Royal Rumble Rückblick, Teil III
Der Royal Rumble hat eine lange Tradition. Im Januar 2012 feiert diese besondere "Battle Royal" ihr 25jähriges Jubiläum. Eurosport/Yahoo wirft einen Blick zurück auf die denkwürdigsten Momente in der Historie dieser Veranstaltung.
Von Sebastian Hackl
Im dritten und letzten Teil unseres Rumble- Reviews betrachten wir die Jahre 2002 bis einschließlich 2011. Wir erinnern uns an den Kampfgeist von "The Game" Triple H, staunen noch einmal über die wahnsinnige Athletik des 300-Pfund-Monsters Brock Lesnar und den Aufstieg von Batista. Wir blenden zurück auf den Sieg des ultimativen Außenseiters und feiern mit John Cena und Edge. Anschnallen, los geht die Fahrt!
Triple H is back!
Das Jahr 2002 stand im Zeichen von The Game. Nach einem schweren Quadrizepsriss feierte er sein Comeback und gewann die berühmte Battle Royal. Ric Flair und Mr. McMahon höchstpersönlich lieferten sich einen hammerharten Streetfight. Wenn man die Royal Rumble 2002-DVD einlegt, kann man eine herausragende Veranstaltung genießen. Allerdings muss man mit einem weinenden Auge auf die Matches von Edge oder Trish Stratus zurückblicken. Leider sind sie schon zurückgetreten.
"The Next Big Thing" ist angekommen
Der ehemalige nationale Champion im Amateurringen Brock Lesnar war die große Nummer des Royal Rumble 2003. Im Eröffnungsmatch der Veranstaltung löste er sein Ticket gegen den gigantischen Big Show und schaffte dann tatsächlich die Sensation, indem er die Battle Royal gewann. Gegen das Tier aus Webster, South Dakota flog The Big Show wie ein Leichtgewicht durch den Ring. Kein Wunder, dass Lesnar nach dem dreimaligen Gewinn des WWE Titels später auch noch Weltmeister im Mixed- Martial- Arts wurde.
„HBK“ und „HHH“ stehlen die Show
Im Jahr 2004 wurden den Zuschauern im Wachovia Center gleich fünf tolle Matches und eine Battle Royal geboten. Triple H und Shawn Michaels lieferten sich ein unglaubliches "„Last Man Standing"-Match. Ein Familienduell gab es zwischen Eddie und Chavo Guerrero. Rey Mysterio verteidigte die WWE Cruiserweight- Championship und Evolution konnten mit den Tag-Team-Championgürteln im Gepäck nach Hause fahren.
"The Animal" dominiert
Der Royal Rumble 2005 begann mit einem furiosen Match zwischen Shawn Michaels und Edge - ein absoluter Klassiker! Der Undertaker gewann ein Sarg-Match und JBL konnte die WWE Championship gegen Kurt Angle und The Big Show verteidigen. Triple H besiegte den jungen Randy Orton im Match um den Welt-Schwergewichts-Titel. Der Mann des Abends war Batista - er gewann den Rumble, nachdem er zuvor mit John Cena aus dem Ring gefallen war und das Match neu gestartet wurde.
Der ultimative Außenseiter überrascht und der „Deadman“ siegt
Der kleine Mexikaner Rey Mysterio war der Held des Rumbles im Jahr 2006. Er widmete den Sieg seinem verstorbenen Freund Eddie Guerrero. Neben einem tollen Cruiserweight Match bleibt das Match zwischen John Cena und WWE Champion Edge in Erinnerung. Die letzten zehn Minuten des Royal Rumble 2007 waren unglaublich und standen im Zeichen der Rivalität zwischen Shawn Michaels und dem Undertaker. Die Zuschauer in San Antonio waren begeistert von der Auseinandersetzung der beiden Lokalmatadoren.
Das Comeback von Cena und der Biss der Viper
Der Madison Square Garden erlebte 2008 die Rückkehr von John Cena, der den Rumble gewann. Randy Orton und Jeff Hardy duellierten sich um die WWE Championship und Edge musste alle seine Trumpfkarten gegen Rey Mysterio einsetzen, um den Welt-Schwergewichts-Titel verteidigen zu können. 2009 war die Viper dann endlich siegreich in der Battle Royal. Edge und Jeff Hardy lieferten sich damals eine epische Schlacht ohne Regeln.
Der Rated-R-Superstar machts und Alberto schreibt Geschichte
Die Jahre 2010 und 2011 standen im Zeichen der neuen Generation. Gesichter wie The MIZ, Sheamus und Dolph Ziggler hatten den Sprung ins große Rampenlicht geschafft. Edge holte sich 2010 den Rumble Sieg und Alberto Del Rio schaffte ein Jahr später den großen Wurf im ersten Rumble-Match mit 40 Teilnehmern.
Das war der offizielle "Royal Rumble"-Rückblick von Eurosport/Yahoo. Wer wird den Rumble 2012 am kommenden Sonntag für sich entscheiden können? Auch nach 25 Jahren hat diese Veranstaltung ihren besonderen Reiz noch nicht verloren. Viel Spaß dabei!

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