(sid) Angela Maurer hat ihre Führung im Marathon-Weltcup im Langstreckenschwimmen verteidigt. Trotz einer Aufgabe beim dritten Rennen über 10 Kilometer im Atlantischen Ozean bei Setubal/Portugal wegen zu kalten Wassers liegt die Mainzerin mit 40 Punkten zwei Zähler vor Britta Kamrau-Corestein (Rostock), die nicht am Start war.
"Das Wasser hatte zum Teil nur 14 Grad Celsius, und da wollte ich nichts riskieren. Deshalb habe ich dann aufgegeben", sagte die WM-Vierte über diese Strecke. Der Sieg über die olympische Distanz ging nach 2:40:56,40 Stunden an Eva Berglund (Schweden), die ihren ersten Weltcup-Erfolg überhaupt feierte.
Bei den Männern ging der Sieg ohne deutsche Beteiligung nach 2:25:28,00 an den WM-Dritten über 25km, Mohamed El-Zanaty, der sich in der Gesamtwertung bis auf zwei Punkten an den Führenden Wladimir Diatschin (Russland) heranschob, der aber ebenfalls nicht am Start war.


Bild vergrößern

