Eurosport - Di 25.Aug. 17:22:00 2009
Der Deutsche Ruderverband (DRV) bleibt vorerst mit allen Booten im WM-Rennen. Im Hoffnungslauf der Titelkämpfe auf dem Malta-Regatta-Kurs von Posen nutzte Mathias Rocher (Magdeburg) trotz einer drohenden Havarie die zweite Chance zum Einzug in das Einer-Halbfinale.
Zwei Tage nach seinem dritten Rang im Vorlauf kam der Nachfolger des in den Doppelvierer gewechselten Marcel Hacker hinter Mindaugas Griskonis (Litauen) ins Ziel. "Ich habe auf der ersten Streckenhälfte ein Skull für kurze Zeit aus der Hand verloren. Deshalb musste ich mich wieder herankämpfen", sagte Rocher.
"Das Minimalziel ist erreicht"
Im Frauen-Skiff wendete Juliane Domscheit (Potsdam) mit dem dritten Platz das drohende WM-Aus ab. Damit haben sich bisher elf DRV-Boote aus den olympischen Klassen für die Halbfinalläufe qualifiziert. "Das Minimalziel im Einer ist erreicht. Aber in den Halbfinals wird es für beide Skiffs schwierig, sich zu behaupten", kommentierte Hartmut Buschbacher. Zumindest das Stehvermögen von Rocher lässt den DRV-Cheftrainer hoffen: "Das Problem mit dem verlorenen Skull hat er gut gelöst. Er war kurz davor, mit dem Boot umzukippen und hat dann klasse reagiert."
Nach den beiden Einern müssen zwei weitere DRV-Boote den kräftezehrenden Umweg über den Hoffnungslauf in Kauf nehmen. An diesem Mittwoch will der als Mitfavorit in die WM gestartete Frauen-Doppelvierer versuchen, seinen enttäuschenden dritten Rang im Vorlauf vergessen zu machen. Als zweites deutsches Boot geht der Frauen-Achter an den Start.
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