Düsseldorf (dpa) - Die Favoriten haben das Viertelfinale um den DFB-Pokal der Frauen erreicht, hatten zum Teil aber mehr Mühe als erwartet.
Nach dem Bundesliga-Zweiten FCR Duisburg, der schon den Zweitligisten Herforder SV souverän mit 5:0 (4:0) besiegt hatte, bewältigten auch Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam (6:4 n.V. in Bad Neuenahr) ihre Achtelfinal-Aufgaben erfolgreich. Rekord-Cupsieger Frankfurt gewann jedoch nur knapp mit 1:0 (1:0) gegen den Zweitliga-Nord-Spitzenreiter Tennis Borussia Berlin. Vor 610 Zuschauern erzielte Svenja Huth (43.) den Siegtreffer für den sechsmaligen Pokalsieger.
Eine wahren Pokal-Krimi erlebten 430 Fans bei Dauerregen zwischen Bad Neuenahr und den Potsdamerinnen, die weiter ohne die verletzte Nationaltorhüterin Nadine Angerer antreten mussten. 1:1 stand es zur Halbzeit, eine Minute vor Ablauf der 90 Minuten konnte Stefanie Draws zum 3:3 ausgleichen und schoss Potsdam noch in die Verlängerung. Dort ging das muntere Toreschießen weiter, ehe Nationalspielerin Anja Mittag (106.) mit dem Treffer zum 6:4-Endstand den hartumkämpften Erfolg des dreimaligen Pokalsiegers aus Brandenburg unter Dach und Fach brachte. Ein vielversprechendes Debüt bei Turbine gab die norwegische Nationalspielerin Leni Larsen Laurin.
Bayern München war beim 2:1 (1:0)-Erfolg über Bundesliga- Schlusslicht SC Freiburg zwar die überlegene Mannschaft. Doch nach zahlreichen vergebenen Chancen gelang Bianca Rech das Siegtor erst fünf Minuten vor Schluss. Ebenfalls im Viertelfinale, das am 16. Dezember ausgetragen wird, stehen die Erstligisten 1. FC Saarbrücken (4:1 bei Holstein Kiel) und TSV Crailsheim (3:2 gegen den Hamburger SV). Einzige Zweitligisten in der Runde der letzten Acht sind der FC Gütersloh 2000 (6:0 gegen 1. FC Lok. Leipzig) und TuS Köln, der beim hessischen Oberligisten VfR Limburg mit 2:0 (0:0) gewann.



