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Ausschreitungen bei UI-Cup-Spiel in Budapest

Sa 26 Jul, 22:43 Uhr


Budapest (dpa) - Das Drittrunden-Rückspiel im UI-Cup zwischen Honved Budapest und Sturm Graz (1:2) ist von Ausschreitungen überschattet worden.

Anhänger des österreichischen Fußball-Erstligisten hatten nach dem frühen 0:1-Rückstand ihrer Mannschaft (7. Minute) zunächst Leuchtraketen auf den Rasen geworfen. Als Ordner und die Polizei im Gästeblock des Jozsef-Bozsik-Stadions für Ruhe sorgen wollten, wurden die Ordnungskräfte mit aus der Verankerung gerissenen Plastiksitzen beworfen und in Schlägereien verwickelt. In der Pause räumte die Polizei den Block. Zusammenstöße mit den Budapest-Fans konnten zumindest im Stadion verhindert werden.

Bereits vor der Partie hatte es allerdings Ausschreitungen zwischen Fans beider Mannschaften in der Budapester Innenstadt gegeben. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Nach Angaben der ungarischen Nachrichtenagentur MTI wurde ein österreichischer Fan vorübergehend festgenommen, weil er ein Polizeiauto beschädigt hatte.

 

Kommentare 1 - 3 of 3

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  1. Auch Honved muss zur Verantwortung gezogen werden! Immerhin ist das in IHREM Stadion passiert, und die Offiziellen von Honved können jetzt nicht so tun, als ob sie diese Sache sie nichts anginge. So einfach kann man es sich nicht machen!! Die UEFA muss mit aller Härte reagieren, und die Mannschaft für lange Zeit aus sämtlichen internationalen Bewerben verbannen, und erst dann wieder zulassen, wenn diese NACHWEISLICH mit aller Härte gegen Hooligans vorgegangen sind bzw. wenn diese die notwendigen Vorkehrungen getroffen haben!

    Von Schrofensteiner, am Mo 28.Jul. 9:29
  2. Stimmt thomas voll zu

    War eine brutale Vorgehensweise der Ordner.
    Wegen einer Dummheit (Feuerwerkskörper) wurden die Fans brutal zusammengeschlagen.

    Und die wollten weiterkommen
    Is eigentlich ne Frechheit

    Von imin28, am So 27.Jul. 7:33
  3. hier eine andere sichtweise (austria presse agentur):

    Brutales Vorgehen der Ordner
    Rund 1.000 Fans der Grazer waren nach Budapest gereist, nach rund 30 Spielminuten flogen aus dem Sturm-Sektor Leuchtkörper auf das Feld, was ungarische Ordner zu einem brutalen Vorgehen nützten.

    Von unfassbaren Szenen berichtete die Grazer Gemeinderätin Christina Jahn (Grüne), die das Spiel im Stadion verfolgte. Als Sturm-Fans die Situation beruhigen wollten, hätten die Sicherheitsleute auf sie eingeprügelt. Sessel seien herausgerissen worden und die Security hätten damit auf Grazer Fans eingeschlagen. "Selbst Frauen liefen blutend herum," so Jahn.

    Pfefferspray gegen österreichische Polizisten
    Die Gemeinderätin beobachtete ebenfalls, wie sich knapp neben ihr zwei österreichische Polizisten in den Tumulten vor den ungarischen Kollegen ausweisen wollten. Plötzlich habe ein ungarischer Polizist mit Pfefferspray den österreichischen Beamten "niedergestreckt".

    Von thomasrappersberger, am So 27.Jul. 4:00
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