Hockenheim - Scheider verteidigt DTM-Titel

Eurosport - So 25.Okt. 15:21:00 2009

Audi-Pilot Timo Scheider hat seinen DTM-Titel erfolgreich verteidigt. Dem Altacher reichte beim letzten Saisonlauf auf dem Hockenheimring ein zweiter Platz hinter Verfolger Gary Paffet im Mercedes. Mit 64 Punkten hatte der 30-jährige Scheider einen Vorsprung von fünf Zählern auf den Briten.

DTM 2008 Hockenheim Audi A4 DTM 08 Scheider - 0

"Ihr seid die Größten", rief Scheider beim Überfahren der Ziellinie seinem Team mit belegter Stimme durch den Boxenfunk zu, bevor er völlig außer sich auf seinem Autodach herumhopste und zu seinen Fans auf den Zaun kletterte. "Danke, dass Ihr mich zu dem gemacht habt, was ich heute bin."

Mit dem zweiten aufeinanderfolgenden Gesamterfolg hat sich Scheider innerhalb kurzer Zeit vom Hinterbänkler zum aktuellen Maß der Dinge in der DTM entwickelt und wandelt zusehends auf den Spuren von DTM-Legende Bernd Schneider. Der fünffache DTM-Rekordchampion hatte 2001 bislang als einziger Fahrer seinen Titel erfolgreich verteidigt. "Das ist ein Moment in meinem Leben, den ich nicht beschreiben kann", sagte der in Österreich lebende Hesse mit Tränen in den Augen. "Das habe ich den Audianern, meinem Team und meiner Familie zu verdanken. Das macht mich sehr stolz."

Hattrick für Audi

Das ging auch Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich so, der den ersten Marken-Hattrick der seit 1984 währenden DTM-Geschichte bejubeln durfte. "Drei Titel in Folge hat in der DTM noch kein Automobilhersteller gewonnen", sagte Ullrich und zollte auch Konkurrent Mercedes Respekt. "Audi hat es geschafft - trotz eines sehr starken Gegners. Dieser Titel war zweifellos der schwierigste. Aber ich bin sicher, im nächsten Jahr wird es noch schwieriger werden." Doch auch sein Gegenüber Norbert Haug war zufrieden. "Wir haben sechs von zehn Rennen gewonnen - eine Super-Bilanz", sagte der Mercedes-Motorsportchef. "Aber "The Winner takes it all". Ich wünsche Audi eine tolle Feier. Damit habe ich nullkommanull Probleme."

Scheider erwischte einen guten Start. Zwar scheiterte sein Versuch, sich mit einer Attacke am Pistenrand noch weiter vorn zu schieben. Seinen dritten Platz konnte er aber behaupten und auch ein Überholmanöver des hinter ihm liegenden Paul di Resta prompt kontern.

Ekström nach Kollision raus

An der Spitze drängte sich in der hitzigen Anfangsphase Paffett an Scheiders von der Pole gestarteten Audi-Kollegen Mattias Ekström vorbei, doch schon kurz darauf erkämpfte sich der Schwede in einem weiteren Tür-an-Tür-Duell die Führung zurück. Doch Ekström hatte sich bei den Rangeleien den Kühler lädiert und musste seinen Boliden schon in der dritten Runde abstellen. "Das ist ein Spiegelbild meiner ganzen Saison. Jetzt freue ich mich auf die Winterpause", sagte der zweifache Champion lakonisch. Danach erlebten die 155 000 Zuschauer (am Rennwochenende) ein weitgehend ereignisarmes Rennen, woran auch die Boxenstopps noch eine Safety-Car-Phase nach einem Unfall von Susie Stoddart (Mercedes) nichts änderten. Nach 39 Runden über 4,574 Kilometer (Gesamtdistanz: 178,386 Kilometer) fuhr Paffett in 1:06:01,702 Stunden als Erster ins Ziel.

Enttäuschend verlief das Saisonende für den dänischen Le-Mans- Rekordsieger Tom Kristensen sowie für Mercedes-Star Ralf Schumacher. Kristensen schied in seinem 60. und letzten Rennen nach einer Karambolage in der vorletzten Runde aus. Schumacher hatte seine C- Klasse schon kurz nach dem Start mit abgerissener Fronthaube abstellen müssen. Über eine Fortsetzung seiner DTM-Karriere will der 34-Jährige möglicherweise erst zu Beginn des kommenden Jahres entscheiden.

Das Ergebnis:

1. Gary Paffett (Großbritannien) - AMG-Mercedes C-Klasse 1:06:01,702 Std.;

2. Timo Scheider (Altach) - Audi A4 + 1,043 Sek.;

3. Paul di Resta (Großbritannien) - AMG-Mercedes C-Klasse + 1,792;

4. Alexandre Prémat (Frankreich) - Audi A4 + 5,234;

5. Jamie Green (Großbritannien) - AMG-Mercedes C-Klasse + 5,994;

6. Oliver Jarvis (Großbritannien) - Audi A4 + 7,737;

7. Bruno Spengler (Kanada) - AMG-Mercedes C-Klasse + 8,664;

8. Markus Winkelhock (Berglen- Steinach) - Audi A4 + 9,847;

9. Mike Rockenfeller (Altnau) - Audi A4 + 10,355;

10. Maro Engel (Monaco) - AMG-Mercedes C-Klasse + 11,009;

Meister der "neuen" DTM:

2000: Bernd Schneider (St. Ingbert/Mercedes)

2001: Bernd Schneider (St. Ingbert/Mercedes)

2002: Laurent Aiello (Frankreich/Audi)

2003: Bernd Schneider (St. Ingbert/Mercedes)

2004: Mattias Ekström (Schweden/Audi)

2005: Gary Paffett (Großbritannien/Mercedes)

2006: Bernd Schneider (St. Ingbert/Merceds)

2007: Mattias Ekström (Schweden/Audi)

2008: Timo Scheider (Altach/Audi)

2009: Timo Scheider (Altach/Audi)

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dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 6 of 6

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  1. gary paffert hat sein titel gut gehalten de noch finde­ ich in net wirklich gut
    timo schneider ist viel besser­ los hol dir den titel nächstes jahr

    Von Oliver, am Sa 21.Nov. 18:36
  2. schneider ist kull
    ja und net dumm

    Von Oliver, am Sa 21.Nov. 18:34
  3. Gary Paffett hätte diesen Titel verdient!! Ganz klar..­ Scheider ist ein Pienser und bleibt auch einer.. nur­ weil er ein konstanter fahrer ist heißt es nicht dass­ er der Beste ist.. er muss auch mal mut zeigen und soll­ auch einfach mal angreifen anstatt sich die plätze zu­ sichern.. ödee. -.-

    die machen sogar auch ein drama­ draus nuur weil mercedes so lange keine pole hatte, das­ ist aber egal, wer hat denn von platz 7 gewonnen man­ brauch nicht unbedingt die pole.. !!

    als gary paffett­ wieder von der formel 1 kam musste er 2 jahre in einem­ jahreswagen fahren obwohl er vor der formel1 zeit sogar­ auch mal meister geworden ist.. aber nein erst nach 2­ jahre.! und so einer wie ralf schumacher der gar keine­ ahnung hat von einem DTM wagen der musste nur ien jahr­ in einem jahreswagen fahren.. der hat nicht einmal­ einen sieg hinbekommen und nicht mal 10 punkte erreicht­ und jamie green in einem jahreswagen gewinnt sogar ein­ rennen.. also wenn sie den Ralf schumache nächstes jahr­ wieder fahren lassen, dann weiß ich auch nicht­ mehr.!

    Egal ich bin und bleib ein Mercedes Fan denn­ ich muss nicht für ein fan sein von einem team, dass­ ein schlechter verlierer ist.
    wie lächerlich muss man­ sich machen und in den letzten fünf runden die letzt­ autos reinholen was hat denn das team von AUDI gemacht­ ein rennen vorher.. es ist einfach nur lächerlich und­ unfähr was audi abzieht.

    und damals 2005 als gary­ paffett meister wurde hat in diesem jahr kimi räikkönen­ von 17 gewonnen. dann ein rennen nach dem formel 1­ rennen ist ekström in einem DTM rennen nur 15.­ geworden, aber was wird dazu von Dr. Wolfgang Ulrich­ gesagt: Kimi hat von 17 gewonnen, warum sollten wir es­ nicht von 15 schaffen!
    Der darf doch nicht die formel 1­ mit der DTM vergleichen. Daran erkennt man dass die­ einfach nur erbärmlich sind!!!

    Von M_S, am Sa 31.Okt. 11:51
  4. gute besserungt susie. you are hot!

    Von kjtstu, am Mo 26.Okt. 11:59
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    schallerbeppo

    audi----mercedes, ich fahre nur­ audi,meine Tochter auch ,mein Schwiegersohn wird­ demnächts auch
    einen A 8 anmelden. Mercedes ist nicht­ nur im Motorsport rückläufig????????

    Von Beppo, am So 25.Okt. 19:30
  6. Klasse Timo!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Aber !!!!! nehmt diesem­ Lauda das Auto weg und gebt ihm ein Kettcar.
    Der ist zu­ dumm so ein Auto zu bewegen, aber in einem Test dummes­ Zeug über einen Ferrari reden.

    Von Ruthard W, am So 25.Okt. 17:25
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