Eurosport - Fr 26.Jun. 10:23:00 2009
In gut sechs Wochen geht die Bundesliga in ihre 47. Saison und mit ihr auch das einzig verbliebene Gründungsmitglied, das durchgängig in Deutschlands Eliteliga vertreten war. Doch beim HSV herrscht geschäftiges Treiben, denn nach der Trennung von Dietmar Beiersdorfer wird ein Sportdirektor gesucht.
Den Machtkampf an der Elbe hat Vorstandschef Bernd Hoffmann gewonnen, doch nun stellen sich ihm und den HSV-Oberen gleich eine ganze Reihe neuer Probleme. Baustelle Nummer eins ist dabei die Nachfolge von Beiersdorfer. Mit dem Abgang des ehemaligen Abwehrrecken und Kapitäns, der in 174 Spielen die Raute auf der Brust trug, endet bei den "Rothosen" eine Ära, die den HSV zurück unter die Top15-Klubs in Europa geführt hat.
Namen für einen möglichen neuen Sportdirektor waren schnell bei der Hand: Der ehemalige HSV-Kapitän Nico-Jan Hoogma wird gehandelt, auch die Namen Sergej Barbarez und Thomas von Heesen wurden in die Waagschale geworfen. Hoogma wäre einem Engagement beim Bundesliga-Dino nicht abgeneigt. "Ich habe immer gesagt, dass ich mir vorstellen könnte, für Vereine zu arbeiten, die mir am Herzen liegen. Und das ist beim HSV absolut der Fall", sagte der Niederländer, der derzeit beim SC Heracles Almelo als Manager tätig ist, der "Welt", schränkte aber ein: "Man muss sehen: Was ist dort gefragt, und was soll die Person mitbringen? Und dann müsste man schauen, ob das auf mich zutrifft."
"Schlüsselrolle" für Labbadia
Diese Frage müssen sich auch die Verantwortlichen beim HSV nun stellen. Vorstandschef Hoffmann möchte einer "Diskussion nicht vorgreifen. Aber es ist wichtig, dass wir eine starke Persönlichkeit im sportlichen Bereich haben", sagte der 46-Jährige im "kicker"-Interview. Einig sei man sich im Vorstand darüber, "dass wir ohne Hast und zeitlichen Zwang vorgehen werden." Vorübergehend werden dadurch die Kompetenzen von Neu-Trainer Bruno Labbadia erweitert, der bei den anstehenden Personalentscheidungen - der zweiten großen Baustelle im Norden - "eine Schlüsselrolle" einnehmen wird, wie Hoffmann betonte.
Insgesamt sollen die Zuständigkeiten für die Übergangszeit im Verein aufgeteilt werden. "Es wird kein Vakuum entstehen", versicherte Hoffmann. Neben Labbadia und Hoffmann könnte sich auch Sergej Barbarez in dieser Phase für höhere Aufgaben empfehlen. Der Bosnier, dem allerdings die Erfahrung in Managementfragen fehlt, sitzt beim HSV im Aufsichtsrat und könnte bei erfolgreicher Mission auf den Sportdirektor-Posten rutschen, wollte sich aber gegenüber eurosport.yahoo.de derzeit nicht zu einem solchen Engagement äußern.
Basis gegen Vorstand
Mit dem ehemaligen Angreifer fände zumindest der Rückhalt bei der Basis eine Fortsetzung. Bis zum Schluss hatte Beiersdorfer die Fans hinter sich, und die Anhänger kämpfen auch nach der Trennung weiter für "Didi". Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wollen sie ihrem Unmut über das Aus des an der Basis beliebten Ex-Sportdirektors Luft machen. Bereits am 13. Juli - mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison - soll der Aufsichtsrat die Hintergründe der Trennung darlegen. "Wir wollen eine Aufklärung gegenüber der Mitgliederschaft", kündigte der Vorsitzende der mächtigen Fan-Abteilung Fördernde Mitglieder/Supporters, Ralf Bednarek, für den die "einvernehmliche" Trennung ein klarer "Rausschmiss" war.
Ein weiterer ehemaliger Hamburger, der ebenso für die HSV-Identität steht wie Beiersdorfer und Barbarez, ist Thomas von Heesen. Als Sportdirektor war der 47-Jährige bei Hannover 96 und Arminia Bielefeld tätig und kann nicht nur auf seine Erfahrung aus fast 400 Bundesligaspielen als Aktiver, sondern auch aus mittlerweile vier Trainerstationen zurückgreifen. Problematisch: Wie Beiersdorfer ist von Heesen ein eher stiller Stratege, der trotzallem weiß, seine Ellbogen einzusetzen - ob sich Machtmensch Hoffmann aber einen "Beiersdorfer-Klon" ins Boot holt, darf bezweifelt werden.
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 16 of 16
schmeisst den hoffmann raus und holt den didi zuruck und schickt den hoffmann in die wuste dort kann er in transferts nicht falsch machen gibts nur kamele auf dem transfertmarkt
Hoffmann soll es selbst machen und zeigen was er kann.
Er hat doch überall "rumgepfuscht"
oder er soll dem Trainer diese Kompetenzen übertragen
Der HSV sucht eine starke Persönlichkeit im sportlichen Bereich, die sich aber bitte klaglos hinter Hoffmann einzuordnen hat und sich von ihm alles gefallen lässt. Genau diese Position ist Herrn Hoffmann ja vom Aufsichtsrat eindrucksvoll bestätigt worden.
Wovon träumen die Herren eigentlich ?
Welche starke Persönlichkeit hätte denn nach dem Umgang mit Beiersdorf überhaupt Interesse an dem Job ? Es ist doch vorneherein klar, dass er dem VV nicht den Rücken zudrehen darf und Stärke nur nach unten und im Einstecken von Tritten von Oben gefragt ist.
Da braucht es schon einen recht schleimigen Charakter, um darauf abzufahren.
Wurde eigentlich schon ein Verein erfolgreich geführt,in dem der starke Mann keine Ahnung vom Fußball hat sondern versucht, wie ein schlechter Manager mit "save your Ass" Mentalität den Verein rein über Zahlen, Benchmarking und den weiteren Werkzeugkasten zu regieren ?
Hoffmann ist in der Winterpause weg!!!
ödeee
DIE LOESUNG LIEGT AUF DER HAND WEEEEGGGG MIT HOOOFFFMMAAANNN!!!!!!!!!!
UND LABADIA GLEICH MITNEHMEN!!!!!!!!!
@martenjensen111: Schließe mich Dir an, halte Hoogma auch für eine gute Lösung. Meiner Meinung nach hätten von Heesen, Barbarez & Co. alle den Beigeschmack des Notnagels, so sympathisch sie auch sein mögen und trotz "Raute im Herzen". Und auch wenn uns Hoffmanns Wohl derzeit am Axxxx vorbei geht: Es dürfte sogar in seinem Interesse sein, sich einen Mann an Bord zu holen, der in den letzten Jahren nicht im Fokus der deutschen Medien stand und somit weniger Angriffsfläche bietet, falls es nicht von Beginn an rund läuft.
Ich denke daß der smarte Herr Hoffmann ein wenig zu hanseatische gedacht hat. Blitzsaubere vornehm zurückhaltende Geschäfte werden z.B. am Ballinufer getätigt. In der Sportwelt ist auch einmal Weitsicht gefordert. Ein veraubtes Patriarchentum ist in dieser rasend innovativen Liga einfach Weltfremd.
Schade für Didi, der den HSV ein Profil für einen Club zum Anfassen gab.
Aber davon gibt es ja in HH wenigstens noch einen , auch wenn der in der 2. Liga Spielt
Wenn da die ersten Ergebnisse nicht stimmen, dann wird es richtig bunt an der Elbe.
Denn das Baiersdorfer Mobbing des Mediengeilen Hr. Hoffmann kann für Didi`s Nachfolger,
die Mannschaft, dem neuen "Trainer" und vor allem für das immer "JA" sagende
"Kompetenzzentrum" nicht gut sein .
Freuen wir uns auf weitere hochwertige Unterhaltung aus dem Kasperltheater HSV !!!
Ich bin für Hoogma....jemand, der beim Verein jahrelang gespielt und auch Captain war und der auch noch aus holland kommt und schon erfahrung gesammelt hat, ist perfekt
Warum redet keiner über Wattenscheid 09?
Warum redet keiner über Cottbus?
Hey Didi - such Dir 'nen neuen guten Job, und hake den Hoffmann ab; der schafft es schon, den HSV, zumindest sportlich, an die Wand zu fahren!! Wie kann solch eine Träne Vorstand von einem "Unternehmen" sein, das zig-Mio umsetzt und so kleinbürgerlich agiert?? Hoffe, der wird über kurz oder lang, durch Druck von außen, abgesägt!!!!
Ohne DIDI geht Bei HSV Bergab, Ich wünsche den DIDI ales gutes für Die zukunft, ein treuer HSV - Fan aus München
Schade um den HSV, mehr als Platz 14 ist so nicht drin in der neuen Saison!
jetzt hat den didi erwischt,was ich mir bald dachte,... das chaos was beim hsv schon seit einigen wochen herscht,wird nun bestimmt noch toller,bis heute nix an neuzugängen,also mir ist nichts bekannt bis heute,und jetzt ist der machtkampf in der führungsebene erstmal mit dem abgang von didi bereinigt wurden,BOSS HOFFMANN muss jetzt nägel mit köpfen machen(BRAUCHBARE NEUZUGÄNGE;ALSO VERSTÄRKUNGEN FÜR DIE MANNSCHAFT)sonst wird es auch für den BOSS eng!!! UND BITTE NICHT MEINEN GELIEBTEN HSV KAPUTT SPAREN ;ICH HABE ECHT KEINEN BOCK AUF MITTELMASS ODER ABSTIEGSKAMPF !!!
PERSÖNLICH WÜNSCHE ICH DIDI ALLES GUTE FÜR DIE ZUKUNFT !!! EIN TREUER HSV-FAN UND MITGLIED AUS ZWICKAU !!!
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