WM - 13800 Tests, 850 Profis, 47 Dopingfälle

Eurosport - Fr 25.Sep. 15:39:00 2009

Pat McQuaid, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, will den "endlosen" Anti-Doping-Kampf fortsetzen. Das erklärte der Ire auf dem UCI-Kongress im Schweizer WM-Ort Mendrisio.

OLYMPIC GAMES doping - 0

McQuaid, dessen Verband den Spanier Alejandro Valverde bei den Titelkämpfen starten lässt, obwohl ihn das Italienische Olympische Komitee CONI wegen Dopings im Mai gesperrt hat, machte Fortschritte im Kampf gegen die Manipulation aus.

"Wir suchen nicht mehr die Nadel im Heuhaufen. Wir nehmen Zielkontrollen vor - morgens, mittags, nachts. Wir können nach mehr Substanzen suchen als früher. In unserem Sport ist kein Platz für Betrug", sagte der UCI-Chef, der der Einführung der biologischen Pässe große Bedeutung beimisst.

"Wir haben in dieser Saison bisher 13 800 Blut- und Urinproben von 850 Fahrern genommen", betonte McQuaid. Die intensivierte Recherche hätte bisher 47 Dopingfälle hervorgebracht.

"Gute Tour de France"

Schlechte Nachrichten von der am 26. Juli zu Ende gegangenen Tour de France erwartet er nicht mehr: "So weit ich das bis jetzt sehe, gibt es keinen Dopingfall. Das konnte viele Jahre nicht behauptet werden. Wir hatten eine gute Tour de France".

Der Spanier Mikel Astarloza, Gewinner der 16. Tour-Etappe, war beim Training für die Frankreich-Rundfahrt im Juni positiv auf das Blutdopingmittel CERA getestet worden und sieht einer Sperre entgegen. Astarloza bestreitet, gedopt zu haben.

TV-Tipp:

Der Kampf um die Medaillen und die Regenbogen-Trikots steht an: Verfolgen Sie die WM in Mendrisio ab 23. Septemberhautnah im Eurosport-TV, über den Eurosport Player und den Kampf um Gold bei den Männern auch im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!

DPA

Kommentare 1 - 13 of 13

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  1. Im Radsport gibt es keinen Betrug,denn ein Doper kann­ einen anderen Doper nicht betrügen.

    Von superfan, am Sa 26.Sep. 15:16
  2. ich fand die Tour de France der jahre 2007und 2008­ waren sauberer
    da hat man weningstens paar fahrer­ erwischt
    dieses jahr war es einfach nur­ traurig
    weningstens den oberdoper contador hätten sie­ erwischen können

    Von slin, am Sa 26.Sep. 14:04
  3. bla bla bla doping? ich glaube jeder von uns weiß das­ zumindest die top 30 jeder großen rundfahrt gedopt­ sind. von daher wayne, nicht nur das doping macht­ es.... es gehört viel arbeit dazu zb ein armstrong­ richtet alles darauf die tour zu gewinnen ( außer vllt­ dieses jahr) aber die jahre davor ein ullrich geht­ lieber abends in die disco und nimmt zu... also schiebt­ nicth immer alles aufs dopen es gehört schon können­ willen und training dazu und da eh alle gedopt sind ;)

    Von Jan, am Sa 26.Sep. 2:19
  4. Aber diejenigen, die des Dopings überführt wurden,­ waren fast alles Top-Radrennfahrer und nicht­ irgendwelche aus der 3. oder 4. Reihe... Das sollte zu­ Denken geben.

    Von D S, am Fr 25.Sep. 22:10
  5. ....er will den "endlosen" Kampf­ weiterführen? - Damit verdient er wohl sein Geld? -­ Aber das Ergebnis seiner Arbeit ist saumaessig - Amen

    Von ogahtrak, am Fr 25.Sep. 21:50
  6. Dieses Geqassel von McQuaid ist doch nur pfeifen im­ Speichenwald - Ich glaube nicht das die Tour sauber war­ und auch kein anderes Rennen - egal ob Tages- oder­ Etappenrennen - Mit solcherart Heuchelei wird der­ Profiradsport nie genesen ....und wahrscheinlich wird­ nur auf Apfelsaft getestet :-)))))))

    Von ogahtrak, am Fr 25.Sep. 21:49
  7. 47 positive Dopingkontrollen und für die UCI ist alles­ gut, wenn nur bei der Tour keiner positiv getestet­ wird!
    Spinnen die? Der Rest des Jahres zählt wohl­ nicht. Solange die so denken wird sich nichts ändern.

    Von Jens S, am Fr 25.Sep. 20:54
  8. Wie jetzt? Denkt ihr etwa nicht, dass Contalabor sauber­ ist? Oder warum diese unfassbar negativen Bewertungen­ zu meinem eigentlich recht seriösen Kommentar?

    Von machodijai, am Fr 25.Sep. 19:26
  9. momorex,

    wie kannst Du denn wissen, dass die anderen­ NICHT sauber sind? Bekanntlich muss Doping, wie jeder­ andere Regelverstoß auch, nachgewiesen und nicht nur­ behauptet werden. Sauberkeit ist natürlich nicht­ nachweisbar, weil man die Nichtexistenz (von­ Dopingmitteln) nicht nachweisen kann. Im übrigen ist­ das auch egal: ein Betrüger, der einen Betrüger betrügt­ ist natürlich auch ein Betrüger. Wenn an einem­ Pokertisch lauter Falschspieler sitzen, dann sind sie­ alle Betrüger - auch wenn die anderen ebenfalls falsch­ spielen. Du kannst so einen Unsinn nicht wirklich­ meinen.

    Von Sam S, am Fr 25.Sep. 19:18
  10. doch wir füren wieder die iquisition ein!!!!
    oder auch­ nicht

    Von puma.1312, am Fr 25.Sep. 17:59
  11. Sportkollegen werden nicht betrogen (dazu müssten die­ erstmal sauber sein), nur die breite Öffentlichkeit­ fühlt sich betrogen. Warum? Keine Ahnung.
    So­ funktioniert Sport seit seinem Bestehen und so wird es­ auch auf lange Sicht bleiben. Daran werden auch­ scheinheilige inkonsequente Kontrollen nichts ändern.­ Weder im Radsport noch in allen anderen Sportarten.
    Wo­ kein Wille da auch kein Weg.

    Von momorex, am Fr 25.Sep. 17:43
  12. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    War ja wohl klar, dass Contalabor sauber ist!

    Von machodijai, am Fr 25.Sep. 16:24
  13. gute Tour de France - ohne Befunde - hahahahahahaha -­ Haben die vielleicht das Wasser der Seine untersucht?

    Von Freibier für alle!!!, am Fr 25.Sep. 16:10
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