Eurosport - Di 26.Mai. 09:21:00 2009
Nach einem schweren Start hat Maria Scharapowa das Ruder noch herumgerissen und bei den French Open die 2. Runde erreicht. Die Russin feierte einen 3:6, 6:1, 6:2-Erfolg gegen Anastasia Jakimowa aus Weißrussland. Die topgesetzte Dinara Safina fegte die Britin Anne Keothavong mit 6:0, 6:0 vom Platz.
Scharapowa hatte zunächst Mühe, bei ihrer vierten Einzelpartie seit ihrem Comeback ins Match zufinden. Jakimowa macht der 22-Jährigen das Leben schwer, nahm ihr das Service zum 5:3 ab und brachte im Anschluss bei eigenem Aufschlag den ersten Satz unter Dach und Fach.
Dann zeigte Scharapowa ihre Klasse und zwang der Weltranglisten-64. zunehmend ihr Spiel auf. Nach dem Break zum 2:0 startete die 19-fache WTA-Turniersiegerin durch und holte sich den zweiten Durchgang souverän. Der dritte Satz verlief ähnlich einseitig und so zog Scharapowa nach knapp zwei Stunden in die nächste Runde ein.
Safina verteilt "Höchststrafe"
Nur 61 Minuten dauerte der erste Arbeitstag von Safina. Die Nummer eins der Welt ließ ihrer Gegnerin Keothavong nicht den Hauch einer Chance. Safina bestimmte das Match von Beginn an und kam bereits beim ersten Aufschlagspiel der britischen Nummer eins zum Break zur 2:0-Führung. Die Russin blieb auch in der Folge am Drücker und marschierte mit vier Spielen in Folge zum Satzgewinn.
Die Weltranglisten-48. aus London konnte im zweiten Durchgang die Höchststrafe nicht verhindern. Wieder gelangen Safina drei Breaks zum 1:0, 3:0 und 5:0. Keothavong zwang die Moskauerin zwar in einige lange Ballwechsel und hatte immer wieder die Chance, ein Spiel zu holen, doch Safina bliebt eiskalt und beendete das Match schließlich mit einem Vorhand-Winner zu ihren Gunsten.
"Nach dem 'shake hands' hat sie mir gesagt, dass ich ihr zumindest ein Spiel hätte ermöglichen können. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es keine angenehme Erfahrung für sie heute war, aber ich war ganz auf mich konzentriert und habe Punkt für Punkt und Spiel für Spiel gemacht", erklärte Vorjahresfinalistin Safina.
Williams trotz Zwischentief weiter
Mehr Mühe als gedacht hatte Venus Williams beim 6:1, 4:6 und 6:2 gegen ihre Landsfrau Bethanie Mattek-Sands. Die an Position drei gesetzte Favoritin gewann zwar die Sätze eins und drei in jeweils einer guten halben Stunde souverän, doch dazwischen verlor sie den Faden. Mattek-Sands, Nummer 45 der Welt, packte die Chance beim Schopf und holte sich immerhin den zweiten Durchgang. Am Ende aber war der Sieg von Williams nach einer Stunde und 56 Minuten ungefährdet.
"Ich habe zu viele Fehler gemacht. Deshalb habe ich das Spiel verloren", fand Mattek-Sands eine ebenso schlüssige wie kurze Erklärung für die Niederlage. Ihrer Gegnerin attestierte sie eine "sehr gute Leistung."
Die an Nummer zehn gesetzte Caroline Wozniacki tat sich in ihrem Match gegen Vera Duschewina, die Nummer 55 der Welt, ziemlich schwer. Beim Stand von 5:7, 7:5 musste die Begegung dann schließlich wegen der einsetzenden Dunkelheit abgebrochen werden, kurz nachdem Wozniacki den Satzausgleich geschafft hatte.
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Kommentare 1 - 11 of 11
Bravo Maria!!!
Viel Glück gegen Petrova!!!
Und wenn ihr ne Titte aus dem Hemd hüpft - ich protestiere dann nicht....
ich will einfach noch ein wenig sharapowas Hintern sehen....
Scharapovas nächste Gegnerin ist übrigens die an Nummer 11 gesetzte Petrova. Petrova hat in diesem Jahr nichts großartiges geleistet und steht trotzdem auf Platz elf in der Weltrangliste, was ich sehr merkwürdig finde. Obwohl ich kein großer Scharapova-Fan bin, hoffe ich dass sie die unscheinbare Petrova besiegen wird, ich glaube die Bilanz spricht auch für Scharapova, der Belag aber weniger.
Super Dinara! Motchi ih!
ich hasse sie
das Tier hat gewonnen
Gut, Serafina... weiter so.
oder zu staubig....
die hats gut, die kann tennisspielen und gewinnen. dafür vergeigen es unsere herren wieder mal. diese kieferlusche verliert voraussichtlich gegen die nr 131 der rangliste weil es vermutlich zu warm ist in paris.
War ein gutes Training für Safina heute! Keothavong mit ihrem wohl schlechtesten Spiel der Karriere!
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