Eurosport - Fr 26.Jun. 21:43:00 2009
Die WTCC hat Grund zum Feiern: Am 5. Juli wird in Porto das 100. Rennen ausgetragen. Der Straßenkurs an der Atlantikküste ist der beste Ort, um dieses Jubiläum zu feiern. James Thompson wird im neuen LADA Priora mit dabei sein.
Am 10. April 2005 startete die Tourenwagenweltmeisterschaft ihr erstes Rennen im italienischen Monza. Davor fuhr die Organisation ab 2001 unter dem Banner der Europameisterschaft. 49 Veranstaltungen später hat sich eine Serie entwickelt, die weltweit ihre Rennen austrägt und immer mehr Zuschauer begeistern kann.
Andy Priaulx (2005-2007) und Yvan Muller (2008) gewannen bisher den WM-Titel. Mit Ausnahme von LADA waren die übrigen drei Hersteller (BMW, SEAT, Chevrolet) von Anfang an mit dabei. Die Spanier verhalfen dem Turbodiesel im Tourenwagensport zum Erfolg. Trotz Wirtschaftskrise wurde von Chevrolet ein neues Modell für 2009 entwickelt und LADA debütiert in Porto mit dem brandneuen Priora.
Comeback von Thompson im LADA
Thompson feiert ein Comeback in der WTCC und wird das neue russische Modell steuern. Vor dem Rennen gab es in Zolder einen kurzen Test. Im Anschluss daran zeigte sich der Brite begeistert: "Wieder zurück in der WTCC zu sein ist sehr aufregend und es ist ein Privileg für mich, dass LADA mich gefragt hat, ob ich der Erste bin, der mit dem neuen Auto fährt. Es ist eine großartige Herausforderung in dieses neue Projekt involviert zu sein." Der vierfache Sieger, der sich in der dänischen und britischen Tourenwagenmeisterschaft fit hielt, wird in Portugal Viktor Schapowalow ersetzen. Die Teamkollegen Jaap van Lagen und Kirill Ladygin werden den Priora erst am 6. September in Oschersleben einsetzen.
Zum bisher einzigen Mal gastierte die WTCC im Jahr 2007 in Porto. Lauf eins endete mit einem Doppelsieg für Alain Menu und Rob Huff im Chevrolet Lacetti. Das zweite Rennen entschieden die BMW-Piloten Priaulx vor Jörg Müller für sich. Chevrolet gewann in dieser Saison alle Straßenkurse und gilt daher auch für Portugal als Favorit. Die BMW-Piloten werden nach den turbulenten Rennen zuletzt in Brünn mehr zusammenarbeiten müssen um gegen die Konkurrenz zu bestehen.
Die FIA hat die Kompensationsgewichte, anhand der Leistungsfähigkeit der vergangenen drei Veranstaltungen (Pau, Valencia, Brünn), wieder aktualisiert. Demnach hat BMW das schnellste Fahrzeug und muss am meisten zuladen. SEAT und Chevrolet dürfen Ballast in der Box lassen und sind damit leichter. Der neue LADA Priora wird an den ersten beiden Rennwochenenden mit der Maximalzuladung unterwegs sein.
Die Kompensationsgewichte im Detail:
+40 kg BMW 320si, LADA Priora
±0 kg SEAT León TDI
-10 kg BMW 320si Zanardi, Chevrolet Cruze LT
-20 kg LADA 110, SEAT León TFSI (Benziner)
Die Berechnungen der Rundenzeiten:
Pau: 1. BMW 320si; 2. Chevrolet Cruze LT (+ 0.579); 3. SEAT León Tfsi (+ 1.002)
Valencia: 1. SEAT León Tdi; 2. BMW 320si (+ 0.294); 3. Chevrolet Cruze LT (+ 0.965)
Brno: 1. BMW 320si; 2. BMW 320si Zanardi (+ 0.393); 3. SEAT León Tdi (+ 0.809)
TV-Tipp:
Die FIA WTCC live bei Eurosport TV. Verfolgen Sie alle Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und verpassen Sie kein Qualifying und keine Entscheidung! Außerdem bei Eurosport und Eurosport2: Rallye WRC, Superbike, Rallye IRC und Le Mans-Series. Verfolgen Sie außerdem alle WTCC-, Formel 2- und IFM-Rennen im Eurosport Player .
Kommentare 1 - 2 of 2
40 kg für die bmws
da werden die tdis aber alle vorne abhauen
hoffentlich kann zanardi da mitmischen und ordentlich für spannung sorgen
WTCC hat mich immer schon interessiert!!! Wahnsinns-Serie!!!
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos Anmelden.