Champions League - Gipfeltreffen zweier Superstars

Eurosport - Mi 27.Mai. 20:40:00 2009

Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Barcelona und Manchester United ist nicht nur ein Spiel zweier Mannschaften. Im Mittelpunkt stehen die Superstars beider Vereine: Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

FOOTBALL 2008-2009 Barcelona-Manchester United (Messi et Cristiano Ronaldo) - 0

Das große Finale in Europas Königsklasse (20:45 Uhr im Live-Ticker auf eurosport.yahoo.de) wirft seine Schatten voraus. "Es ist ein Traumfinale - zwei gewaltige Clubs mit einer gewaltigen Geschichte", befand Ryan Giggs, der sich zum dritten Mal mit seinem Verein die europäische Fußball Krone aufsetzen möchte. Für Messi ist es schlicht "das wichtigste Spiel meines Lebens".

Das Duell zweier Ausnahmeclubs neigt dazu, auf den Showdown zwischen zwei Hauptdarstellern reduziert zu werden: Lionel Messi (Barcelona) und Cristiano Ronaldo (Manchester). Von den Fans wird ein Feuerwerk der Offensiv-Zauberer erwartet, oder zumindest erwünscht. Messi selber sieht sich nicht im Mittelpunkt: "In Rom spielen nicht zwei Spieler gegeneinander, sondern zwei Mannschaften. Ronaldo wird das sicherlich ähnlich sehen."

Messi hat leicht die Nase vorn

Und Ronaldo meinte dazu: "Es ist nie gut, in Ehrfurcht vor jemand anderem aufs Feld zu gehen, aber ich respektiere Lionel Messi sehr. Er hat einen großartigen Stil, und ich bin sicher, er ist wegen des Finales genauso aufgeregt wie ich."

Die Nervosität werden die beiden nach dem Anpfiff vermutlich ablegen und ihren Teil zu einem möglichen Sieg der eigenen Mannschaft beitragen. Betrachtet man mal die Form der laufenden Saison, hat Barcas Dribbelkünstler leicht die Nase vorn. 23 Tore in der Liga und acht Treffer stehen bei dem Argentinier zu Buche. Auf der Habenseite von Ronaldo sind 18 Tore in der Premier League und vier Treffer in der Königsklasse.

Mit Magie in den Füßen

In den Worten von Ronaldos Landsmann José Mourinho, derzeit in Diensten von Inter Mailand, klingt das dann so: "Lionel ist derzeit die Nummer 1. Er hat Magie in seinen Füßen." Sir Alex Ferguson gibt in seiner Antwort den britischen Gentleman und möcht sich nicht auf die Seites eines der Beiden schlagen: "Beide wurden bei der Geburt beschenkt."

Nicht minder spektakulär wie das, was auf dem Platz erwartet wird, ist folgendes Rennen: Wer greift tiefer in die Tasche um sich einen der beiden Superstars leisten zu können?

Die gebotenen Summen erreichen Ausmaße, dass man beim Blick auf die Marktwerte einer gesamten, durchschnittlichen Bundesliga-Mannschaft nur müde lächeln kann. Der Scheich an der Spitze von Manchester City war gewillt, 150 Millonen Euro von seinen Öl-Milliarden locker zu machen, um Messi aus seinem Vertrag zu lösen. Das Engagement hätte dem Argentinier ganz nebenbei ein Jahressalär von zehn Millionen eingebracht. Die Angebote, die ManU für ihren Superstar regelmäßig aus der Richtung von Real Madrid erhält, stehen dem in nichts nach.

Real Madrid ist hinter Ronaldo her

Die Gerüchte eines Wechsels von Ronaldo zu den "Galaktischen" halten sich inzwischen seit über einem Jahr. Die spanischen Hauptstädter würden den Portugiesen gerne in ihren Reihen sehen, um wieder an die großen Erfolge vergangener Zeiten anzuknüpfen. Dass man in Madrid auch gerne mal tiefer in die Tasche greift, um die Fußballer-Elite von einem Wechsel zu überzeugen, dürfte nicht erst seit des Rekord-Transfers von Zinedine Zidane bekannt sein. Der Franzose wechselte im Jahr 2001 für 73,5 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real.

Im Moment ist der mögliche Wechsel jedoch kein Thema und Ronaldo bekannte sich jüngst zu seinem Verein: "Meine Heimat ist nun in Manchester. Selbst wenn ich sage, mein Herz ist hier, werden sich die Leute Sachen ausdenken. Aber ich will hier spielen." Dagegen klingen folgende Aussagen nicht gerade nach einem ewigen Verbleib bei ManU: "Ich liebe United. Aber ich will mehr. Wechsel im Leben sind gut", sagte der Weltfußballer von 2008 dem "kicker". Mindestens 100 Milionen Euro soll die Führungsetage in Madrid bereit sein, nach England zu überweisen. Mit solchen Argumenten könnte der Wechsel doch schnell wieder ein Thema werden.

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Jonathan Schwarz / Eurosport

Kommentare 1 - 6 of 66

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  1. ...."taylor.steven" eben............er­ schreibt immer gerade, wie er es braucht. Außerdem hat­ er neben diesem Nick auch noch 2 oder 3 andere­ laufen!

    PENDEJO!!!

    Peace

    David

    Von María Alejandra, am Mi 27.Mai. 12:01
  2. ganz klar: messi ist besser als der andere wie auch­ immer der heißt

    Von wrongfuta, am Mi 27.Mai. 11:58
  3. ...wo das nochmal hinführen wird!

    Solche Summen zeigen­ doch eindeutig, dass Fußball doch fast nur noch ein­ großes Geschäft ist.
    Wenn man die Entwicklung der­ Transfersummen und Gehälter in den letzten Jahren­ verfolgt hat, dann wird einem Angst und Bange. (Und die­ meisten sprechen noch von "der schönsten­ Nebensache der Welt"....lustig, wa?)

    Peace­

    David

    Von María Alejandra, am Mi 27.Mai. 11:56
  4. Taylor!!!
    Halt dich bitte zurück. Du bist Liverpool­ Supporter und nichts anderes. Jetzt zählt nicht mehr­ Sympathie, sondern nur noch richtig Fan zu sein. Deine­ anti ManU-Sprüche sind jetzt nicht mehr gefragt. Danke­ und ein schönes Spiel....

    Börti

    Von boerti81, am Mi 27.Mai. 11:55
  5. Das gibt hoffentlich ein richtig geiles Finale. Beide­ Teams sind in der Lage das Spiel zu gewinnen, aber nur,­ wenn es dem anderen Team sein Spiel aufzwingen kann.­ Wünsche ManU viel Glück, hoffe aber auf ein­ denkwürdiges Spiel.
    MAN UNITED we love you.....

    Von boerti81, am Mi 27.Mai. 11:53
  6. Chancen sind 50/50 aber ich bin­ für Barça!!! 107 Jahre­ KEINE Werbung gemacht, jetzt­ machen sie KOSTENLOS­ Werbung für UNICEF und spenden­ zusätzlich 1,7 Mio­ jährlich an UNICEF!!! Auch sportlich­ haben sie den­ Titel mehr als verdient. Sie sind nicht­ wie die FAT­ LADY AUS MANSHISTER - sie stopfen nicht­ alles in sich­ hinein!!! Es lebe die Bescheidenheit, das­ soziale­ Engagement, Leidenschaft und Ästhetik!!!

    Visca­ Barça

    Von taylor.steven49, am Mi 27.Mai. 11:50
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