Eurosport - So 26.Jul. 09:24:00 2009
Tony Martin aus Eschborn hat nach einer beeindruckenden Leistung den Sieg am Mont Ventoux knapp verpasst. Am Ende der 20. Etappe musste sich der Columbia-Profi nur dem Sieger Juan Manuel Garate geschlagen geben. Dritter wurde Andy Schleck vor Alberto Contador, der das Gelbe Trikot verteidigte.
Als eine Spitzengruppe mit weniger als fünf Minuten Vorsprung den Schlussanstieg in Angriff nahm, schien deren Zeit gekommen, doch Martin und Garate wehrten sich bis zum Schluss erfolgreich. Astana, Garmin und zuletzt Saxo Bank führten das Feld mit einem Höllentempo ins Etappenfinale. Im Ausscheidungsfahren der Favoriten schmolz der Abstand zur Spitze schnell auf zwei Minuten.
Garate mit besserem Finish
Danach war es vor allem Andy Schleck, der mit wiederholten Antritten versuchte, die Konkurrenz von ihm und seinem Bruders Frank zu zermürben. Doch die Astana-Profis Alberto Contador und Lance Armstrong ließen sich auf den kraftraubenden 21 Kilometern zum Gipfel des Mont Ventoux nicht abschütteln. Die taktischen Spielereien der Favoriten waren das Glück der Spitzenreiter.
Bei noch 1200 zu fahrenden Metern ließ Garate seinen einzigen verbliebenen Begleiter Martin stehen, doch der 24-jährige Deutsche konterte auf dem Schlussabschnitt. Auf der letzten Rampe wenige Meter vor dem Ziel, machte dann doch der Spanier alles klar und sorgte für den ersehnten Etappenerfolg seines Rabobank-Teams. "Wenn man so viel Aufwand betreibt und am Ende mit leeren Händen dasteht, ist das frustrierend", haderte Martin. "Wenn ich gewusst hätte, dass das Ziel gleich kommt, hätte ich auch gewinnen können."
Contador fuhr 38 Sekunden später am Hinterrad von Andy Schleck über die Linie und verteidigte sein Gelbes Trikot souverän vor dem Saxo-Bank-Kapitän. Dessen älterer Bruder und Teamkollege Frank Schleck (6.) hatte im Finale nichts mehr zuzusetzen und musste Armstrong (5.) den dritten Podiumsplatz in der Gesamtwertung überlassen.
Entscheidende Attacke kurz nach dem Start
Schon bei Kilometer drei konnte sich eine 13-köpfige Gruppe mit Martin und dem Tagessieger vom Feld absetzen. Wenig später machten sich drei Fahrer auf die Verfolgung, die noch vor Kilometer 30 den Anschluss schafften. Im Feld sah man dem Treiben an der Spitze gelassen nach und bereitete sich auf das große Finale vor. Angeführt von Astana und später Saxo Bank gewährte man den Ausreißern einen Vorsprung von über zehneinhalb Minuten.
Nach der Verpflegungszone war dann im Feld die Plauderstunde vorbei und Saxo Bank erhöhte das Tempo. Auch die Spannung stieg langsam an. In der letzten Abfahrt der Tour und der Anfahrt auf den Ventoux hat Astana richtig ernst gemacht und im Wind für eine Teilung des Feldes gesorgt, ehe Saxo Bank die Vorarbeit weiter führte. Von den Favoriten ließ sich aber keiner abhängen. Nur 4:15 Minuten nach der Spitze wurde es dann auch für das kleiner werdende Peloton ernst.
Immer wieder Andy
Garate, Martin und Christophe Riblon (Ag2r) setzten sich wenige Kilometer nach Beginn des Schlussanstiegs aus der Spitzengruppe ab und wehrten sich zu dritt vor dem heranrasenden Verfolgerfeld. Riblon musste seine Weggefährten auf deren Triumphfahrt schließlich ziehen lassen. Nachdem im Peloton die Helfer ihre Arbeit verrichtet hatten, begann wieder Frank mit der Show der Schlecks. Dann war es Andy und immer wieder Andy, der das Tempo forcierte. Aber ständig an seiner Seite blieb ein Gelber Schatten namens Alberto Contador.
Die Favoritengruppe wurde schneller und langsamer, teilte sich und schloss sich zusammen, doch viel gebracht hat es nicht. Trotz teils geringer Abstände gab es in den Top Fünf der Gesamtwertung keine Veränderung mehr. Franco Pellizotti (Liquigas) setzte sein Bergtrikot noch mal gekonnt in Szene, als er sich in einer ruhigen Phase der Schlecks auf die Jagd nach dem Führungsduo machte. Doch die Kräfte des Italieners reichten nicht mehr um alleine gegen die Windböen auf den Schlusskilometern anzukommen - Rang acht am Ende.
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Kommentare 112 - 131 of 131
@ Ottmar V, Deiner Meinung nach dopen nur Deutsche?Wie kleinlich.Schau dir doch mal die ganzen amerikanischen Sprinter an.
@ stefan, Du solltest ml deinen Dealer wechseln.Dein Stoff ist einfach nur schlecht.
@stemapepe: zu Deinem Kommentar #146. Ich muß Dich enttäuschen. Als ich meine Rennlizens erhalten habe, hat Ulle noch mit der Windel um den Hintern unter dem Tannenbaum gespielt! Meine Idole waren richtige Rennfahrer wie Hinault oder dann später Leute wie Fignon. Mit diesen Zeitfahrrobotern wie Indurain oder Ulle konnte ich nie etwas anfangen. Das hat mit Rennen wenig zu tun.
Brandt S
... ich weiss nicht, was du über den gutes sagen willst... einer derjenigen der am meisten nachgeholfen hat... seine wandlung von alkoholiker und bahnsprinter zum bergfloh und ausdauerspezialisten ist nicht menschlich und einer der traurigsten witze bei dieser tour... zurecht totgeschwiegen.. weil wiederlich und unfair...
keiner redet mal über wiggens hut ab vor dieser leistung denn sieht man 3 wochen fast nie und ist 4 der tour finde ich super
Erythropoetin, ein Glykoprotein-Hormon
"Wenn ich gewusst hätte, dass das Ziel gleich kommt, hätte ich auch gewinnen können."
Na ich denke mal, DAS wird ihm nicht nochmal passieren in ähnlicher Lage. Es ist davon auszugehen, dass Tony bei dieser Tour eine Menge gelernt hat. Er ist topp gefahren und so etwas kann ihn nur noch stärker machen.
Wir dürfen sehr gespannt sein auf seine Entwicklung !
MfG Tepuster
@66: Ullrich war kein großer Fahrer? Du bist ne Wurst, meine Fresse!!
Gewinnt die Tour, wird was weiss ich 4 mal 2ter und er hat aus seinem Talent nichts gemacht? Sorry, aber geh dich irgendwo eingraben. Unglaublich so etwas zu schreiben, Wahrscheinlich war es Ullrich der dich zum Radsport geführt hat. genauso wie zig tausend andere. Der deutsche Radsport kann froh sein jemanden wie Ullrich gehabt zu haben. Wo würde der deutsche Radsport stehen ohne einen Ullrich? Ich hab die Fresse voll von solchen Heuchlern die keine Leistungen anerkennen können. Einfach unglaublich. Sry Leute, aber sowas regt mich auf.
war ne klasse leistung von martin. man wir alle haben doch ne klatsche, wenn wir nur den ersten anerkennen. dann dürften wir den gesamtsierger oder das grüne- und das bergtrikot auch nicht mehr feiern.
hoffe nur, armstrong kontrolliert nächstes jahr die tour nicht wieder mit seinen cäsarenallüren. nach dem motto: kontrolle ist alles-an mir kommt keiner vorbei.
und wo ist jan nächstes jahr= er könnte sich ja auchmal wieder aufs rad setzen und nicht nur blöde trkotreklame machen. na ja, hat mal wieder ein paar pfud zuviel auf den rippen. sollte mal wieder aufs rad steigen
;-)
@ksch....
der radsport hat aber auch nur bei dir jegliche attraktivität verloren, hihi, die vielen fans am ventoux sprechen da für sich...
und w. armstrong: warte das nächste jahr ab, seine grosse zeit ist noch nicht vorbei
ich finde, der Radsport hat jegliche Attraktivität verloren. Grund dafür sind die immensen Erwartungen an die Fahrer, die sich nicht wagen können, eine Platzierung jenseits der öffentlichen Erwartungen zu erfüllen. Das Ergebnis spiegelt sich nicht nur in der schier unendlichen Dopinggeschichte nieder. Es setzt sich fort mit Stürzen, deren Ausmaß ich mir nicht vorstellen möchte. Und die ganze Öffentlichkeit ergötzt sich, wenn Jens Voigt bei 80 km/h so stürzt, das man um sein Leben bange haben muss. Ich finde es muss nicht sein, dass man als aussichtsloser Gesamtwertungsfahrer mit 80 den Berg runter fahren muss, zumal es meiner Ansicht genug Stellen gibt, wo man mögliche Abstände wieder zu fahren könnte. Dieses Fahrverhalten wird ja auch von Freizeitradlern missbraucht, nur da ist kein Hubschrauber oder Krankenwagen sofort in der Nähe. Ich habe dieses "Fahrverhalten" bei dem Sächsischen Fahrradfest erlebt. und ich greife mir dabei mächtig an den Kopf. Desweiteren kritisiere ich die taktischen Marschrouten. Auf jede Etappe ist nahezu das gleiche Bild. 2 Ausreisser z,B. lässt man nach 2 km ziehen um sie 2 km vor dem ziel wieder einzuholen. Außerdem halte ich 3 kapitäne in einer Mannschaft für ein bisschen viel. Da kann es ja nur zu Spannungen kommen. Zudem finde ich, sollte man wieder zu einem respektvollen Umgang zurückkehren. Auch ein 2.Platz ist bei der Rundfahrt dieses Kalibers kein schlechtes Ergebnis. Und auch ein 2. Platz bei einer Etappe finde ich eine herausragende Leistung. Desweiteren finde ich die Leistung von Armstrong auch bemerkenswert. Auch wenn seine grosse Zeit vorbei scheint, so liefert er, trotz seines Alters eine ansprechende Leistung ab
bock
.. kriegst du deine schrumpel-nudel noch hoch... auf dem bahnhofsklo steckt dir vielleicht ein 90zig jähriger noch nen euro dafür zu...
merke dir... du hast sendepauseeee..!
Man wenn ihr mal wirklich was über Doping wissen wollt dann lest euch ( wie von windshieldbob bereits erwähnt ) die Artikel auf cycling4fans . d e durch - reict wenn ihr diese Namen bei Google eingebt : jean francois casties, christian ossowski, andre cordelette, philipe coquerelle !!!! Dann könnt ihr auch mal mehr dazu sagen als nur der ist doch voll bis obenhin ..
Ein Nachtrag zum Thema Ullrich: Seine beste Form hatte er ganz sicher nicht '97 (als er gewann), sondern vielmehr '96 sowie '01 ... 1996 war er der stärkste Mann im Feld! Er hätte die Tour klar gewonnen, musste sich aber der damaligen Stallorder fügen - und seinen Kapitän Riis, der wie Armstrong '99 schon vor dem Prolog seinen Toursieg angekündigt hatte - gewinnen lassen!
2001 (als er das Meistertrikot trug) war Ullrich schlank und fit wie nie zuvor - und auch danach nie wieder, doch gegen Lance'starken Willen war auch in jenem Jahr kein Kraut gewachsen! Die sportlichen Resultatsvergleiche von Ullrich mit Riis und Armstrong in den beiden erwähnten Jahren sind durchaus gerecht, denn alle drei Akteure waren erwiesenermaßen (Riis und Ullrich) sowie höchstwahrscheinlich (Armstrong) gedopt ...!
he bock
... schweizer zahlungsmittel ist der franken... na du lebst wohl hinter dem mond... hast du vorher meinen gut gemeinten rat "geh kotzen und pennen - wenn du besoffen bist" nicht gelesen...
gilt aber und ist jetzt schon ein dringlicher rat..!
Für 3,5 EUR die Stunde kriegste auch nen Espresso in Züri...!
windshieldbob
... da kriegst ja glatt die motten.... dem r_bock sein geschwafel über n... haben sie sofort rausgekickt.... das wir haarig hier... obs bei mir an der türe bald klingelt und zwei schränke im sport-shirt nehmen mich in die mangel...?
windshieldbob,
..ziemlich schräg..nicht..? meinst du die machen gemeinsame sache...? die sind wohl eurosp... sponsor bei dem zeugs "sonnensystem armstrong".. oder wie das hesst....
bock.roger
...hast du heute an einem alkoholischen-getränk geschnüffelt... dass du hier so auf eine dicke hose machst... gehe lieber kotzen und penn dich aus..!
stimmt roger, ist ja nicht zu fassen...
windshieldbob
.. echt fett, jetzt habens mich gelöscht... eben, wegen dem m.... wort... mache mich vom acker...
man(n) liest sich die tage....
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