2. Bundesliga - Kampf um die Macht bei den Löwen
Der Traditionsclub 1860 München kommt einfach nicht zur Ruhe. Derzeit tobt ein bizarrer Machtkampf zwischen Investor Hasan Ismaik und Präsident Dieter Schneider. Wieder einmal scheint alles möglich beim Chaos-Club. Ein geplantes Treffen mit Ismaik wurde abgesagt.
Das Versprechen hielt nicht einmal zwei Wochen. "Löwen gehen einig in die Zukunft", vermeldete Fußball-Zweitligist 1860 München am 11. Januar vollmundig. Doch das ist längst wieder Schnee von gestern: Investor Hasan Ismaik, der mit seinen Millionen den Traditionsclub vor dem Aus rettete, drängt auf die Ablösung von Präsident Dieter Schneider.
Doch der Vereinschef wehrt sich - und prompt erreichte der bizarre Machtkampf beim deutschen Meister von einen neuen Höhepunkt. Ein Treffen mit Ismaik wurde überraschend abgesagt, dem Aufsichtsrat blieb nur ein dramatischer Appell an beide Seiten. Der Verein kündigte zudem an, er sei "aufgrund der jüngsten Entwicklungen dazu gezwungen, sämtliche Transferbemühungen einzustellen".
Schneider kämpft um seinen Posten
Im Mai 2011 verhinderte Ismaik mit 18,4 Millionen Euro das "Löwen"-Aus, doch der erste Einstieg eines arabischen Investors im deutschen Fußball bedeutete längst nicht das Ende aller Probleme. Das Gezerre um die Macht ist seitdem entbrannt, das sportliche Auftreten der "Löwen" verkommt fast zur Nebensache.
Erst vor gut zwei Wochen gewährte der Jordanier dem Verein ein neues Darlehen in Höhe von 2,3 Millionen Euro, damit wurde der von der DFL geforderte Liquiditätsnachweis erbracht. Neue Investitionen soll Ismaik nun aber ultimativ mit der Forderung nach einem Aus des widerspenstigen Präsidenten verbunden haben. Bis tief in die Nacht tagte der Aufsichtsrat am Dienstag - konnte sich aber nicht auf ein Aus für den erst seit knapp einem Jahr amtierenden Schneider einigen.
Das Dilemma des Aufsichtsrats ist groß. Freiwillig will Schneider nicht abtreten. "Ich sehe aufgrund der Sachlage absolut keine Notwendigkeit zurückzutreten. Im Gegenteil", zitierte der "Münchner Merkur" den 64-Jährigen, der Ismaik wiederholt die Stirn geboten hat.
Einigung nicht in Sicht
"Herr Ismaik soll seine Forderung Schneider selbst sagen", sagte Steiner. "Herr Ismaik hat viel Geld investiert, und Dieter Schneider hat viel Herzblut und sein ganzes Leben in den Dienst des Vereins gestellt - da muss man verlangen können, dass alle Beteiligten sich an einen Tisch setzen." Doch daraus wird - vorerst - nichts.
Die Hoffnung, dass sich bei einem kurzfristig anberaumten Treffen mit Ismaik eine Lösung finden könnte, zerschlug sich. "Die Sitzung ist abgesagt", bestätigte Vereinssprecherin Lil Zercher.
Dem Aufsichtsrat blieb nur der Appell, doch zu einer Einigung zu kommen. "Der Präsident, der Geschäftsführer der KGaA und der Investor sind aufgefordert, in dieser laufenden Saison wieder gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um dem Verein eine positive Zukunft und der Profi-Mannschaft die Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden zu ermöglichen." An Investor Ismaik erging die Bitte, "die geplanten Investitionen für diese und nächste Saison nicht zurück zu ziehen und dadurch die Stabilität der KGaA und des Vereins zu gefährden".
"Ich habe noch einen Hoffnungsschimmer, dass wir beide Seiten auf einen gemeinsamen Weg bringen können, um eine Eskalation zu vermeiden", hatte Steiner zuvor der «tz» gesagt.
Danach sieht es nun nicht aus. Wie formulierte es mit Blick auf den strauchelnden Lokalrivalen Bayern-Präsident Uli Hoeneß: "Dieser Verein braucht uns nicht, um den Selbstzerfleischungsprozess zu Ende zu führen."
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Kommentare 1 - 10 of 10
sagt mal, liebe 60er -
kann es sein, dass euer Präsident gerne mal einen hebt?
sieht irgendwie so aus...
ansonsten viel Glück für die Zukunft,
mit oder ohne Selbstdarsteller jedweder Sorte!
60 Bayernliga???? wohl eher nur noch Thekeliga,da brauchen sie kein präsidium und marschieren wieder in höhere Regionen
Herr Ismaik ist Investor, kein Retter oder Käufer. Das heißt, er nimmt sein Geld und steckt es in einen Verein oder Firma, und ist davon überzeugt, dass die Verantwortlichen zur Vermehrung seines Geldes fähig sind. Nichts anderes bedeutet eine Investition. Er muss sich doch vorher die Strukturen angeschaut haben und der Überzeugung gewesen sein, dass sein Geld bei den 60ern gut angelegt ist. Er darf sich jetzt aber nicht einmischen und bei Personalentscheidungen tätig werden.
Ingo,, gesunde Einstellung. Gruß zurück
es zählt der verein und nicht eine person mit geld oder wegen ihres amtes.
deshalb habe ich vor der rettung schon geschrieben lieber bayernliga erfolgreich mit unseren jungen spielern als sowas was garantiert in die brüche geht.
lieber sauberen fußball als manipulierter, ständiger stress wegen eines investors.
schuld was war waren die 60ziger vorstände und nicht herr ismaik aber er darf nur sein geld reinpumpen aber mitsprache nein das geht auch nicht.
also hört sofort auf und schaut das ihr unsere defensive etwas besser hinbringt dann haben wir diese saison noch eine kleine chance.
gruß an alle fußballfreunde egal was für club.
Ismaik pack die Kätzchen und nimm se mit in de Wüste. Sind eh nur noch ne Lach-Nummer
Also was habt ihr eigentlich erwartet? Schaut doch mal nach Hoffenheim oder zu Meister Abramovic nach Chelsea - so läuft das nunmal. das wusste doch der Schneider auch. Er wollte sich nur nicht den Schuh anziehen, 60 in die Insolvenz zu führen, spielte lieber den Retter und ließ sich feiern. Der Retter war aber Ismaik! Das ist nunmal Fakt. Wo wäre denn Hoffenheim heute ohne den Hopp? Erst will er sich als Retter feiern lassen und zieht den Scheich an Land und jetzt wechselt er wieder die Seite und denkt er hätte das Geld einfach so bekommen. Wie kann man nur so Profilierungssüchtig sein Herr Schneider? Beugen Sie sich endlich dem Geldgeber, verstärken sie die Mannschaft und steigen Sie auf in die 1.Liga. So wird 60 zu einem Dorfclub verkommen. Vielleicht der mit den meisten Fans, aber dann reden wieder alle von der guten alten Zeit und wie gerne man wieder ins Oberhaus möchte. Wen interessiert denn ein 5:0 gegen Memmingen? Sowas wollen die wenigsten Fans. Wir wollen die roten in der Liga ärgern, in manchen Derbys punkten und Top Spiele sehen in Top Stadion Atmosphäre. Herr Schneider...ziehen Sie mit am Strang den Sie ausgelegt haben oder ziehen Sie Ihren Hut. Wir verkommen sonst nur zur Lachnummer.....Dienstag ist Transferschluss...eine Einigung am Mittwoch ist zu Spät!! Also beugen oder gehen!!
.....und als nächstes ...Aston Martin kein "Sponsor" mehr !!
Schlimmste traumtänzerei bei 1860
Ja was glaubt denn der Möchtegernpräsident??? Er schafft an und der Andere soll immer nur bezahlen?
Wo sind die gesamten Einnahmen von der Vorrunde den verschunden,das man für den kompletten Liqudtätsnachweis für die kompl.Summe schon wieder ein Darlehen braucht????
Dazu fällt mir blos ein : ein Loch ist im Eimer(kasse) oh Ismail ein Loch ist im Eimer.
mein rat an Ismail: mach die Kasse zu, kauf dir vom Ersparten eine tolle Yacht,ander hast du bestimmt mehr Freude.
Mit dem Vorstand bekommst du höchstens ein Magengeschwür,aber niemals Freude
TSV.1860 München
Jetzt Reißt Euch Mal zusammen...
Ihr Macht-und Geld-Geilen...Drecksäcke !! (beide Seiten )
Es geht nicht um..Euch !!
Es geht um unseren....TSV.1860 München !!!!!
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