Eurosport - Sa 25.Jul. 18:54:00 2009
Der Luxemburger Frank Schleck hat die Königsetappe der Tour de France 2009 gewonnen. Der Saxo-Bank-Profi setzte sich vor Alberto Contador und seinem Bruder Andy Schleck durch. Anschließend widmete er den Sieg seinem gestürzten Teamkollegen Jens Voigt. Lance Armstrong hat über zwei Minuten verloren.
In den vorletzten Anstieg fuhr nach 132 Kilometern noch der Norweger Thor Hushovd (Cervélo) als Erster hinein. Der Sprinter hatte die Königsetappe in den Savoyer Alpen bis zu diesem Zeitpunkt bestimmt und seine Führung im Kampf um das Grüne Trikot ausgebaut. Wenig später schlug die Stunde der Gebrüder Schleck, die mit ihren Tempoverschärfungen das Feld auseinander nahmen und den Favoritenkreis wesentlich reduzierten.
Schleck-Duo sorgt für Furore
Frank Schleck eröffnete etwa 35 Kilometer vor dem Ziel den Reigen der Attacken, die die Entscheidung brachten. Etwa 2000 Meter später kristallisierte sich zusammen mit seinem jüngeren Bruder Andy und dem Astana-Duo Contador/Klöden ein Spitzenquartett heraus. 17 Kilometer vor dem Ziel sorgte dann ausgerechnet der Mann im Gelben Trikot selbst mit einer Attacke kurz vor der letzten Bergwertung dafür, das Andreas Klöden seinen Teamkollegen alleine lassen musste.
Durch die Arbeit der Schlecks wuchs der Vorsprung auf die Verfolger um Lance Armstrong (Astana), Vincenzo Nibali (Liquigas), Bradley Wiggins (Garmin) und dessen Teamkollege Christian Vandevelde stetig an. Frank Schleck holte sich schleßlich den Tagessieg vor Contador und dem jubelnden Andy Schleck. "Wir widmen diesen Sieg unserem Freund Jens. Wir sind oft mit ihm zusammen und halten auch in schlechten Zeiten zusammen", sagte Frank Schleck. "Mit diesem schönen Ergebnis von heute können wir ihm vielleicht ein bisschen helfen." Erst 2:18 Minuten nach dem Trio rollten Nibali (3.) und Armstrong (4.) noch vor Klöden über die Linie, der als 5. weitere sechs Sekunden später ankam. Armstrong büßte damit Platz zwei in der Gesamtwertung ein und liegt jetzt nur noch auf Rang vier hinter den Schleck-Brüdern und Contador.
Hushovd und sein Alpen-Ritt
Schon am ersten Anstieg des Tages bildete sich eine 15-köpfige Ausreißergruppe, in der Franco Pellizotti (Liquigas) seinen Vorsprung im Kampf um das Bergtrikot weiter ausbauen konnte. Kurz vor der Bergwertung nutzten weitere Fahrer den bis dato geringen Abstand zur Spitze, um sich aus dem Feld zu lösen und in der Abfahrt aufzuschließen - mit dabei Hushovd. Der Norweger stellte auf der zu diesem Zeitpunkt regennassen Straße seine exzellenten Abfahrerqualitäten unter Beweis und schaffte nicht nur - wie Linus Gerdemann - den Anschluss, sondern konnte sich sogar nach vorne absetzen.
"Ich habe einen überwältigenden Tag an der Spitze des Rennens verbracht", freute sich der Norweger. "Ich glaube, das ist der beste Tag, den ich jemals auf dem Rad hatte." Mit eineinhalb Minuten Vorsprung ging Hushovd in die zweite Bergwertung des Tages. Der Sprinter behauptete sein Zeitpolster auf dem für ihn ungewohnten Terrain über 100 Kilometer bis nach der zweiten Sprintwertung Hushovd 12, Cavendish 0 und liegt jetzt im Kampf um Grün 30 Punkte vor Mark Cavendish (Columbia). Der Cervélo-Profi hatte bei immer besser werdenden äußeren Bedingungen sein Soll mehr als erfüllt und kam letztendlich mit einer halben Stunde Rückstand auf Platz 79 ins Ziel.
Lebenszeichen , Enttäuschungen und Aufgaben
Zwei Fahrer, die sich bei der Tour selber mehr ausgerchnet hatten, gaben heute ein Lebenszeichen von sich: Rabobank-Kapitän Denis Menchov war in der großen Verfolgergruppe von Hushovd dabei, und ließ sich auch von zwei Stürzen und einen Defekt nicht aus der Ruhe bringen. Der andere war Carlos Sastre, der sich am vorletzten Anstieg als Erster ein Herz nahm. Doch die unermüdliche Tempoarbeit von Saxo Bank beendete die Flucht des Vorjahressiegers der Tour, kurz nach dem sie begonnen hatte. Auch ein weiterer Versuch blieb erfolglos dann zeigte Familie Schleck, wie man es besser macht.
Kurze Zeit später war es vorne um die letzten Fahrer der frühen Ausreißergruppe geschehen, als hinten Fahrer wie Cadel Evans (Silence) und Tony Martin, der seinen Kapitän Kim Kirchen unterstützte, um den Anschluss kämpften. Die Mühen waren vergebens: Evans, für den es morgen zählt, verlor fast eine halbe Stunde, während das Columbia-Duo gar 35 Minuten aufgebrummt bekam.
Nicht mehr im Rennen ist Kenny Robert van Hummel (Skil-Shimano). Der niederländische Sprinter hatte in den vergangen Tagen oft einen einsamen Kampf gegen die Karenzzeit geführt und musste heute nach einem Sturz die Tour beenden. Außerdem stiegen Cyril Dessel (Ag2r) und Jose Angel Gomez Marchante (Cervélo) aus der Rundfahrt aus.
TV-Tipp:
Der Kampf ums Gelbe Trikot täglich LIVE: Verfolgen Sie die Tour de France hautnah mit allen 21 Etappen von Monaco nach Paris, über die Pyrenäen und Alpen, durch Regen und Hitze in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de.
Kommentare 1 - 17 of 17
Frank und Andy sind die besten Fahrer der Welt!!!
Frank a Andy sin dei beschten Fuerer op der Welt!
Jeden respekt
Allen respreckt
Viele Leute sind nur neidisch das Luxemburg gut im Radsport ist
Allez Andy , Fränk an Kim
Bravo
Also an alle die, die behaupten, Frank Schleck habe gedopt: was ist denn dann mit Andy? Er muss ja dann auch gedopt haben oder? Auch wenn eine Autodurchsuchung gemacht wird, heisst es noch lange nicht, dass auch etwas gefunden worden ist... Das ganze hat ja mit der Süddeutschen Zeitung angefangen, die wahrscheinlich nach einigen deutschen Dopingfällen auch unschuldige Fahrer, die ohne Doping gut sind, in den Dreck zu ziehen.
Eemol Schleck, emmer Schleck!
WO SIND DIE ARTIKEL HINN ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????? ????????????????????????????????????????
keint et besser sinn den maillot blanc an eng etappen victoire super :-)
dat hätt ech net geducht , weider esou Andy Frank an Kim
do kann an nemmen soen : ROUDEN LEIF HUEL SE !!!!!!!!!!!
ech drecken iech daumen !!
Achja, weil einem die Entwicklung und die Situation nicht passt, schaut man halt weg bzw als Zuschauer eben nicht zu?
Tolle Einstellung... aber so ist das wohl heutzutage...
Der Unterschie besteht aber darin, dass D besser kontrolliert und nachgewiesen werden kann als Gott ;)
Leider gibt es von offizieller Eurosportseite, bis auf hin und wieder im Blog, keine Auseinandersetzung mit dem Thema, wo man derartige Kommentare besser hinpacken könnte.
Jedes Fußi-Transfergerücht wird auch ausgelatscht bis an die Schmerzgrenze...
Die gelöschten Kommentare sagen wohl ganz klar aus, dass am Thema dieses Threads vorbeigeschrieben wurde.
Eurosport bzw. Yahoo war da nicht konsequent genug. Die Verantwortlichen hätten diesen Thread komplett löschen müssen und einen "Extra Thread" für die betreffenden User eröffnen sollen, da schon wieder mit diesem langsam nervenden Thema "D" begonnen wird.
Nur mal so als Vergleich, was das anschauen der Übertragungen angeht:
Wer nicht an Gott glaubt, geht ja auch nicht in die Kirche ;-)
@frank.becker35
Naja nichtmehr damit befassen ist ja nicht so einfach für den ein oder anderen hier. Wer seit der Grundschule von Radrennen, Radfahren und der Tour fasziniert ist, kann nicht so einfach loslassen.
Gut man wird einmal enttäuscht als Zuschauer, dann wieder und wieder... irgendwann verliert man den Glauben an Unschuld und die Begeisterung schlägt um in Frust und Wut!
Nur weil jetzt in Sachen Doping Funkstille herrrscht, sind die letzten Jahre nicht vergessen!
Ich habe lange genug geglaubt, dass es Einzelfälle sind und dass man sich bessern will und noch strenger kontrollieren will.
Aber irgendwann reicht es, und jetzt möchte ich nicht mehr nur davon ausgehen dass es sauber läuft, ich möchte Beweise und Fakten, dass dem wirklich so ist.
Die aktuelle Entwicklung ist dieser Sache ist leider nicht sehr gut darin mich zu überzeugen...
Der Artukel oben ist immer noch falsch, Frääänk Schleck und Contador hat Fräänk den Vortritt an der Ziellinie gelassen, davon kein einziges Wort !!!
@gnaulata
Wenn ich nicht mehr in der Lage bin auf Radsportler die Unschuldsvermutung anzuwenden, befasse ich mich
nicht mehr mit dem Sport.So sehe ich das.
Mir gehen diese Verschwörungstheoretiker die die Wahrheit für sich gepachtet haben einfach auf den Sack.
Ausserdem war der Kommentar im Kontex zu dem Artikel völlig unpassend.
Aber wie ich solche Leute kenne, hätte er diesen Kommentar unter jeden Artikel geknallt, der nur
im entferntesten etwas mit Radsport zutun hat.
@ frank.becker35
schau dir mal das heute Journal von gestern abend auf zdf an.
Unschuldsvermutung blalba. Fakt ist, in der Vergangenheit ist genug Dreck an die Oberfläche gespühlt worden.
Warum sollen plötzlich alle vernünftig geworden sein?? Das ist doch schon in hohem Maße blauäugig. Wo es Wege gibt besser zu sein, gibt es Leute die das auch nutzen!
Beispiel für solch "menschliches Verhalten" gibt es zu genüge und das nicht nur im Sport. Man denke nur an Banken, die gerade so weitermachen als sei nichts geschehen... an die NPD und andere Gruppierungen dieser Gesinnung, die auch nix gelernt haben... warum nun sollen gerade Leute aus dem Radsport unmittelbare Nachfahren von Saulus sein?!
Ich kann solche Leute wie Leder-Maier nicht verstehen.
Wenn bei einem Radrennen ein Dopingsünder überführt wird, haben sie es nartürlich gleich gewusst.
Wird niemand positiv getestet wird, wird einfach die Unschuldsvermutung ausser Kraft gesetzt.
Warum so einen Kommentar, der mit dem Artikel rein gar nichts zu tun hat.
Mann,Mann,Mann ich kann es einfach nicht mehr hören.
wem ist schon noch am antidopingkampf gelegen?
das glaubt doch kein normaler mensch, dass es in diesem jahr keine solchen fälle gibt.
aber lieber alles schön reden und unter dem deckmantel der verschwiegenheit halten, als sich selbst das geschäft kaputt machen. nichts hören, nichts sehen und schon garnichts sagen. oder irre ich?
ja mann! alle kommentare bei allen artikeln gelöscht!
kann eurosport mal bitte die kommentare hier wieder reistellen!!!
ROFL wo sind die Kommentare hin?!?!
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos Anmelden.