte sein müssen oder zumindest so sauer auf´nen Gegner oder Schiri war das er ihm gedanklich eine verpasst hat. Natürlich ist es nicht richtig was die beiden da gemacht, keine Frage, aber es liegt keiner im Krankenhaus und was die Kinder betrifft sehen die jeden tag im fernseh (allein bei den Nachrichten) oder beim computerspielen ganz andere Sachen. Also mal gepflegt den Ball flach halten.... und nicht gleich 10 Jahre Knast fordern.
Was soll das, habt Ihr noch nie Spiele in England gesehen?
"Amigo-Affäre" beim DfB keiner tut keinem weh
armes Deutschland , blinde Schiedsrichter und "blinde Funktionäre" und Spieler die andere Spieler denunzieren
ungeheuerliche entscheidung.
"dass der Schiedsrichter eine in sportgerichtlichen Verfahren nicht mehr angreifbare Tatsachenentscheidung getroffen hat." Der Verdacht des krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit konnte so nicht mehr aufrechterhalten werden.
nur weil der schiri es gesehen haben soll, ist es keine "straftat" mehr? wo leben wir denn?
interessant ist auch, dass man also urteilt, der schiri hätte beide ellbogenchecks gesehen und dennoch keine karte gezeigt, sprich er hat vorsätzlich sein amt bzw. seine macht missbraucht und nicht nach den regeln gepfiffen! das müsste dann wohl eine beendigung seiner schiedsrichterkarriere bedeuten.
die reaktion der vereine ist aber genauso schlimm, beide spieler müssten von ihren vereinen eine saftige strafe bekommen, alleine schon aufgrund der vorbildfunktion. unglaublich, dass zorc sich hier über das normale rechtsverständnis eines jeden bürger hinwegsetzen will und eine offensichtlich strafbare aktion nicht untersuchen bzw. bestrafen lassen will
klasse entscheidung, jetzt glaubt man schon den ausführungen ihrer schiedsrichter nicht mehr. wie kann ein ausschuss sagen, tatsachenentscheidung, wenn der schiri es nicht gesehen hat. eine sprerre für beide wäre pflicht gewesen, gerade in ihrer vorbildfunktion für jugendspieler und über den schwätzer lehmann, das größte unschuldslamm im deutschen fussball, braucht doch wohl kein wort mehr gesagt oder geschrieben werden. also nur noch hinter dem rücken schlagen, treten usw, da es ja für ein foulspiel im spielverlauf mind. 2 spiele sperre gibt (siehe spieler von gladbach).
da möchte der dfb anscheinend herrn lehmann nicht die letzten spiele versauen...
normalerweise 3 spiele sperre für lehmann und 2 für subotic (hat sich ja quasi nur gewehrt).
und was ist eigentlich mit der ohrfeige, die podolski ggü ballack in der nationalelf gegeben hat. ich kann immer noch nicht verstehen, daß das niemanden interessiert. also wenn ich auf der strasse jemandem ins gesicht schlage ist das körperverletzung und gibt ne anzeige mit bußgeld und allem drum und dran.
jaja, die älteren herren beim dfb...
Ja ja....so ist es recht....der arme Herr Fleischer....
Lehmann 3 Spiele wegen Widerholungstatbestand und Subotic 2 Spiele....nichts anderes lasse ich gelten!!!
Die Behinderung lag vor..aber das Schlagen war in dieser Situation ein weiterer Tatbestand und hätte bestraft werden müssen!!!!
Fussball-Mafia DFB
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