Eurosport - Sa 25.Aug. 14:54:00 2007
Alexander Cejka hat sich vorzeitig vom neuen 35-Millionen-Dollar-Spektakel im Profi-Golf verabschieden müssen. Der Wahl-Münchner scheiterte beim ersten von vier Final-Turnieren des neuen FedExCups in Harrison (US-Bundesstaat New York) mit insgesamt 143 Schlägen (73+70) am Cut.
Nach zwei Runden war bei den alleine mit sieben Millionen US-Dollar dotierten "The Barclays" für den in den USA lebenden Cejka Schluss. Damit ist kein Deutscher bei dem Turnier im Westchester Country Club mehr dabei. Bernhard Langer aus Anhausen, der am kommenden Montag seinen 50. Geburtstag feiert, spielt bei den KLM Open in den Niederlanden.
Besser als Cejka machte es bei dem Playoff-Auftakt des FedExCups der Südkoreaner K.J. Choi, der zur Halbzeit mit 130 Schlägen (64+66) in Führung lag. Der Weltranglisten-Erste Tiger Woods (USA) verzichtete auf einen Start und ruhte sich für die letzten drei Turniere der mit insgesamt 35 Millionen US-Dollar dotierten neuen Serie aus.
Cejka fehlte ein Schlag
Cejka verpasste die Qualifikation für die beiden Schlussdurchgänge nur um einen Schlag. Nach dem vorzeitigen Aus muss Cejka zudem weiter um die Berechtigung für die Teilnahme an der US-Tour im kommenden Jahr zittern. Als kleinen Trost bekam er für seine Leistung 70.000 Dollar. Ob er bei den Mercedes-Benz Championship in Köln in drei Wochen starten wird, ließ Cejka offen. Dies entscheide sich in den nächsten Tagen, teilte er auf seiner Internetseite mit.
Hinter Choi teilten sich sich die US-Amerikaner Rich Beem (64+68=132) und Steve Stricker (67+67=134) sowie der nach der ersten Runde noch führende Südafrikaner Rory Sabbatini (63+71) den zweiten Platz.
Nach dem Auftakt in Harrison steht vom 31. August bis zum 2. September die Deutsche Bank Championship in Norton/Massachusetts auf dem Programm. Dafür qualifizieren sich die 120 Besten der FedExCup-Punktewertung. Es folgen die BMW Championship in Lemont/Illinois, an der nur noch die Top 70 teilnehmen dürfen. Zum Showdown der besten 30 kommt es vom 13. bis 16. September in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia bei der "Tour Championship". Der Sieger der Serie, nicht zwangsläufig des Finalturniers, erhält 10 Millionen US-Dollar.
dpa / Eurosport