Europa: Titelkämpfe im Zeitfahren

Eurosport - Sa 27.Jun. 10:15:00 2009

Nicht nur in Deutschland wurden bereits die Zeitfahrmeister ermittelt. Eurosport.yahoo.de liefert eine Übersicht weiterer Entscheidungen in anderen europäischen Nationen.

CYCLING 2009 Sylvain Chavanel contre-la-montre - 0

Schweiz: Rubens Bertogliati gewann das Zeitfahren um Nyon über 36,3 Kilometer hauchdünn vor Mathias Frank. Im Ziel lag der Diquigiovanni-Profi nach 46:36 Minuten nur zwei Sekunden vor dem BMC-Fahrer.

Frankreich: Die 44,3 Kilometer um Saint-Brieuc endeten mit einer Überraschung. Topfavorit Sylvain Chavanel (Quick Step) musste sich dem Moutain-Bike-Ass Jean-Christophe Peraud (Creusot Cyclisme), der die Strecke in 58:07 Minuten absolvierte, um 24 Sekunden geschlagen geben. "Nur eine Olympische Goldmedaille wäre schöner gewesen als dieser Titel", sagte der Sieger, der in Peking 2008 Silber im Mountain-Bike-Wettbewerb geholt hatte.

Italien: Marco Pinotti (Columbia) war auch im dritten Jahr in Folge nicht zu schlagen. Der 33-Jährige lag nach 32,3 Kilometern von Mordano nach Imola in 39:22 Minuten in Front. Gabriele Bosisio (LPR) lag 19 Sekunden dahinter auf dem zweiten Platz. Der Rest war schon über eine Minute zurück.

Luxemburg: Kim Kirchen (Columbia) konnte seinen Vorjahrestriumph wiederholen und das Zeitfahren bei Differdange vor Laurent Didier (Saxo Bank) für sich entscheiden.

Dänemark: Das Team Saxo Bank dominierte das Zeitfahren um Sønderborg. Lars Ytting Bak (49:16 Minuten) verteidigte seinen Titel nach 39,5 Kilometern vor den drei Teamkollegen Alex Rasmussen (+9 Sekunden), Jakob Fuglsang (+12) und Lasse Bøchman (+22). Insgesamt lagen neun Fahrer (davon sieben von Saxo Bank) innerhalb einer Minute.

Norwegen: Edvald Boasson Hagen holt sich bei Naerbø nach 49,1 Kilometern überlegen den dritten Triumph in Folge. Der Columbia-Profi benötigte 58:41 Minuten und war am Ende 3:09 Minuten schneller als Kurt Asle Arvesen (Saxo Bank).

Spanien: Über 47,8 Kilometer von Torrelavega nach Altamira war Alberto Contador nicht zu schlagen. Auf seiner neuen neuen Zeitfahrmaschine brauchte der Astana-Profi 1:04:40 Stunden für die Strecke und war damit 37 Sekunden schneller Als Luis León Sanchez (Caisse d'Epargne). Tourvorbereitung geglückt und so sieht das auch Contador. "Meine Vorbereitung für die Tour ist gelaufen. Ich kann mich nicht beschweren. Ich bin bereit", so die Ansage des Tourfavoriten, für den es aber nicht nur eine Trainingsfahrt war. "Ich musste bis zum Ende kämpfen um Luis León zu schlagen. Ich bin stolz spanischer Champion zu sein", sagt Contador weiter.

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