Eurosport - So 25.Okt. 15:43:00 2009
Der Kenianer Gilbert Kirwa hat seinen Sieg beim 28. Frankfurt Marathon mit einem Streckenrekord gekrönt und für seine Weltklassevorstellung in der Main-Metropole insgesamt 95 000 Euro kassiert. Er verdab damit seinem Landsman Robert Kiprono Cheruiyot den zweiten Erfolg nach 2008.
Bei idealem Laufwetter überquerte Kirwa nach 2:06:14 Stunden als Erster die Ziellinie in der Festhalle.
Die Frauen konnten da nicht ganz folgen. Zwar stand das beste Feld seit Jahren am Start, doch für eine Verbesserung des vor vier Jahren von der Russin Alewtina Biktimirowa aufgestellten Streckenrekordes (2:25:12) reichte es nicht. Die Kenianerin Agnes Kiprop siegte in 2:26:57 Stunden vor ihrer Landsfrau Hellen Jemaiyo Kimutai (2:27:50) und der Polin Karolina Jarzynska (2:29:10).
Für die 41-jährige Luminita Zaituc aus Braunschweig war der letzte große Marathon ihrer erfolgreichen Karriere ein hartes Stück Arbeit. In 2:35:06 Stunden kam die zweifache Frankfurt-Siegerin als Zehnte und damit beste Deutsche ins Ziel. "Ich hätte bei meinem letzten Wettkampf fast geheult, aber ich hatte die Gefühle im Griff. Es war ein wunderschöner Abschluss", sagte Zaituc.
Kirwa schon in Wien stark
Der 24-jährige Kirwa hatte in diesem Jahr bereits mit dem Gewinn des Marathons in Wien überzeugt und pulverisierte in Frankfurt seine bisherige Bestzeit von 2:08:21 Stunden. Lohn waren 15 000 Euro Siegprämie, 5000 Euro für den Streckenrekord und der für eine Zeit unter 2:07 Stunden ausgelobte Extrabonus von 75 000 Euro. Bester Europäer auf den 42,195 Kilometern war der Österreicher Günther Weidlinger, der als Zehnter den Landesrekord der Alpenrepublik auf 2:10:47 Stunden steigerte. Triathlet Steffen Justus aus Schramberg war als 24. bester Deutscher im Rekordstarterfeld von rund 12 800 Teilnehmern.
Kommentare 1 - 1 of 1
Superzeit. Den Mann sofort einbürgern.
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